Niederösterreichs ökologische Gartenschau etabliert sich als bedeutender Wirtschaftsfaktor und touristischer Leitbetrieb
Die erste ökologisch gestaltete Gartenschau Europas generierte seit ihrer Eröffnung 75 Millionen Euro regionale Wertschöpfung und zog über vier Millionen Besucher an.
Was als ambitioniertes Projekt für naturnahes Gärtnern begann, hat sich zu einem der wichtigsten touristischen Leitbetriebe Niederösterreichs entwickelt: DIE GARTEN TULLN feiert seit ihrer Eröffnung im Jahr 2008 kontinuierliche Erfolge und generierte in diesem Zeitraum beachtliche 75 Millionen Euro an regionaler Wertschöpfung. Die erste ökologisch gestaltete Gartenschau Europas verbindet dabei ökologische Vorbildwirkung mit handfester wirtschaftlicher Bedeutung für die gesamte Region.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mehr als vier Millionen Besucherinnen und Besucher haben DIE GARTEN TULLN seit ihrer Eröffnung besucht. Diese beeindruckende Bilanz macht die Anlage zu einem der meistbesuchten Ausflugsziele in Niederösterreich und unterstreicht die nachhaltige Attraktivität des Konzepts. Jahr für Jahr zieht die Gartenschau eine beträchtliche Zahl an Gästen an, die nicht nur die Schaugärten bewundern, sondern auch wirtschaftliche Impulse in der gesamten Region setzen.
Die Wertschöpfungseffekte gehen dabei weit über die reinen Eintrittspreise hinaus. Besucherinnen und Besucher nutzen die Gelegenheit für Einkäufe in der Umgebung, buchen Übernachtungen in lokalen Hotels und Pensionen oder kombinieren ihren Besuch mit weiteren Aktivitäten in der Gartenstadt Tulln und dem Umland. Diese Synergieeffekte kommen der Gastronomie, der Hotellerie, dem lokalen Handel und insbesondere der grünen Branche zugute.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigt die besondere Stellung der Anlage im touristischen Gefüge des Bundeslandes: „Unsere ‚Natur im Garten' Erlebniswelt ist eines der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele in Niederösterreich. Sie verbindet ökologische Vorbildwirkung mit einer hohen wirtschaftlichen Relevanz für die Region und stärkt damit nicht nur das Image der Gartenstadt Tulln sondern auch viele Betriebe im Umland."
Die Landeshauptfrau unterstreicht dabei das erfolgreiche Zusammenspiel verschiedener Faktoren: „Durch dieses Zusammenspiel von Nachhaltigkeit, Qualität und regionaler Verantwortung ist DIE GARTEN TULLN ein wichtiger Faktor nicht nur für die touristische Gesamtentwicklung des Landes." Diese Aussage verdeutlicht den strategischen Stellenwert, den die Gartenschau für die niederösterreichische Tourismus- und Wirtschaftspolitik einnimmt.
Ein wesentlicher Baustein des wirtschaftlichen Erfolgs liegt in der engen Zusammenarbeit mit regionalen Wirtschaftspartnern. DIE GARTEN TULLN setzt konsequent auf Kooperationen mit Unternehmen aus der unmittelbaren Umgebung und dem gesamten Bundesland Niederösterreich. Diese Strategie umfasst verschiedene Bereiche:
Diese bewusste Entscheidung für regionale Partner schafft nicht nur wirtschaftliche Berechenbarkeit für die beteiligten Unternehmen, sondern stärkt gezielt klein- und mittelständische Betriebe in der Region. Die langfristig angelegten Kooperationen ermöglichen Planungssicherheit und fördern nachhaltige Wirtschaftsstrukturen im Umland von Tulln.
Anders als bei vielen saisonalen Tourismusbetrieben enden die wirtschaftlichen Impulse der GARTEN TULLN nicht mit dem Ende der Besuchssaison. Als ganzjähriger Arbeitgeber sorgt die Anlage auch in der Winterpause für kontinuierliche wirtschaftliche Aktivität. Die Vorbereitung der kommenden Saison erfordert umfangreiche Planungs- und Vorbereitungsarbeiten, die in Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben durchgeführt werden.
Investitionen in die Infrastruktur, die Neugestaltung von Gartenbereichen und die Wartung der Anlagen beschäftigen auch außerhalb der Hauptsaison zahlreiche Unternehmen aus der Region. Diese Kontinuität unterscheidet DIE GARTEN TULLN von klassischen Saisonbetrieben und trägt zur Stabilität der lokalen Wirtschaftsstruktur bei.
Das Konzept der ersten ökologischen Gartenschau Europas verbindet zwei Aspekte, die lange als schwer vereinbar galten: konsequenten Umweltschutz und wirtschaftlichen Erfolg. DIE GARTEN TULLN beweist seit nunmehr über 16 Jahren, dass ökologisches Handeln und wirtschaftliche Tragfähigkeit keine Gegensätze sein müssen.
Die Anlage dient als Schaufenster für naturnahes Gärtnern und vermittelt den Besucherinnen und Besuchern praktische Tipps für den eigenen Garten. Gleichzeitig ist sie ein lebendiges Beispiel dafür, wie nachhaltige Konzepte erfolgreich umgesetzt werden können. Diese Vorbildfunktion strahlt weit über die Grenzen Tullns hinaus und trägt zur Positionierung Niederösterreichs als Vorreiter im Bereich nachhaltiger Tourismus- und Gartenkultur bei.
Die Erfolgsgeschichte der GARTEN TULLN ist untrennbar mit der Entwicklung Tullns zur Gartenstadt verbunden. Die Gartenschau hat wesentlich dazu beigetragen, das Image der Stadt zu prägen und sie als Destination für garteninteressierte Besucherinnen und Besucher zu etablieren. Diese Positionierung kommt nicht nur dem unmittelbaren Betrieb, sondern der gesamten Stadt und ihrer Wirtschaft zugute.
Die Kombination aus der Gartenschau, den regelmäßig stattfindenden Gartenmessen und dem allgemeinen Angebot der Stadt schafft ein attraktives Gesamtpaket für Tagesausflüge und längere Aufenthalte. Diese Bündelung von Angeboten verstärkt die touristischen Effekte und generiert zusätzliche Wertschöpfung für die lokale Wirtschaft.
Mit dem erreichten Meilenstein von 75 Millionen Euro regionaler Wertschöpfung und über vier Millionen Besuchern hat DIE GARTEN TULLN ihre Bedeutung als touristischer Leitbetrieb eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Anlage, die Investitionen in neue Attraktionen und die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern lassen erwarten, dass diese Erfolgsgeschichte auch in den kommenden Jahren fortgeschrieben wird.
Für Niederösterreich stellt die Anlage ein gelungenes Beispiel dar, wie touristische Infrastruktur gleichzeitig ökologische Werte vermitteln und wirtschaftliche Impulse setzen kann. Die „Natur im Garten" Erlebniswelt bleibt damit ein wichtiger Baustein in der touristischen Landschaft des Bundeslandes und ein Motor für die regionale Wirtschaft rund um die Gartenstadt Tulln.