Niederösterreichische Hochschule ermöglicht Studierenden Forschungspraktika an Weltklasse-Instituten
Die IMC Krems nutzt ihr internationales Netzwerk, um Studierenden der Naturwissenschaften einzigartige Praktika an Top-Unis zu ermöglichen.
Während andere Studierende von einem Praktikum bei Harvard oder Oxford nur träumen können, wird dieser Traum für Studierende der IMC Krems zur Realität. Die niederösterreichische Hochschule für angewandte Wissenschaften hat sich über Jahrzehnte ein beeindruckendes globales Netzwerk aufgebaut, das ihren Studierenden Türen zu den renommiertesten Forschungsinstitutionen weltweit öffnet.
Die englischsprachigen Studiengänge Chemistry sowie Medical and Pharmaceutical Biotechnology am IMC Krems zeichnen sich durch einen außergewöhnlich hohen Praxisanteil aus. Was diese Programme besonders macht, sind nicht nur die fest integrierten Berufspraktika, sondern auch die Qualität der Partnerinstitutionen. Studierende haben die Möglichkeit, an Institutionen wie Harvard University, der University of Oxford, dem Dana-Farber Cancer Institute oder der New York University praktische Erfahrungen zu sammeln.
"Internationale Forschungspraktika an Top-Universitäten sind für unsere Studierenden weit mehr als ein fachliches Zusatzangebot – sie sind ein entscheidender Schritt in ihre berufliche Zukunft", erklärt IMC Krems Geschäftsführerin Ulrike Prommer. "Der Blick über Grenzen hinweg stärkt wissenschaftliche Exzellenz, fördert interkulturelle Kompetenz und eröffnet Karrieremöglichkeiten in einem global vernetzten Arbeitsumfeld."
Das Erfolgsrezept der IMC Krems basiert auf der konsequenten Verbindung von Theorie und Praxis. Bereits ab dem ersten Semester stehen die Studierenden im Labor und arbeiten an biochemischen Prozessen, Zell- und Molekularbiologie, Gentechnik, Analytik oder Green Chemistry. Diese praxisnahe Grundausbildung ist entscheidend dafür, dass IMC-Studierende international so gefragt sind.
Harald Hundsberger, Studiengangsleiter Medical and Pharmaceutical Biotechnology, betont die Bedeutung internationaler Erfahrungen: "Wenn unsere Studierenden an führenden Universitäten weltweit arbeiten, knüpfen sie wertvolle Netzwerke, bringen neue Ideen zurück und tragen aktiv dazu bei, dass wir als Institut wissenschaftliche Exzellenz global denken und lokal stärken."
Ein Blick auf die aktuellen Praktikumsplätze im Wintersemester 2025/26 zeigt die Qualität des Netzwerks: Chemistry-Studierende absolvieren ihre Praktika unter anderem an der New York University, dem Institut Català d'Investigació Química in Spanien, der Sultan Qaboos University im Oman oder der Stockholm University.
Noch beeindruckender ist die Liste für Medical and Pharmaceutical Biotechnology-Studierende: Sie forschen am Ludwig Institute for Cancer Research der University of Oxford, am Dana-Farber Cancer Institute der Harvard Medical School, am Mass General Hospital, ebenfalls Harvard Medical School, oder am IMS RIKEN Center for Integrative Medical Sciences in Japan.
Damit diese internationalen Erfahrungen nicht am Geld scheitern, hat die IMC Krems verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten erschlossen. Die Austrian Marshall Plan Foundation unterstützt jährlich herausragende Studierende bei Forschungsaufenthalten in den USA. Für europäische Praktika stehen Erasmus+ Förderungen zur Verfügung.
Diese finanzielle Unterstützung macht den Unterschied: Sie ermöglicht es auch Studierenden aus weniger wohlhabenden Familien, wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln und ihr wissenschaftliches Potenzial voll auszuschöpfen.
Für besonders ambitionierte Studierende des Studiengangs Medical and Pharmaceutical Biotechnology gibt es eine weitere Besonderheit: Sie können einen Dual Degree an der Faculty of Medicine and Health Sciences der schwedischen Linköping University absolvieren und so zusätzlich einen Master in Experimental and Medical Biosciences erlangen.
Uwe Rinner, Studiengangsleiter Chemistry, unterstreicht den Wert dieser internationalen Ausrichtung: "Forschungspraktika an Top-Universitäten ermöglichen unseren Studierenden, Wissenschaft auf höchstem Niveau zu erleben. Sie lernen innovative Methoden kennen und entwickeln jene wissenschaftliche Neugier und globale Denkweise, die moderne Chemie heute verlangt."
Strukturell ist das fünfte Semester als Praktikumssemester angelegt. Viele Studierende nutzen diese Gelegenheit bewusst, um internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Kombination aus fundierter theoretischer Ausbildung in den ersten vier Semestern und der anschließenden praktischen Anwendung in einem internationalen Umfeld hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen.
Die IMC Krems versteht sich dabei nicht nur als Bildungsinstitution, sondern als Sprungbrett in eine internationale Karriere. Das globale Netzwerk von hunderten Partnerinstitutionen wird kontinuierlich erweitert und bietet immer neue Möglichkeiten für internationale Forschungspraktika.
Die starke internationale Ausrichtung der IMC Krems ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger systematischer Netzwerkarbeit. Die Hochschule zählt seit langem zu den internationalsten Hochschulen Österreichs und nutzt diese Position, um ihren Studierenden einzigartige Möglichkeiten zu bieten.
Diese Strategie zahlt sich aus: IMC-Absolventen sind international gefragt und finden oft direkt nach dem Studium Positionen in führenden Forschungseinrichtungen oder innovativen Unternehmen. Die während des Praktikums geknüpften Kontakte erweisen sich dabei oft als entscheidend für den Karrierestart.
Für Österreich bedeutet diese internationale Ausrichtung der IMC Krems einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Forschungsstandorts. Die Studierenden bringen nicht nur wertvolle Erfahrungen und Kontakte mit zurück, sondern auch neue Impulse und Methoden, die der heimischen Forschungslandschaft zugutekommen.
Die IMC Krems plant, ihr internationales Netzwerk weiter auszubauen und neue Partnerschaften zu entwickeln. Besonders im Bereich der Chemistry-Studiengänge wurden erst kürzlich neue Optionen geschaffen, die den Studierenden zusätzliche Möglichkeiten für internationale Forschungspraktika eröffnen.
Diese kontinuierliche Erweiterung des Angebots zeigt, dass die IMC Krems ihre Position als eine der führenden internationalen Hochschulen Österreichs weiter ausbauen möchte. Für die Studierenden bedeutet dies noch mehr Möglichkeiten, wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln und ihre Karrierechancen zu verbessern.