Die Region Wörthersee-Rosental erlebt derzeit einen beispiellosen Aufschwung im Tourismus, der die Herzen der Besucher höher schlagen lässt. Mit einem strategisch klugen Fokus auf Aktivitäten wie Radfahren, Wandern und Golf abseits der traditionellen Hochsaison ist es der Region gelungen, einen neue
Die Region Wörthersee-Rosental erlebt derzeit einen beispiellosen Aufschwung im Tourismus, der die Herzen der Besucher höher schlagen lässt. Mit einem strategisch klugen Fokus auf Aktivitäten wie Radfahren, Wandern und Golf abseits der traditionellen Hochsaison ist es der Region gelungen, einen neuen Rekord zu verzeichnen. Aber was steckt hinter diesem beeindruckenden Erfolg? Und welche Auswirkungen hat dieser Boom auf die lokale Bevölkerung?
Der Juni 2025 ging als der erfolgreichste Juni des letzten Jahrzehnts in die Geschichtsbücher der Region Wörthersee-Rosental ein. Mit sage und schreibe 257.074 Übernachtungen wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Diese beeindruckenden Zahlen spiegeln die Früchte einer langfristigen Strategie wider, die darauf abzielt, die Vorsaison zu stärken und wetterbedingte Schwankungen im Sommer abzufedern. Der Geschäftsführer der Region, Peter Peschel, zeigt sich begeistert: „Unser erklärtes Ziel, mit der Stärkung der Vorsaison etwaige Wetterschwankungen im Sommer abzufedern, ist uns in diesem Jahr sehr gut gelungen.“
Ein wesentlicher Teil dieser Strategie ist die Betonung von Ganzjahresaktivitäten. Die Region hat sich dazu entschlossen, ihre vorhandene Infrastruktur wie Golfplätze, Wanderrouten und Radstrecken gezielt auch im DACH-Raum zu bewerben. Der DACH-Raum umfasst die deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz. Diese Entscheidung hat sich als goldrichtig erwiesen, denn sie ermöglicht es, die Region über viele Monate hinweg touristisch erlebbar zu machen.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Im Zeitraum von Januar bis Juni 2025 konnte die Region insgesamt 484.468 Übernachtungen verzeichnen. Das entspricht einem Plus von 3,14 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg in den Hauptorten:
Diese Zahlen verdeutlichen, wie erfolgreich die Region darin war, ihre Attraktivität zu steigern und Besucher anzuziehen.
Die Region Wörthersee-Rosental hat eine lange Geschichte als beliebtes Reiseziel. Die idyllische Landschaft, kombiniert mit einem reichhaltigen Freizeitangebot, hat sie zu einem Magneten für Touristen aus aller Welt gemacht. In den letzten Jahren haben jedoch klimatische Veränderungen und die Konkurrenz durch andere Destinationen die Region vor neue Herausforderungen gestellt. Um diesen zu begegnen, wurde die strategische Neuausrichtung eingeleitet, die nun Früchte trägt.
Der Tourismusboom hat nicht nur positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage der Region, sondern auch auf die lokale Bevölkerung. Die gestiegene Anzahl an Touristen führt zu einer höheren Nachfrage nach Arbeitskräften in der Hotel- und Gastronomiebranche. Das Employer Branding-Programm „Job the Lake“ spielt hierbei eine entscheidende Rolle, indem es die Region als attraktiven Arbeitsort positioniert. Ein fiktiver Experte kommentiert: „Der Anstieg der Übernachtungszahlen schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation der Einwohner mit ihrer Region.“
Während die Region Wörthersee-Rosental auf einen Rekordzuwachs blickt, kämpfen andere Bundesländer mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen. In Tirol beispielsweise liegt der Fokus traditionell auf dem Wintertourismus, was die Region anfällig für saisonale Schwankungen macht. Der Wörthersee hingegen hat es geschafft, sich als Ganzjahresdestination zu etablieren, was langfristig zu einer stabileren wirtschaftlichen Lage führt.
Die Verantwortlichen der Region Wörthersee-Rosental blicken optimistisch in die Zukunft. Ab Anfang 2026 sollen eine neue Imagekampagne und ein Regionsmagazin zusätzlich Lust auf den Wörthersee und das Rosental machen. Ziel ist es, die Region über die Landesgrenzen hinaus als attraktiven Lebens- und Erlebnisraum zu positionieren. Peter Peschel betont: „Unsere Entscheidung, bestehende Ganzjahresinfrastruktur wie Golfplätze, Wanderrouten oder Radstrecken gezielt auch im DACH-Raum zu bewerben, war absolut richtig. So machen wir unsere Region über viele Monate hinweg touristisch erlebbar.“
Die beeindruckenden Erfolge der Region Wörthersee-Rosental sind auch das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen Tourismusverantwortlichen und lokalen politischen Entscheidungsträgern. Die Unterstützung durch die Landesregierung hat es ermöglicht, wichtige Infrastrukturprojekte in Angriff zu nehmen und Förderungen für Marketinginitiativen zu erhalten. Ein fiktiver Experte ergänzt: „Ohne die politische Unterstützung wäre der Erfolg in dieser Form nicht möglich gewesen. Es zeigt sich, dass eine enge Kooperation zwischen Politik und Wirtschaft entscheidend für den Erfolg einer Tourismusregion ist.“
Insgesamt zeigt die Entwicklung der Region Wörthersee-Rosental eindrucksvoll, wie eine strategische Neuausrichtung und gezielte Maßnahmen zu einem beeindruckenden Tourismusboom führen können. Die Region ist auf dem besten Weg, sich als Ganzjahresdestination zu etablieren und sowohl für Touristen als auch für die lokale Bevölkerung neue Perspektiven zu eröffnen.