Leitsystem wird in 14 Gemeinden modernisiert
Das touristische Leitsystem in der Wachau wird mit 42 neuen Infopoints in 14 Gemeinden optimiert, um Gästeströme zu entzerren.
Die Wachau bekommt ein verbessertes touristisches Leitsystem: In 14 Gemeinden der UNESCO-Welterberegion wurden 42 neue Infopoints installiert, um Besuchern die Orientierung zu erleichtern. Betroffen sind Gemeinden wie Aggsbach, Dürnstein, Emmersdorf, Krems und Spitz.
"Mit dem Leit- und Orientierungssystem wird das Besuchserlebnis für die Gäste in der Wachau verbessert und davon profitieren Besucherinnen und Besucher. Durch die gezielte Entzerrung der Gästeströme profitiert auch die einheimische Bevölkerung von einer spürbaren Entlastung", betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Das Projekt wird mit Unterstützung der ecoplus Regionalförderung umgesetzt und umfasst die Überarbeitung der Wegweiser, die Erstellung eines Benutzermanuals sowie die Modernisierung der Regions-Infotafeln. Aus Gründen der Ressourcenschonung werden bestehende Elemente weiterverwendet.
Die Umsetzung erfolgt in Abstimmung mit der Destination Donau Niederösterreich und berücksichtigt beliebte Ausflugsziele wie den Welterbesteig Wachau und den Donau-Radweg. "Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt die Servicequalität für Gäste erhöhen können. Ein modernes Leitsystem ist für die Wachau unverzichtbar", erklärt Andreas Nunzer, Obmann des Vereins Welterbegemeinden Wachau.
Bereits 2023 und 2024 wurde mit Unterstützung der ecoplus Regionalberatung das touristische Leitsystem evaluiert und ein Entwicklungskonzept erstellt. In einem umfangreichen Prozess wurde mit den beteiligten Gemeinden der Status Quo erhoben und darauf aufbauend die notwendigen Maßnahmen entwickelt.
"Mit unserer Regionalförderung unterstützen wir Investitionen in die touristische Infrastruktur, die einen besonderen Beitrag zur regionalwirtschaftlichen Entwicklung leisten. Ein gut funktionierendes Leitsystem ist eine wichtige Voraussetzung, damit sich die Gäste in der Wachau bestmöglich zurechtfinden", betont ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.