Steuerlicher Freibetrag und wegfallende Pensionsversicherungsbeiträge sollen Arbeiten im Alter attraktiver machen
Der ÖAAB sieht in der neuen Aktivpension ein Leuchtturmprojekt. Arbeiten über das Regelpensionsalter hinaus wird steuerlich begünstigt.
Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Christian Stocker hat ein neues Pensionsmodell präsentiert, das nach Ansicht des Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes (ÖAAB) deutlich von dessen Handschrift geprägt ist. Die sogenannte Aktivpension soll das Arbeiten über das Regelpensionsalter hinaus einfacher und attraktiver gestalten.
"Jede und jeder soll selbst entscheiden können, ob er oder sie über das Pensionsalter hinaus weiterarbeiten möchte", betont ÖAAB-Generalsekretär Abgeordneter zum Nationalrat Lukas Brandweiner. Niemand werde gedrängt, aber wer sich bewusst dafür entscheide, aktiv zu bleiben, solle spürbar davon profitieren.
Das neue Modell bringt konkrete finanzielle Verbesserungen mit sich. Ein steuerlicher Freibetrag und das Aussetzen der Pensionsversicherungsbeiträge sollen dafür sorgen, dass deutlich mehr vom verdienten Einkommen übrig bleibt. "Die Aktivpension ist für uns mehr als eine Reform – sie ist ein echtes Leuchtturmprojekt", unterstreicht Brandweiner.
ÖAAB-Bundesobmann Klubobmann August Wöginger wird für seine federführende Rolle bei der Umsetzung dieses Anliegens der arbeitenden Menschen gelobt. Das Motto dabei lautet: "Leistung muss sich lohnen".