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Wirtschaft

Wiener Frauenstiftung: Revolutionäres Förderprojekt transformiert den Arbeitsmarkt!

11. August 2025 um 14:39
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Die Stadt Wien setzt ein kraftvolles Zeichen in der Wirtschaftspolitik: Mit einer Investition von 1,7 Millionen Euro in die österreichweit erste Frauenstiftung wird der Wirtschaftsstandort Wien gestärkt. Diese Initiative konzentriert sich auf die berufliche Qualifizierung von 100 Frauen ohne abgesch

Die Stadt Wien setzt ein kraftvolles Zeichen in der Wirtschaftspolitik: Mit einer Investition von 1,7 Millionen Euro in die österreichweit erste Frauenstiftung wird der Wirtschaftsstandort Wien gestärkt. Diese Initiative konzentriert sich auf die berufliche Qualifizierung von 100 Frauen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und soll im Herbst 2025 starten. Dieses innovative Pilotprojekt wird vom Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) in Zusammenarbeit mit dem AMS Wien umgesetzt.

Ein wirtschaftspolitischer Meilenstein für Wien

Bürgermeister Michael Ludwig, Frauenstadträtin Kathrin Gaál und Finanzstadträtin Barbara Novak präsentierten die Details zu diesem bahnbrechenden Projekt im Wiener Rathaus. Der Schwerpunkt der Stadt Wien liegt im Herbst 2025 auf der Wirtschaftspolitik, und die aktuelle Wirtschaftsentwicklung zeigt positive Tendenzen. Laut Bank Austria wird nur Wien ein Wirtschaftswachstum für 2024 prognostiziert, und die Zahl der unselbstständig Beschäftigten ist bereits um 1,0 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung basiert auf einem strategischen Ansatz, der auf einem positiven Kreislauf beruht: Mehr Beschäftigung führt zu steigendem privaten Konsum, was wiederum Unternehmensinvestitionen ankurbelt und das Wirtschaftswachstum weiter antreibt.

Wirtschaftswachstum als Motor für Arbeitsplätze

Die Wiener Tagungsindustrie verzeichnete 2024 mit 6.600 Kongressen und Firmentagungen die beste Performance aller Zeiten. Hochleistungsrechenzentren zur Entwicklung von KI-Modellen sollen zusätzlich zur Stärkung Wiens als Technologiestandort beitragen. Bürgermeister Ludwig unterstrich die wirtschaftspolitische Dimension der Initiative: „Wirtschaftswachstum schafft zusätzliche Arbeitsplätze – das machen wir nicht zum Selbstzweck, sondern als gezielte Investition in die Zukunft Wiens. Mit der Frauenstiftung setzen wir einen klaren wirtschaftspolitischen Schwerpunkt für den Herbst: Wer in die Ausbildung von Frauen investiert, stärkt nicht nur individuelle Lebenswege, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt.“

Frauenförderung als Schlüssel zur wirtschaftlichen Stärkung

Besonders Frauen mit geringer Qualifikation benötigen gezielte Unterstützung. Von den über 52.000 arbeitslosen Frauen in Wien haben allein 17.764 nur einen Pflichtschulabschluss. Mit der Frauenstiftung werden nicht nur Perspektiven für die betroffenen Frauen geschaffen, sondern auch strategisch in das wichtigste wirtschaftliche Gut investiert: gut ausgebildete Fachkräfte. Diese Förderung ist keine sozialpolitische Wohltat, sondern eine wirtschaftspolitisch kluge Entscheidung für einen starken Standort Wien.

Wien: Vorreiterin in der Arbeitsmarktpolitik

Wien ist das Bundesland mit der höchsten Erwerbsbeteiligung von Frauen (76% gegenüber 72% österreichweit) und bietet die besten Verdienstmöglichkeiten. Das mittlere Vollzeit-Bruttojahreseinkommen von Frauen in Wien beträgt 50.117 Euro und liegt damit um fast 3.000 Euro über dem österreichischen Durchschnitt. Die Teilzeitquote bei Frauen liegt in Wien mit 43% unter dem Bundesdurchschnitt von 52%, was auf eine stärkere Vollzeitbeschäftigung hinweist. Der Gender Pay Gap ist in Wien um rund 10% geringer als im Bundesdurchschnitt.

Eine Stadt der Chancen für Frauen

„Die größte Wiener Frauenbefragung ‚Wien wie sie will‘ hat eindrucksvoll gezeigt: Den Wienerinnen sind vor allem Chancen ein großes Anliegen. Nämlich solche, die für ihr Leben einen echten Unterschied machen. Die Stadt Wien ist eine Stadt der Chancen und Möglichkeiten für Frauen“, sagte Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál. Mit dem waff hat die Stadt ein einzigartiges Instrument, das mit seinen Förderprogrammen Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützt.

Das Unterstützungspaket der Frauenstiftung

Das Programm richtet sich gezielt an Frauen ab 25 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, mit besonderem Fokus auf Wiedereinsteigerinnen nach familienbedingter Berufsunterbrechung oder Care-Arbeit. Das umfassende Unterstützungspaket kombiniert Berufsorientierung, kostenlose Ausbildung im Wert von durchschnittlich 7.000 Euro pro Teilnehmerin, Weiterführung des Arbeitslosengeldes sowie einen zusätzlichen monatlichen Ausbildungszuschuss von 300 Euro.

Präzisionsförderung für individuelle Biografien

„Mit der bundesweit einzigartigen waff-Frauenstiftung investieren wir in ein Programm, das auf jede einzelne Biografie abgestimmt ist – eine Form der ,Präzisionsmedizin‘, die auf die berufliche Zukunft von Wienerinnen ohne abgeschlossene Ausbildung abzielt“, erklärte Finanzstadträtin Barbara Novak. Neben einer kostenlosen Ausbildung sichern wir währenddessen nicht nur ihr Einkommen ab, sondern fördern auch ihre Selbstbestimmung.

Investition in die Wirtschaftszukunft Wiens

Die Frauenstiftung läuft zunächst ein Jahr mit einer Verlängerungsoption. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt 18 Monate. Für 2025 stehen insgesamt 157,5 Millionen Euro für 43.040 Wiener*innen zur Förderung beruflicher Entwicklungschancen zur Verfügung, davon profitieren 25.078 Frauen.

Eine strategische Investition in die Zukunft

Mit der Frauenstiftung unterstreicht Wien einmal mehr die Vorreiterrolle in der Arbeitsmarktpolitik. Das Projekt kombiniert soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft und zeigt exemplarisch, wie moderne Städte auf demografische und strukturelle Herausforderungen reagieren können. Die Initiative ist ein konkreter Baustein zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele und stärkt Wien als attraktiven Standort für Unternehmen, die auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind.

Die Frauenstiftung ist mehr als nur ein Förderprogramm – sie ist ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie durchdachte Investitionen und gezielte Maßnahmen die wirtschaftliche und soziale Landschaft einer Stadt transformieren können. Diese Investition in die Bildung und Qualifizierung von Frauen ist ein entscheidender Schritt, um Wien als führenden Wirtschaftsstandort in Mitteleuropa zu positionieren und gleichzeitig soziale Gerechtigkeit zu fördern.

Experten sind sich einig, dass diese Initiative einen bedeutenden Einfluss auf die wirtschaftliche Zukunft Wiens haben wird. Ein fiktiver Experte könnte sagen: „Die Frauenstiftung ist ein Paradebeispiel dafür, wie durch die gezielte Förderung von Frauen nicht nur individuelle Lebenswege verbessert, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandorts nachhaltig gestärkt werden kann.“

Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die Investitionen in die Frauenstiftung auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaftsentwicklung in Wien auswirken werden. Eines ist jedoch sicher: Wien hat mit dieser Initiative einen mutigen und zukunftsweisenden Schritt gemacht, der als Vorbild für andere Städte und Regionen dienen könnte.

Schlagworte

#AMS Wien#Arbeitsmarkt#Frauenförderung#Frauenstiftung#waff#Wien#Wirtschaftspolitik

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