Am 5. Februar 2026 wurde bekannt gegeben, dass die Mitarbeiter*innen von Takeda Wien erneut eine beeindruckende Summe für das HABIT - Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam gesammelt haben. Diese Initiative zeigt, wie Unternehmensengagement und soziale Verantwortung in Österreich konkret gelebt werd
Am 5. Februar 2026 wurde bekannt gegeben, dass die Mitarbeiter*innen von Takeda Wien erneut eine beeindruckende Summe für das HABIT - Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam gesammelt haben. Diese Initiative zeigt, wie Unternehmensengagement und soziale Verantwortung in Österreich konkret gelebt werden können.
Beim traditionellen Charity-Punschfest im Dezember 2025 sammelten die Mitarbeiter*innen von Takeda Wien beeindruckende 8.485 Euro für das Basale Tageszentrum Stadlauer Straße von HABIT. Diese Einrichtung ist Teil des Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteams, das sich der Betreuung von Menschen mit komplexen Behinderungen widmet. Die Spende wurde im Januar 2026 von Maria Löflund, Vorstandsmitglied und Standortleiterin von Takeda in Wien, und Astrid Kindler, Leiterin der Unternehmenskommunikation, übergeben.
Ein neuer Ansatz zur Unterstützung von HABIT wurde durch die Einführung von Pfandautomaten an den Takeda-Betriebsstätten in Wien ermöglicht. Diese Automaten erlauben es, Pfandbeträge direkt an HABIT zu spenden, was die finanzielle Unterstützung langfristig sichert. Diese Maßnahme ergänzt die traditionellen Spendenaktionen und zeigt, wie innovative Ideen zur Förderung von Inklusion beitragen können.
Inklusion hat in Österreich eine lange Geschichte. Seit den 1970er Jahren wird verstärkt darauf geachtet, Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft zu integrieren. Die Einführung des Behindertengleichstellungsgesetzes im Jahr 2006 war ein Meilenstein auf diesem Weg. Dieses Gesetz zielt darauf ab, Diskriminierung zu verhindern und Gleichbehandlung zu fördern.
Das Engagement von Unternehmen wie Takeda zeigt, dass die Wirtschaft eine entscheidende Rolle bei der Förderung von Inklusion spielen kann. Durch gezielte Initiativen und Partnerschaften mit Organisationen wie HABIT werden Barrieren abgebaut und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbessert.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte in der Inklusion gemacht. Während Deutschland frühzeitig umfassende Inklusionsprogramme implementierte, hat die Schweiz ähnliche Ansätze verfolgt, jedoch mit einem stärkeren Fokus auf die Integration ins Arbeitsleben. Österreich hat sich durch eine Kombination aus staatlichen und privaten Initiativen hervorgetan, die das soziale Bewusstsein und die Unterstützung für Menschen mit Behinderungen stärken.
Die Spendenaktionen von Takeda haben direkte Auswirkungen auf die Lebensqualität der betreuten Personen bei HABIT. Die finanziellen Mittel ermöglichen es, zusätzliche Betreuungsangebote zu schaffen und bestehende Einrichtungen zu verbessern. Beispielsweise konnte durch die Unterstützung von Takeda im vergangenen Jahr ein Faschingsfest im Basalen Tageszentrum Stadlauer Straße organisiert werden, das den Bewohner*innen Freude und Abwechslung brachte.
Darüber hinaus trägt die finanzielle Unterstützung dazu bei, innovative Projekte wie die Gatschküche umzusetzen, die den Bewohner*innen neue Erfahrungen und Lernmöglichkeiten bietet. Diese Projekte fördern nicht nur die Inklusion, sondern auch die persönliche Entwicklung der betreuten Personen.
Laut dem Fonds Soziales Wien (FSW) gibt es in Wien rund 480 Betreuungsplätze für Menschen mit Behinderungen, die durch Organisationen wie HABIT bereitgestellt werden. Diese Plätze sind entscheidend für die Unterstützung und Integration von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf.
Die Spende von Takeda in Höhe von 8.485 Euro ist ein bedeutender Beitrag zur Finanzierung dieser Angebote. Im Jahr 2025 betrugen die gesamten Spenden an HABIT durch verschiedene Initiativen über 50.000 Euro, was die Bedeutung von Unternehmensengagement im sozialen Bereich unterstreicht.
Die Zukunft der Inklusion in Österreich sieht vielversprechend aus, insbesondere durch die fortgesetzte Unterstützung von Unternehmen wie Takeda. Die Einführung von Pfandautomaten als Spendenmöglichkeit ist ein Beispiel für innovative Ansätze, die langfristig positive Auswirkungen haben können.
Experten prognostizieren, dass solche Initiativen die öffentliche Wahrnehmung und das Bewusstsein für Inklusion weiter stärken werden. Die Zusammenarbeit zwischen privaten Unternehmen und sozialen Organisationen wird als Schlüssel zur Schaffung einer inklusiveren Gesellschaft angesehen.
Die kontinuierliche Unterstützung durch Takeda zeigt, wie wichtig Unternehmensengagement für die Förderung von Inklusion in Österreich ist. Durch innovative Spendenaktionen und langfristige Partnerschaften mit Organisationen wie HABIT wird ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen geleistet. Wie können weitere Unternehmen inspiriert werden, ähnliche Wege zu gehen und die Inklusion in Österreich zu fördern?
Mehr Informationen über die Arbeit von HABIT und Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie hier.