Wientalterrasse erhält neue Botschaften für besseres Miteinander
Bezirksvorsteher Luxenberger präsentiert neue Maßnahme für Dialog zwischen Anrainern und Nutzern der beliebten Wientalterrasse.
Mit bunten, mehrsprachigen Botschaften soll auf der Wientalterrasse in Margareten künftig das Miteinander zwischen Anrainern und Nutzern verbessert werden. Bezirksvorsteher Michael Luxenberger präsentierte am Mittwoch zwei 30 Meter lange Transparente, die in verschiedenen Sprachen, darunter Italienisch und BKS, zur Rücksichtnahme aufrufen.
"Hast du's gern ruhig zum Schlafen?", "Wien braucht konsumfreie Orte, aber Anrainer*innen brauchen Schlaf" und "Jo scheana Somma. Jo, laute Nocht. Awa heast: I brauch Schlof." – diese und weitere Nachrichten machen ab sofort darauf aufmerksam, dass der Ort zwar ein Treffpunkt für alle sein soll, gleichzeitig aber Rücksicht auf die Anwohner genommen werden muss.
"Die Wientalterrasse ist ein wunderbarer Ort, den ich in Margareten nicht missen möchte", erklärte Luxenberger bei dem Medientermin vor Ort. Besonders an lauen Sommerabenden würden sich dort gerne Menschen aufhalten.
Die Initiative entstand aus einem Dialog zwischen Bezirk, Anrainern und Nutzern. "Letzten Sommer haben wir bei einer Austauschveranstaltung mit den Anrainer*innen und Nutzer*innen Ideen gesammelt, wie wir das Zusammenleben verbessern können", berichtete der Bezirksvorsteher. Eine ältere Dame, die direkt zur Wientalterrasse hin wohnt, habe etwa rückgemeldet, sie lerne zwar viel neue Musik kennen, aber manchmal wolle sie auch ihre eigene Musik hören.
Die Austauschveranstaltung wurde gemeinsam mit dem Verein AwA* (Kollektiv für Awareness-Arbeit) entwickelt. "Wir wollen uns dafür einsetzen, dass mehr Kommunikation stattfindet", erklärte Willi Hejda vom Verein AwA*. Der von der MA 13 geförderte Verein ist auch heuer wieder ab Mitte Mai bis Mitte September freitags, samstags und vor Feiertagen von 19 Uhr bis 4 Uhr vor Ort, um das Gespräch zu suchen.
Ziel der Maßnahme ist es, rechtzeitig zum Start der warmen Jahreszeit den Dialog zwischen den verschiedenen Nutzergruppen zu fördern und für ein harmonischeres Miteinander zu sorgen.