Kultursprecher Mölzer fordert detaillierte Aufschlüsselung der Fördermittel für umstrittene Ausstellung im Wiener Künstlerhaus
Die FPÖ wirft Kulturminister Babler vor, bei der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage zur Förderung einer umstrittenen Ausstellung keine konkreten Zahlen offengelegt zu haben.
Der freiheitliche Kultursprecher Wendelin Mölzer hat scharfe Kritik an der Beantwortung seiner parlamentarischen Anfrage durch Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler geübt. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die öffentliche Förderung der Ausstellung „Du sollst dir ein Bild machen" im Wiener Künstlerhaus, die in den vergangenen Wochen für Diskussionen gesorgt hatte.
Mölzer hatte in seiner Anfrage konkrete Informationen über die Höhe der Fördermittel für die Ausstellung verlangt. Zudem wollte er wissen, ob im Vorfeld der Förderentscheidung mögliche gesellschaftliche Spannungen oder religiöse Verletzungen geprüft worden seien. Die Antwort des Kulturministeriums bezeichnet der FPÖ-Abgeordnete als „ausweichende Schutzbehauptung" statt transparenter Aufklärung.
In seiner Beantwortung verwies Babler auf einen bestehenden Jahresfördervertrag mit der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, der sämtliche Veranstaltungen der Institution umfasse – also auch das nunmehr umstrittene Ausstellungsprojekt. Eine detaillierte Aufschlüsselung der konkreten Fördersumme für die einzelne Ausstellung erfolgte demnach nicht.
„Anstatt konkrete Zahlen offenzulegen und klar darzustellen, welcher Betrag für diese Ausstellung tatsächlich aufgewendet wurde, versteckt sich der Minister hinter pauschalen Vertragskonstruktionen