Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die am 11. Februar 2025 in Kraft trat, wird die Spielregeln für Verpackungen, Recycling und Kreislaufwirtschaft in Europa grundlegend verändern. Doch was bedeutet das für Unternehmen in Österreich und darüber hinaus? Viele sind sich der Tragweite der gesetzl
Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die am 11. Februar 2025 in Kraft trat, wird die Spielregeln für Verpackungen, Recycling und Kreislaufwirtschaft in Europa grundlegend verändern. Doch was bedeutet das für Unternehmen in Österreich und darüber hinaus? Viele sind sich der Tragweite der gesetzlichen Vorgaben noch nicht bewusst, und genau hier setzt die IMAVIDA GmbH an, um Unterstützung zu bieten.
Jährlich fallen in Österreich rund 1,5 Millionen Tonnen Verpackungsabfälle an. Diese Menge könnte, auf 1 Meter aufgeschüttet, über 1.350 Fußballfelder bedecken. Im Detail handelt es sich um etwa 600.000 Tonnen Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton, 400.000 Tonnen Glas, 300.000 Tonnen Kunststoff, 100.000 Tonnen Holz und 64.000 Tonnen Metall oder sonstige Verpackungen.
In den letzten zehn Jahren ist die Menge an Verpackungsabfällen um 195.000 Tonnen bzw. 15,3 % gestiegen. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Verpackungen ein zentraler Hebel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft sind und genau hier verschärfen die neuen EU-Vorgaben die Anforderungen.
Die PPWR sieht unter anderem strengere Vorgaben für Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz vor. Zudem wird die Reduzierung unnötiger Verpackungen und die Förderung von Wiederverwendbarkeit gefordert. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie sich jetzt aktiv mit den neuen Anforderungen auseinandersetzen müssen, um nicht nur Rechtssicherheit, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.
Unternehmen, die Verpackungen in Verkehr bringen, sind gesetzlich verpflichtet, die Anforderungen der erweiterten Herstellerverantwortung zu erfüllen. Das bedeutet, dass jedes Unternehmen Verantwortung trägt und gefordert ist, seinen Beitrag zu leisten. Die „Packaging and Packaging Waste Regulation“ ist ab 2026 in allen EU-Mitgliedsstaaten unmittelbar verbindlich. Die Unternehmen müssen bestehende Prozesse überprüfen, Verpackungslösungen anpassen und Strategien für eine nachhaltige Zukunft entwickeln.
IMAVIDA begleitet Unternehmen auf dem Weg zur rechtskonformen und effizienten Umsetzung – sowohl strategisch als auch operativ. Das Unternehmen bietet eine Schnellanalyse der individuellen Ausgangssituation und potenziellen Handlungsmöglichkeiten – auch branchenübergreifend. Eine digitale Plattform ermöglicht eine einfache und transparente Abwicklung bestehender und neuer gesetzlicher Vorgaben. Zudem bietet IMAVIDA ein Expertennetzwerk für strategische Maßnahmen an, vom Aufbau neuer Rücknahmesysteme über neuartige Verpackungslösungen bis zur Optimierung von Wertstoffströmen.
„Die PPWR ist eine große Chance, aber auch eine enorme Herausforderung für Unternehmen. Mit IMAVIDA wollen wir Betriebe dabei unterstützen, nicht nur gesetzeskonform zu handeln, sondern auch wirtschaftliche Potenziale zu nutzen und echte Nachhaltigkeit in ihren Verpackungsprozessen zu verankern“, erklärt ein Vertreter von IMAVIDA.
Die neuen Regelungen betreffen nicht nur Unternehmen, sondern auch die Verbraucher. Mit einer stärkeren Betonung auf Recycling und Wiederverwendbarkeit werden Konsumenten zunehmend Produkte sehen, die weniger Verpackung nutzen oder aus recyceltem Material bestehen. Dies könnte zu einem Bewusstseinswandel führen, bei dem mehr Menschen nachhaltige Produkte bevorzugen.
Die Idee der Kreislaufwirtschaft ist nicht neu. Bereits in den 1970er Jahren begannen einige Länder, Recyclingprogramme einzuführen. Doch erst in den letzten Jahrzehnten ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen Wirtschaft stark gestiegen. Die EU hat sich dabei als Vorreiter positioniert, indem sie strenge Umweltstandards und Richtlinien eingeführt hat, um die Umweltauswirkungen von Verpackungen zu minimieren.
Während Österreich in Sachen Recycling bereits gut aufgestellt ist, gibt es innerhalb der EU erhebliche Unterschiede. Länder wie Deutschland haben seit Jahren ein gut funktionierendes Pfandsystem, das die Rückgabe und das Recycling von Verpackungen fördert. Andere Länder stehen noch am Anfang dieser Entwicklung. Die neue Verordnung wird jedoch alle Mitgliedsstaaten dazu zwingen, ihre Systeme zu verbessern und anzupassen.
Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um die Weichen für eine nachhaltige Verpackungswirtschaft zu stellen. Unternehmen, die die neuen Anforderungen frühzeitig umsetzen, können sich einen erheblichen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Konsumenten zunehmend umweltbewusste Entscheidungen treffen und Produkte bevorzugen, die mit Rücksicht auf die Umwelt hergestellt wurden.
Die Rolle von Unternehmen wie IMAVIDA wird dabei entscheidend sein, um den Übergang zu einer nachhaltigen Verpackungswirtschaft zu unterstützen. Mit innovativen Lösungen und einem umfassenden Verständnis der neuen Vorschriften können sie Unternehmen helfen, die Herausforderungen zu meistern und gleichzeitig neue Chancen zu nutzen.
Mehr zu den neuen Regelungen und wie Unternehmen unterstützt werden können, erfahren Sie auf der Webseite von IMAVIDA.