Von Vorarlberg bis Niederösterreich herrschen winterliche Fahrbedingungen – Schneekettenpflicht auf mehreren Strecken
Der Winter meldet sich mit Schnee und Glatteis zurück. Auf zahlreichen Straßen in Österreich kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Der Winter hat in der Nacht auf Montag ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben und weite Teile Österreichs mit einer Schneedecke überzogen. Von Vorarlberg bis Niederösterreich herrschen zum Teil bis in die Tallagen winterliche Fahrbedingungen, die für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgen. Der ÖAMTC warnt zudem vor Glatteis auf zahlreichen Strecken.
Besonders betroffen vom Wintereinbruch sind die westlichen Bundesländer Österreichs. Auf der Arlberg Schnellstraße (S16) kommt es derzeit zu erheblichen Verzögerungen, da mehrere Fahrzeuge aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse hängengeblieben sind. Die Situation stellt Autofahrerinnen und Autofahrer vor große Herausforderungen und erfordert besondere Vorsicht sowie angepasste Fahrweise.
Noch drastischer ist die Lage auf der B179: Die wichtige Verbindungsstraße musste am Montagmorgen gegen 7:30 Uhr zwischen dem Fernpass und Lermoos komplett gesperrt werden. Auch hier waren hängengebliebene Fahrzeuge der Grund für die behördliche Maßnahme. Reisende, die diese Strecke nutzen wollten, mussten auf alternative Routen ausweichen oder längere Wartezeiten in Kauf nehmen.
Die winterlichen Bedingungen machen auf zahlreichen Verbindungen den Einsatz von Schneeketten erforderlich. In Vorarlberg und Tirol gilt auf einigen Strecken bereits Schneekettenpflicht. Autofahrer sollten sich vor Fahrtantritt unbedingt über die aktuelle Situation auf ihrer geplanten Route informieren.
Konkret gilt Schneekettenpflicht derzeit auf folgenden Strecken:
Wer ohne die vorgeschriebenen Schneeketten unterwegs ist, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern gefährdet auch sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Experten empfehlen, Schneeketten stets griffbereit im Fahrzeug mitzuführen und deren Montage vor der Wintersaison zu üben.
Die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen zeichnen ein besorgniserregendes Bild: „Derzeit werden die Meldungen mehr. Die Situation dürfte sich im Laufe des Vormittags noch verschärfen