Die aktuellen Zahlen der Studierendensozialerhebung 2024 zeichnen ein eindeutiges Bild der österreichischen Hochschullandschaft: Über zwei Drittel aller Studierenden gehen neben ihrem Studium einer
Die aktuellen Zahlen der Studierendensozialerhebung 2024 zeichnen ein eindeutiges Bild der österreichischen Hochschullandschaft: Über zwei Drittel aller Studierenden gehen neben ihrem Studium einer Erwerbstätigkeit nach. Was für manche ein Alarmsignal darstellt, sehen die JUNOS – Junge liberale Studierende als Chance, die jedoch durch strukturelle Reformen an den Universitäten und Fachhochschulen besser unterstützt werden muss. Die Forderungen nach mehr Flexibilität und höheren Studienbeihilfen rücken damit wieder in den Mittelpunkt der bildungspolitischen Debatte.
Die Erhebung zeigt, dass die Vereinbarkeit von Studium und Erwerbstätigkeit eine der größten Herausforderungen für Studierende darstellt.
Manuel Grubmüller, Bundesvorsitzender der JUNOS Studierenden, sagt: "Im Gegensatz zu den linken Fraktionen und der Arbeiterkammer begreifen wir die Verbindung von Arbeit und Studium nicht als Verbrechen, sondern als Chance."
Eine deutliche Mehrheit gibt an, dass sie durch die Erwerbstätigkeit Berufserfahrung sammeln möchte, gleichzeitig beklagen viele Studierende die schwierige Vereinbarkeit von Arbeit und Studium.
Das Konzept der JUNOS zu leistungsstarken Hochschulen umfasst Forderungen nach mehr Flexibilität und Wahlfreiheit im Studium. Grubmüller benennt hierbei weniger Anwesenheitspflichten, mehr hybride Lehre sowie den Ausbau des Angebots von Lehrveranstaltungen an Abenden, Wochenenden und in den Ferien.
Die JUNOS fordern die Erhöhung der maximalen Studienbeihilfe und der Zuverdienstgrenzen, damit Studierende, die neben dem Studium arbeiten, nicht benachteiligt werden.