Studie zeigt starke Unterstützung für Wärmepumpen und erneuerbare Energien
Drei Viertel der Österreicher befürworten Abkehr von Öl- und Gas-Importen. Wärmepumpen als Alternative gewinnen an Beliebtheit.
Die Ergebnisse des "Energie-Trendmonitor Österreich 2026" zeigen Meinungswerte zur Abkehr von fossilen Energieimporten. Für die Erhebung wurden 1.000 Bürgerinnen und Bürger im Januar 2026 bevölkerungsrepräsentativ von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron befragt.
Rund drei Viertel der befragten Österreicher halten die Abkehr von Öl- und Gas-Importen für wichtig oder sehr wichtig. 71 Prozent sprechen sich dafür aus, Strom statt fossiler Brennstoffe zur zentralen Energie zu machen.
Thomas Mader, Geschäftsführer von Stiebel Eltron Österreich, sagt: "Die Preisanstiege für Rohöl und Erdgas in Folge der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen unterstreichen einmal mehr, wie wichtig der Wechsel zu erneuerbaren Energien ist."
Knapp zwei Drittel der Befragten befürworten, im eigenen Zuhause auf die Heiztechnik der Wärmepumpe zu wechseln. Private Haushalte in Österreich verbrauchen nach Angaben in der Mitteilung rund 80 Prozent ihrer Gesamtenergie für das Heizen von Wohnräumen und die Warmwasseraufbereitung.
64 Prozent der Befragten gaben an, dass es nach ihrer Einschätzung künftig teurer wird, eine Öl- oder Gasheizung zu betreiben.
In der Mitteilung wird erklärt, dass die Wärmepumpe Energie aus Umgebungsluft, Erdreich oder Grundwasser in Heizwärme umwandelt. Für den Antrieb ist Strom notwendig; in der Mitteilung heißt es, dass Strom in Österreich bereits überwiegend aus erneuerbaren Quellen stammt. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage können Haushalte einen Teil des benötigten Stroms selbst erzeugen.
Die Mitteilung nennt Hindernisse beim Wechsel auf erneuerbare Technik: Nach Berechnungen des Branchenverbands "Wärmepumpe Austria" sei die Zahl der abgesetzten Öl- und Gaskessel im letzten Jahr wieder deutlich angestiegen. Als ein wichtiger Grund wird in der Mitteilung die ausbleibende Bundesförderung genannt, die erst im November wieder gestartet ist.
Thomas Mader wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: "Ein solches 'Stopp-and-Go' bei der Förderung sollte sich nicht wiederholen."
In der Mitteilung stellt sich Stiebel Eltron als innovationsgetriebenes Familienunternehmen im Bereich Warmwasser, Wärme, Lüftung und Klima vor. Der Konzern mit Hauptsitz in Holzminden/DE hat nach eigenen Angaben rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Die österreichische Niederlassung in Hörsching bei Linz wurde 1972 gegründet und gehört laut Mitteilung zu den führenden Vertrieben von Wärmepumpen und Lüftungssystemen im Land.