Österreichs größtes IT-Systemhaus verdoppelt Mitarbeiterspenden für Familien in Not
Die ACP Gruppe übergab beim Ö3 Weihnachtswunder einen Scheck über 50.000 Euro. Das mitarbeitergeführte IT-Unternehmen verdoppelte alle Spenden seiner Belegschaft.
Ein besonderer Moment im Ö3-Studio: Rainer Kalkbrener, Vorstand von ACP Österreich, übergab einen Scheck über 50.000 Euro an die Ö3 Aktion Familien in Not. Die Spendensumme kam durch eine unternehmensinterne Charity-Aktion zustande, bei der das IT-Systemhaus jeden Euro seiner Mitarbeitenden verdoppelte.
Die Weihnachtszeit ist traditionell eine Phase des Innehaltens und der Besinnung auf jene Menschen, die Unterstützung benötigen. Für die ACP Gruppe war dies Anlass genug, bereits zum zweiten Mal eine groß angelegte Spendenaktion durchzuführen. Unter dem Motto "Aus 1 mach 2" wurden sämtliche Beiträge der Belegschaft vom Unternehmen verdoppelt.
"Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind", erklärt Rainer Kalkbrener die Motivation hinter der Initiative. "Dass unsere Mitarbeitenden mit so viel Herz gespendet haben und wir diesen Beitrag als Unternehmen verdoppeln durften, macht uns sehr stolz."
Die offizielle Scheckübergabe im Ö3-Radio bildete den Höhepunkt der Charity-Aktion. Kalkbrener betont dabei den symbolischen Charakter des Moments: "Die offizielle Übergabe im Ö3-Studio steht stellvertretend für gelebte Solidarität innerhalb der ACP Familie."
Die Philosophie hinter der Spendenaktion ist bewusst niederschwellig gehalten. Es geht nicht um spektakuläre Einzelspenden, sondern um die kollektive Kraft vieler kleiner Beiträge. "Weihnachten erinnert uns daran, innezuhalten und den Blick auf jene zu richten, die unsere Hilfe dringend benötigen", so Kalkbrener. "Jeder einzelne Beitrag mag klein erscheinen – gemeinsam entsteht daraus etwas Großes."
Diese Herangehensweise ermöglicht es allen Mitarbeitenden, unabhängig von ihrer finanziellen Situation, Teil der Initiative zu werden. Die Verdoppelung durch das Unternehmen fungiert dabei als zusätzlicher Anreiz und Zeichen der Wertschätzung gegenüber dem sozialen Engagement der Belegschaft.
"Diese Aktion zeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen ein gemeinsames Ziel teilen", resümiert der ACP-Vorstand. "Es geht nicht um große Gesten, sondern um ehrliche Anteilnahme und darum, Verantwortung füreinander zu übernehmen."
Die Spende fließt an die Ö3 Aktion Familien in Not, eine der bekanntesten Charity-Initiativen Österreichs. Das Ö3 Weihnachtswunder sammelt jedes Jahr Spenden für Menschen, die durch unverschuldete Schicksalsschläge in finanzielle Notlagen geraten sind. Die Aktion hat sich über die Jahre als wichtige Säule der österreichischen Spendenlandschaft etabliert.
Durch die mediale Reichweite von Hitradio Ö3 erreicht die Initiative breite Bevölkerungsschichten und schafft Aufmerksamkeit für jene Familien, die abseits des weihnachtlichen Glanzes mit existenziellen Sorgen kämpfen. Unternehmensspenden wie jene der ACP Gruppe tragen wesentlich dazu bei, die Hilfsmittel zu vergrößern.
Die Spendenaktion ist kein isoliertes Weihnachtsprojekt, sondern Teil einer umfassenderen Unternehmensphilosophie. ACP versteht gesellschaftliche Verantwortung als festen Bestandteil der Unternehmenskultur – ein Anspruch, der über saisonale Aktivitäten hinausreicht.
"Sie steht zugleich für eine Haltung, die ACP auch über die Weihnachtszeit hinaus prägt: aufmerksam zu sein, zuzuhören und dort zu helfen, wo Unterstützung gebraucht wird", beschreibt Kalkbrener den langfristigen Ansatz des Unternehmens.
Diese Haltung spiegelt sich auch in der Eigentümerstruktur wider. ACP befindet sich zu 100 Prozent im Besitz der Unternehmensgründer und vieler Mitarbeitender. Diese Konstellation ermöglicht Entscheidungen, die nicht primär auf kurzfristige Renditen, sondern auf nachhaltiges Wachstum und gesellschaftlichen Mehrwert ausgerichtet sind.
Mit mehr als 1.600 Mitarbeitenden an 15 Standorten in Österreich ist ACP das größte IT-Systemhaus des Landes. Das Unternehmen unterstützt Betriebe, Behörden und Organisationen bei der digitalen Transformation und bietet ein umfassendes IT-Portfolio – von Infrastrukturlösungen bis hin zu Cybersecurity-Dienstleistungen.
Die Expertise des Unternehmens wird durch zahlreiche Zertifizierungen international führender Technologiehersteller bestätigt. Darunter finden sich Namen wie Microsoft, Hewlett Packard Enterprise, Dell, Lenovo, Cisco und viele weitere. Zusätzlich fungiert ACP als qualifizierte Prüfstelle gemäß dem Netz- und Informationssystemsicherheitsgesetz (NISG) und berät Kunden bei der Implementierung von Sicherheitsstandards nach ISO 27001.
Die ACP Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 1,05 Milliarden Euro. Mit mehr als 2.600 Mitarbeitenden in Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie über 50 Geschäftsstellen ist das Unternehmen flächendeckend präsent.
Der wirtschaftliche Erfolg bildet die Grundlage für soziales Engagement wie die aktuelle Spendenaktion. Das Unternehmen möchte nach eigenen Angaben nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein, sondern auch nachhaltig wirken – für Menschen und für die Gesellschaft.
Die mitarbeitergeführte Eigentümerstruktur fördert dabei eine besondere Identifikation mit solchen Initiativen. Wenn die Belegschaft selbst am Unternehmen beteiligt ist, steigt erfahrungsgemäß auch die Bereitschaft, sich über die reine Arbeitsleistung hinaus zu engagieren.
Die erfolgreiche Durchführung der Charity-Aktion zum zweiten Mal in Folge deutet darauf hin, dass das Format bei den Mitarbeitenden gut ankommt und sich als fester Bestandteil der Unternehmenskultur etabliert. Die Kombination aus niederschwelliger Beteiligungsmöglichkeit und der Verdoppelung durch das Unternehmen schafft einen Rahmen, in dem kollektives Engagement sichtbare Ergebnisse erzielt.
Für Familien in Not, die über das Ö3 Weihnachtswunder Unterstützung erhalten, bedeuten die 50.000 Euro konkrete Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Die Spende zeigt, dass Unternehmensverantwortung mehr sein kann als ein Marketing-Schlagwort – wenn sie von der gesamten Belegschaft getragen wird.