Nach eineinhalb Jahren sind die Renovierungsarbeiten fast abgeschlossen
Die Landesberufsschule St. Pölten kehrt nach verheerenden Hochwasserschäden 2024 in den Vollbetrieb zurück. Millionenschwere Sanierung modernisiert.
Die Landesberufsschule St. Pölten steht kurz vor der vollständigen Rückkehr in den regulären Betrieb. Nach den verheerenden Hochwasserschäden im Herbst 2024 sind die umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten nach rund eineinhalb Jahren nun fast abgeschlossen. Das teilte Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister mit.
Die Hochwasserkatastrophe im Herbst 2024 hatte die Landesberufsschule St. Pölten schwer getroffen. Durch die Wassermassen entstanden massive Schäden am gesamten Schulstandort. Zahlreiche Bereiche waren in ihrer Nutzung stark eingeschränkt oder vorübergehend überhaupt nicht benützbar. Die Schule musste ihren Betrieb erheblich einschränken, während gleichzeitig die Schadensaufnahme und ersten Notmaßnahmen eingeleitet wurden.
"Danke an Direktorin Zuser und ihr Team, dass durch ihr rasches Einschreiten ein noch größerer Schaden verhindert werden konnte", betont Landesrätin Teschl-Hofmeister. "Die Hochwasserkatastrophe stellte uns dennoch alle vor eine nie dagewesene Herausforderung."
Seit dem Beginn der Arbeiten im Oktober 2024 wurden sowohl der Altbau als auch der Neubau der Schule umfassend saniert. Die Renovierungsarbeiten umfassten dabei nicht nur die Beseitigung der Hochwasserschäden, sondern gingen weit darüber hinaus. Die Schule wurde gleichzeitig modernisiert und an die heutigen Anforderungen der Berufsausbildung angepasst.
Besonders betroffen war auch der Turnsaal, der sich im Neubau befindet. Hier waren umfangreiche Instandsetzungsarbeiten notwendig. Ein neuer Boden musste verlegt und die Filzwände erneuert werden. Diese Arbeiten sind mittlerweile erfolgreich abgeschlossen.
Im Zuge der Sanierung wurden wichtige Adaptierungen vorgenommen, um den neuen Anforderungen der Berufsbilder noch besser gerecht zu werden. Die Infrastruktur der Schule wurde zukunftsfit weiterentwickelt, was den Schülerinnen und Schülern modernste Ausbildungsbedingungen bietet.
"Mit der Sanierung wurde nicht nur ein stark betroffener Schulstandort wiederhergestellt, sondern auch modernisiert und an die heutigen Anforderungen der Berufsausbildung angepasst", erklärt Teschl-Hofmeister die umfassende Herangehensweise bei den Renovierungsarbeiten.
Auch die Arbeiten im Schülerwohnheim befinden sich auf der Zielgeraden. Bis Ende April sollen dort sämtliche Bereiche wieder vollständig benützbar sein. Dies ist besonders wichtig für jene Schülerinnen und Schüler, die von weiter her kommen und während ihrer Ausbildung in St. Pölten wohnen.
Die Sanierung des Wohnheims war eine der komplexesten Aufgaben, da hier nicht nur die technische Infrastruktur, sondern auch die Wohnbereiche der Jugendlichen betroffen waren. Die Arbeiten mussten dabei so koordiniert werden, dass der laufende Schulbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wurde.
Direktorin Susanne Zuser zeigt sich erleichtert über den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten: "Wir sind sehr froh, dass der Schulbetrieb nun wieder in allen Bereichen wie gewohnt aufgenommen werden kann und unsere Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Team wieder optimale Bedingungen vorfinden."
Besonders erfreulich sei es zu sehen, dass die Schule nicht nur saniert, sondern auch in vielen Bereichen modernisiert und weiterentwickelt wurde. "Nach dieser herausfordernden Zeit ist es besonders schön zu sehen, dass unsere Schule nicht nur saniert, sondern auch in vielen Bereichen modernisiert und weiterentwickelt wurde", so Zuser weiter.
Landesrätin Teschl-Hofmeister würdigt den Einsatz aller Beteiligten während und nach dem Hochwasser: "Die Landesberufsschule St. Pölten zeigte in dieser schwierigen Zeit großen Zusammenhalt und enormes Engagement. Es war vorbildlich, wie das Team der Schule die Zeit während und nach dem Ereignis gemeistert hat."
Das schnelle und koordinierte Handeln der Schulleitung und des gesamten Teams habe dazu beigetragen, dass noch größere Schäden verhindert werden konnten. Auch während der langen Sanierungsphase sei der Schulbetrieb so gut wie möglich aufrechterhalten worden.
Die Landesberufsschule St. Pölten spielt eine wichtige Rolle in der Berufsausbildung in Niederösterreich. Die Schule bildet in verschiedenen Fachrichtungen aus und verfügt über moderne Werkstätten und Labors. Durch die Hochwasserschäden war diese wichtige Bildungseinrichtung monatelang in ihrer Funktion eingeschränkt.
Mit der nun bevorstehenden vollständigen Wiederinbetriebnahme können wieder alle Ausbildungsprogramme in vollem Umfang angeboten werden. Die Modernisierung der Einrichtungen sorgt dabei dafür, dass die Schule für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet ist.
Die Sanierung der Landesberufsschule St. Pölten stellt eine bedeutende Investition in die Bildungsinfrastruktur Niederösterreichs dar. Obwohl konkrete Zahlen zu den Kosten nicht genannt wurden, ist von einem Millionenschaden auszugehen, der nun behoben wurde.
"Umso erfreulicher ist es, dass die Landesberufsschule St. Pölten nach dieser schwierigen Zeit nun vollständig in den regulären Betrieb zurückkehren kann", freut sich Teschl-Hofmeister über den erfolgreichen Abschluss der Sanierungsarbeiten.
Die Fertigstellung der Arbeiten markiert einen wichtigen Meilenstein in der Aufarbeitung der Hochwasserkatastrophe von 2024. Sie zeigt, dass trotz der enormen Herausforderungen durch konsequente Arbeit und den Einsatz aller Beteiligten wichtige Bildungseinrichtungen wiederhergestellt und sogar verbessert werden können.