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Schockierende Aufnahmen aus rumänischer Tötungsstation

VETO-Tierschutz deckt brutale Misshandlungen an Straßenhunden auf

16. April 2026 um 08:11
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Undercover-Material zeigt massive Tierschutzverstöße in rumänischer Tötungsstation Vetmedan. Organisation fordert Ende des Euthanasiegesetzes.

Schockierende Undercover-Aufnahmen aus einer rumänischen Tötungsstation haben massive Verstöße gegen geltendes Tierschutzrecht aufgedeckt. Die österreichische Tierschutzorganisation VETO-Tierschutz erhielt Videomaterial aus der privat geführten Tötungsstation Vetmedan SRL in Suraia, das brutale Misshandlungen an Straßenhunden dokumentiert.

Systematische Tierschutzverstöße dokumentiert

Die im Januar entstandenen Aufnahmen zeigen, wie Mitarbeiter mehreren Dutzend Hunden ohne die gesetzlich vorgeschriebene Betäubung ein Euthanasiemittel injizieren. Dies führt zu Lähmungen des Bewegungsapparates und Atemtraktes. Anschließend werden die Tiere teilweise bei vollem Bewusstsein, aber bewegungsunfähig, wie leblose Ware durch die Luft geworfen.

Die private Tötungsstation Vetmedan soll durch das Einfangen und Töten von etwa 13.000 Hunden zwischen 2023 und 2026 rund sechs Millionen Euro erwirtschaftet haben.

Behördliche Schließung nach Razzien

Die Undercover-Aufnahmen führten im Februar zu großangelegten Razzien und zur behördlichen Schließung mehrerer derartiger Einrichtungen, darunter auch Vetmedan. Eine Wiedereröffnung sei derzeit jedoch nicht ausgeschlossen.

"Die Aufnahmen beweisen das unfassbare Leid der Straßenhunde in rumänischen Tötungsstationen", erklärt Sarah Schonert von VETO-Tierschutz. "Die erschütternden Szenen aus Vetmedan sind kein Einzelfall, sondern Sinnbild eines korrupten und systematischen Millionengeschäftes, für das jährlich Zehntausende Hunde mit ihrem Leben bezahlen."

Forderungen nach politischem Umdenken

VETO-Tierschutz fordert ein Ende des Euthanasiegesetzes in Rumänien und die Umwandlung von Tötungsstationen in Kastrations- und Bildungszentren. Die Organisation kritisiert auch, dass die EU diese Praktiken "mit Steuergeldern unterstützt".

Rettungsmission läuft seit Januar

Seit Januar hat VETO-Tierschutz gemeinsam mit dem Tierschützer Nathan Goldblat und weiteren Content-Creatorinnen über 150 Hunde aus Tötungsstationen gerettet. Die Organisation brachte 228.670 Kilogramm Futter nach Rumänien und stellte finanzielle Hilfe von 132.601,19 Euro für Kastrationen, Medizin und Infrastruktur bereit.

VETO-Tierschutz wurde 2016 gegründet und hat seinen Sitz in Moers. Die Organisation unterstützt heimatlose Hunde und Katzen in Europa mit Futterspenden, finanzieller Hilfe und Aufklärungsarbeit.

Schlagworte

#Tierschutz#Rumänien#Tötungsstation#VETO

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