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Wirtschaft

Tourismusboom in Österreich: Wie die neue Strategie unsere Regionen verändert!

30. Juni 2025 um 09:40
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Österreich erlebt einen wahren Tourismusboom, und das aus gutem Grund! Die Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat kürzlich die Ergebnisse einer umfassenden Studie vorgestellt, die die Akzeptanz des Tourismus in Österreich auf einem erfreulich hohen Niveau zeigt. Laut dieser Studie, die vo

Österreich erlebt einen wahren Tourismusboom, und das aus gutem Grund! Die Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat kürzlich die Ergebnisse einer umfassenden Studie vorgestellt, die die Akzeptanz des Tourismus in Österreich auf einem erfreulich hohen Niveau zeigt. Laut dieser Studie, die von STATISTIK AUSTRIA durchgeführt wurde, stehen 45 Prozent der Bevölkerung dem Tourismus positiv gegenüber. Der daraus abgeleitete Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) liegt mit +38 Prozentpunkten klar im positiven Bereich. Aber was bedeutet das konkret für die Österreicherinnen und Österreicher und wie wird die Tourismusstrategie weiterentwickelt? Tauchen wir tiefer ein!

Die Zahlen sprechen für sich!

Die repräsentative Stichprobe von 14.000 Personen zeigt, dass fast die Hälfte der Bevölkerung den Tourismus als positiv wahrnimmt. Tourismus-Staatssekretärin Zehetner betont, dass dies ein starkes Signal für die Branche, die Regionen und die Tourismuspolitik ist. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass dieses Vertrauen kein Selbstläufer ist. Zehetner erklärt: „Tourismusakzeptanz fällt nicht vom Himmel, sie muss täglich neu verdient werden. In den Betrieben, in den Regionen und auch auf politischer Ebene.“

Regionale Unterschiede in der Wahrnehmung

Interessanterweise zeigt die Studie deutliche regionale Unterschiede in der Wahrnehmung des Tourismus. In Wien (+48), Kärnten (+43), der Steiermark (+41), Salzburg (+40) und Vorarlberg (+39) fällt die Bilanz besonders positiv aus. In Oberösterreich (+30), Niederösterreich (+32) und Tirol (+36) ist die Zustimmung ebenfalls hoch, jedoch etwas unter dem Bundesdurchschnitt. Diese Unterschiede können auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, wie die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, die Schaffung von Arbeitsplätzen und den kulturellen Austausch, die in diesen Regionen unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

Tourismus: Ein integraler Bestandteil der regionalen Entwicklung

Rund 73 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher messen dem Tourismus hohe Relevanz für verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche bei. Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der persönlichen beruflichen bzw. finanziellen Abhängigkeit vom Tourismus und der Bewertung seiner Bedeutung am Wohnort. Wer sich stärker vom Tourismus abhängig fühlt, stuft diesen auch für die eigene Region als besonders wichtig ein. Im Jahr 2024 schätzten fünf Prozent der Befragten den Tourismus als sehr wichtig für ihre persönliche Lebenssituation ein, weitere sieben Prozent als wichtig.

Zehetner erklärt: „Wenn Tourismus als relevant erlebt wird, steigt auch seine Akzeptanz. Das bestätigt unseren politischen Kurs, den Tourismus stärker als integralen Bestandteil der regionalen Entwicklung zu denken – wirtschaftlich, gesellschaftlich und infrastrukturell.“

Die Gästeanzahl: Ein Maß für die Akzeptanz

Ein weiterer Indikator für die Akzeptanz des Tourismus ist die Wahrnehmung der Gästeanzahl. Zwei Drittel der Bevölkerung (65 Prozent) empfinden die Zahl an Touristinnen und Touristen sowohl in der eigenen Gemeinde als auch österreichweit als angemessen. 15 Prozent bewerten das Gästeaufkommen am Wohnort als „eher viel“, lediglich sechs Prozent als „zu viel“.

Ein neuer Masterplan für den Tourismus: Plan T wird erneuert

Die Ergebnisse der Erhebung fließen direkt in die laufende Weiterentwicklung des bundesweiten Masterplans Tourismus („Plan T“) ein. Die bisherige Strategie stammt aus dem Jahr 2019, aber die Welt hat sich seitdem verändert, was neue Anforderungen an einen zukunftsfähigen Tourismus stellt. Zehetner erklärt: „Der Plan T war ein Meilenstein – aber er ist in die Jahre gekommen. Die Welt hat sich verändert, und mit ihr die Anforderungen an einen zukunftsfähigen Tourismus. Deshalb war für mich klar: Wir brauchen ein Update.“

Bereits kurz nach ihrem Amtsantritt hat Zehetner die Überarbeitung angestoßen, und nun beginnt der Beteiligungsprozess. „Tourismus geht uns alle an. Jede Österreicherin und jeder Österreicher kommt in irgendeiner Form mit dem Tourismus in Berührung – sei es beruflich, als Gastgeberin und Gastgeber oder einfach, weil man Infrastruktur nutzt, die durch den Tourismus mitfinanziert wird. Deshalb wollen wir den Beteiligungsweg konsequent weitergehen: Wirklich jede und jeder soll beim neuen Plan T mitreden können.“

Die große Urlaubsfrage: Wie erleben die Menschen in Österreich den Tourismus?

Ziel ist es, möglichst viele Perspektiven einzuholen und damit eine zukunftsfähige, breit getragene Tourismusstrategie zu erarbeiten. Die Ergebnisse der aktuellen Tourismusakzeptanz-Erhebung dienen dabei als wertvolle inhaltliche Grundlage. Zehetner erklärt: „Wir stellen die große Urlaubsfrage: Wie erleben die Menschen in Österreich den Tourismus? Welche Rolle spielt er im Alltag, im Beruf, in der Region – und was erwarten sie sich für die Zukunft?“

Ob als Gastgeberin oder Gastgeber, als Reisende oder als Bewohnerin oder Bewohner einer touristisch geprägten Gemeinde – alle sind eingeladen, sich einzubringen. Fragen zur Reisetätigkeit, zur Bedeutung des Tourismus für Lebensqualität und Standortentwicklung oder zu aktuellen Herausforderungen bilden den inhaltlichen Rahmen. Zehetner betont: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Tourismus von morgen gemeinsam gestalten – nachhaltig, vielfältig und voller Lebensfreude. Denn nur wenn alle Seiten profitieren, bleibt der Tourismus auch langfristig ein Erfolgsmodell.“

Ein Blick in die Zukunft: Was können wir erwarten?

Die Zukunft des Tourismus in Österreich sieht vielversprechend aus. Mit der Erneuerung des Masterplans Tourismus und der breiten Beteiligung der Bevölkerung wird eine Strategie entwickelt, die den Tourismus nachhaltig und zukunftsfähig macht. Die Herausforderungen, die durch Künstliche Intelligenz, Energieeffizienz und andere moderne Entwicklungen entstehen, werden berücksichtigt, um den Tourismus als integralen Bestandteil der regionalen Entwicklung zu stärken.

Die Beteiligung aller Interessierten startet heute. Jede Österreicherin und jeder Österreicher hat die Möglichkeit, sich einzubringen und die Zukunft des Tourismus mitzugestalten. Machen Sie mit und werden Sie Teil der Veränderung! Hier mitmachen!

Schlagworte

#Akzeptanz#Österreich#Plan T#Strategie#Tourismus#Zehetner#Zukunft

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