Am 28. November 2025 wurde in Wien ein bedeutender Schritt für die Gesundheitsförderung junger Menschen in Österreich gemacht. Familien- und Jugendministerin Claudia Plakolm sowie Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig ehrten 17 Standorte der Offenen Jugendarbeit, die sich durch ihre
Am 28. November 2025 wurde in Wien ein bedeutender Schritt für die Gesundheitsförderung junger Menschen in Österreich gemacht. Familien- und Jugendministerin Claudia Plakolm sowie Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig ehrten 17 Standorte der Offenen Jugendarbeit, die sich durch ihre Bemühungen um die Gesundheitskompetenz Jugendlicher hervorgetan haben. Diese Anerkennung unterstreicht die Bedeutung von Einrichtungen, die jungen Menschen in einer zunehmend komplexen Welt Orientierung und Unterstützung bieten.
Gesundheitskompetenz ist ein Begriff, der die Fähigkeit beschreibt, gesundheitsbezogene Informationen zu finden, zu verstehen und anzuwenden. Dies ist besonders wichtig für Jugendliche, die oft mit körperlichen und psychischen Herausforderungen konfrontiert sind. Die Offene Jugendarbeit bietet hier wertvolle Unterstützung, indem sie Räume schafft, in denen junge Menschen lernen, selbstbestimmte Entscheidungen für ihre Gesundheit zu treffen. Claudia Plakolm betonte, dass diese Kompetenzen junge Menschen ein Leben lang begleiten und ihnen helfen, mit Druck und Unsicherheiten umzugehen.
Die Offene Jugendarbeit hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits in den 1970er Jahren entstanden die ersten Jugendzentren, die als niederschwellige Anlaufstellen für Jugendliche dienten. Diese Einrichtungen entwickelten sich im Laufe der Jahrzehnte weiter und passten sich den sich ändernden Bedürfnissen junger Menschen an. Heute gibt es österreichweit 715 Einrichtungen, die jährlich etwa 250.000 Jugendliche erreichen.
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass auch in Deutschland und der Schweiz ähnliche Ansätze verfolgt werden. In Deutschland gibt es zahlreiche Projekte zur Förderung der Gesundheitskompetenz, die oft in Zusammenarbeit mit Schulen und Gemeinden durchgeführt werden. In der Schweiz ist die Gesundheitsförderung in der Jugendarbeit ebenfalls ein wichtiges Thema, wobei der Fokus verstärkt auf der Prävention von psychischen Erkrankungen liegt.
Die Auszeichnung der Jugendarbeitseinrichtungen hat konkrete Auswirkungen auf die Jugendlichen. Durch die Anerkennung ihrer Bemühungen werden die Einrichtungen motiviert, ihre Programme weiter auszubauen und zu verbessern. Ein Beispiel ist das Netzwerk süd in Linz, das sich durch innovative Gesundheitsprojekte auszeichnet. Hier lernen Jugendliche, wie sie ihre körperliche und psychische Gesundheit stärken können, was ihnen im Erwachsenenalter zugutekommt.
Die Offene Jugendarbeit in Österreich umfasst rund 2.500 Fachkräfte, die in Jugendzentren, Jugendtreffs sowie durch Mobile Jugendarbeit tätig sind. Jährlich erreichen sie im Schnitt 250.000 Jugendliche. Diese Zahlen verdeutlichen die Reichweite und den Einfluss dieser Arbeit auf die junge Generation.
Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig betonte, dass eine starke Gesundheitskompetenz im Jugendalter die Grundlage für Gesundheit im Erwachsenenleben bildet. Sie fördert Teilhabe, Chancenverwirklichung und Resilienz. Diese Kompetenzen sind entscheidend, um den Herausforderungen des Lebens erfolgreich zu begegnen.
Die Zukunft der Gesundheitskompetenz in der Jugendarbeit sieht vielversprechend aus. Mit der fortschreitenden Digitalisierung entstehen neue Möglichkeiten, Jugendliche zu erreichen und zu unterstützen. Online-Plattformen und digitale Tools können die Arbeit der Jugendeinrichtungen ergänzen und erweitern. Es ist zu erwarten, dass die Bedeutung der Gesundheitskompetenz in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird, da der Bedarf an Unterstützung in einer sich schnell verändernden Welt wächst.
Die Auszeichnung der gesundheitskompetenten Jugendarbeit in Österreich ist ein wichtiger Schritt zur Förderung der Gesundheit junger Menschen. Sie zeigt, dass es möglich ist, durch gezielte Maßnahmen einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Jugendlichen zu nehmen. Die Herausforderungen der Zukunft erfordern innovative Ansätze und eine kontinuierliche Anpassung der Programme. Die Offene Jugendarbeit ist gut aufgestellt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden und bleibt ein unverzichtbarer Bestandteil der Jugendförderung in Österreich.
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