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FPÖ fordert SPÖ zur Rückzahlung von Film-Kosten auf

Kritik an Steuergeld-Verwendung für Babler-Dokumentation

24. März 2026 um 15:11
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Die FPÖ kritisiert die Finanzierung eines Films über SPÖ-Chef Babler mit Steuermitteln und fordert vollständige Rückerstattung durch die Partei.

Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat scharfe Kritik an der Verwendung öffentlicher Mittel für einen Dokumentarfilm über SPÖ-Parteichef Andreas Babler geäußert. Nach Medienberichten sollen über eine halbe Million Euro Steuergeld in die Produktion geflossen sein.

Heftige Kritik von FPÖ-Bundesparteisprecherin

FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik zeigte sich in einer Stellungnahme empört über die Finanzierung des Films. "Das ist knallharte linke Propaganda auf Kosten der hart arbeitenden Bevölkerung", kritisierte sie die Verwendung der öffentlichen Mittel.

Die Nationalratsabgeordnete sieht in der Finanzierung einen problematischen Umgang mit Steuergeld, während gleichzeitig viele Familien und Pensionisten mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. "Während man Autofahrern ein paar lächerliche Almosen hinwirft, hat die Babler-SPÖ offenbar kein Problem damit, wenn hunderttausende Euros an Steuergeld in einen Babler-Film fließen", so Schuch-Gubik.

Forderung nach vollständiger Rückerstattung

Die FPÖ-Sprecherin forderte die SPÖ unmissverständlich dazu auf, die Kosten des Films aus der eigenen Parteikasse zu begleichen. "Es ist das Mindeste, dass Babler den Österreichern jeden Cent zurückzahlt", erklärte sie ihre Position.

Schuch-Gubik bezeichnete die Situation als "rot-grünen Skandal der Sonderklasse" und warf auch den Grünen vor, bei der Finanzierung "brav mitgespielt" zu haben. Die FPÖ sieht in dem Vorgang einen Fall von schamloser Bereicherung aus der Staatskasse.

Kritik am Filminhalt und Timing

Besonders kritisch sieht die FPÖ den Inhalt und den Zeitpunkt der Filmproduktion. Schuch-Gubik beschrieb das Werk als "Film ohne jede kritische Distanz, dafür mit umso mehr Selbstinszenierung und Steuergeld". Dies geschehe zu einer Zeit, in der die Bevölkerung unter Teuerung, Rekordabgaben und politischem Versagen leide.

Die Opposition kritisiert, dass für die eigenen Bürger angeblich kein Geld vorhanden sei, während gleichzeitig öffentliche Mittel für parteipolitische Selbstdarstellung verwendet würden. "Die Linken haben endgültig jeden Bezug zur Realität verloren", so das harsche Urteil der FPÖ-Sprecherin.

Weitere Forderungen der FPÖ

Neben der vollständigen Rückzahlung der Filmkosten stellte Schuch-Gubik weitere Forderungen auf:

  • Lückenlose Aufklärung des gesamten Vorgangs
  • Sofortiges Ende der Steuergeldverschwendung für parteipolitische Projekte
  • Mehr Transparenz bei der Verwendung öffentlicher Mittel

Politischer Kontext

Die Kritik der FPÖ reiht sich in eine Serie von Angriffen auf die aktuelle Regierungsarbeit ein. Während die Opposition von einer "Verlierer-Ampel" spricht, sehen sich die Regierungsparteien mit anhaltender Kritik an ihrer Finanz- und Wirtschaftspolitik konfrontiert.

Die Diskussion um die Filmfinanzierung wirft grundsätzliche Fragen zur Verwendung öffentlicher Mittel für politische Kommunikation auf. In Zeiten knapper Budgets und steigender Lebenshaltungskosten werden solche Ausgaben besonders kritisch hinterfragt.

Reaktionen noch ausstehend

Eine Stellungnahme der SPÖ zu den Vorwürfen und Forderungen der FPÖ liegt bislang nicht vor. Auch von Seiten der Grünen gab es noch keine offizielle Reaktion auf die Kritik an der Mitfinanzierung des Films.

"Die Österreicher haben sich Ehrlichkeit, Fairness und echte Entlastung verdient – und keine teuren PR-Shows für gescheiterte Polit-Experimente", fasste Schuch-Gubik die Position ihrer Partei zusammen und kündigte weitere politische Schritte an, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden.

Die Debatte um die Filmfinanzierung zeigt einmal mehr die angespannte Atmosphäre im österreichischen Parlament und die unterschiedlichen Auffassungen über den angemessenen Umgang mit Steuergeld auf.

Schlagworte

#FPÖ#SPÖ#Steuergeld#Politik#Babler#Filmfinanzierung

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