Österreich erreicht historischen Meilenstein bei der Elektromobilität
Im März 2026 war jeder vierte neu zugelassene Pkw in Österreich elektrisch - ein neuer Rekord, der die wachsende Akzeptanz der E-Mobilität zeigt.
Österreich hat im März 2026 einen Rekord bei den Neuzulassungen von E‑Pkw erreicht: Erstmals waren 25 Prozent aller neu zugelassenen Personenkraftwagen rein elektrisch betrieben. In absoluten Zahlen waren das 8.206 E‑Autos (März 2025: 6.122).
Der März 2026 ist damit der bisher beste Monat in Österreichs E‑Pkw‑Hochlauf. Seit die Kraftstoffpreise massiv gestiegen sind, beschäftigen sich immer mehr Menschen in Österreich mit der Anschaffung eines E‑Pkw. „Das Interesse an E‑Autos ist durch die hohen Spritpreise massiv gestiegen. Verkaufsplattformen berichten von einer um 40 Prozent höheren Nachfrage. Dieses Momentum gilt es nun zu nutzen und das Thema E‑Mobilität stärker in den Fokus zu rücken. Denn es geht dabei nicht nur darum, das Klima zu schützen, sondern E‑Mobilität ist ebenso wichtig, um unseren Standort gegenüber internationalen Preisschocks resilienter aufzustellen“, so Mobilitätsminister Peter Hanke.
Bei vielen Menschen hält sich nach wie vor der Mythos von geringen Reichweiten bei E‑Autos. Diese Bedenken seien angesichts der deutlich besseren Batterietechnologie und der gut ausgebauten Ladeinfrastruktur unbegründet. Allein die Zahl der Ultraladepunkte (150 kW oder mehr) hat sich innerhalb des letzten Jahres auf 4.000 verdoppelt. Insgesamt gibt es mittlerweile fast 40.000 öffentliche Ladepunkte. Moderne E‑Autos können darüber hinaus Reichweiten von 600 km und mehr erreichen. Umfassende Informationen findet man auf der Bundesplattform für E‑Mobilität emove-austria.gv.at.
„Als Mobilitätsminister ist es mir im Zuge meines Programms ‚eMOVE Austria‘ umso wichtiger, zu informieren, Bewusstsein zu schaffen und Vorbehalte gegenüber der E‑Mobilität abzubauen. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen”, so Hanke abschließend.