Die Wiener Secession machte Wien zu einem internationalen Zentrum der Moderne. Nun macht die Österreichische Nationalbibliothek erstmals einen einzigartigen Fotobestand digital zugänglich.
Die Wiener Secession machte Wien zu einem internationalen Zentrum der Moderne. Ab 13. April 2026 können über 700 Originalfotografien aus dem Archiv der Secession online entdeckt werden. Die neue Web-Ausstellung "Brennpunkt Moderne: Die Wiener Secession und die Fotografie" vermittelt umfassend die enge Verbindung zwischen bildender Kunst und Fotografie rund um die Wiener Secession.
Der zentrale Ausgangspunkt der Online-Ausstellung ist ein fotografischer Bestand von Bildarchiv und Grafiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. Die Sammlung umfasst mehr als 700 Originalfotografien, die die Nationalbibliothek 1951 vom Archiv der Secession erwarb. Die Aufnahmen dokumentieren historische Ausstellungen und erlauben einerseits die Rekonstruktion der präsentierten Kunstwerke, andererseits geben zahlreiche Innenaufnahmen Einblick in die Präsentationsformen der damaligen Zeit – Vorläufer moderner Ausstellungskonzepte.
Die Web-Ausstellung beleuchtet die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Fotografie und Secession, thematisiert persönliche Künstlernetzwerke und kontextualisiert die Rolle der Fotografie in Ausstellungen sowie in Kunstpublikationen wie dem Vereinsorgan „Ver Sacrum“.
Am Mittwoch, 15. April um 18 Uhr lädt die Österreichische Nationalbibliothek zu einem Talk ins Oratorium am Josefsplatz ein. Unter der Moderation von Mag. Uwe Schögl, Kurator und wissenschaftlicher Mitarbeiter von Bildarchiv und Grafiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, sprechen:
Im Anschluss werden an diesem Abend ausgewählte Original-Objekte zum Thema im Prunksaal präsentiert. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.