Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat am 30. Januar 2026 beeindruckende vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 präsentiert. Trotz der anhaltenden Herausforderungen durch den Rückzug aus dem Russlandgeschäft verzeichnete die Bank einen Anstieg des Konzernergebnisses um 48% auf 1,44
Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat am 30. Januar 2026 beeindruckende vorläufige Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 präsentiert. Trotz der anhaltenden Herausforderungen durch den Rückzug aus dem Russlandgeschäft verzeichnete die Bank einen Anstieg des Konzernergebnisses um 48% auf 1,443 Milliarden Euro. Diese Entwicklung zeigt die robuste Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der RBI in einem dynamischen Finanzumfeld.
Die positive Entwicklung des Konzernergebnisses der RBI, das ohne Berücksichtigung des Russlandgeschäfts berechnet wurde, ist bemerkenswert. Der Rückzug aus Russland, der im Einklang mit internationalen Sanktionen steht, hat die Bank vor Herausforderungen gestellt, die jedoch durch strategische Anpassungen und eine Fokussierung auf andere Märkte erfolgreich gemeistert wurden.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber war das beschleunigte Kreditwachstum, das im Jahr 2025 um 6% zulegte. Die Kernerträge stiegen um 3% auf 6,186 Milliarden Euro, was auf eine solide Geschäftsentwicklung hinweist. Die harte Kernkapitalquote, ein wichtiger Indikator für die finanzielle Stabilität, lag ohne Russland bei 15,5%, was die starke Kapitalausstattung der Bank unterstreicht.
Im Vergleich zu anderen europäischen Banken, die ebenfalls mit den Auswirkungen geopolitischer Spannungen zu kämpfen haben, zeigt die RBI eine überdurchschnittliche Performance. Während Banken in Deutschland und der Schweiz ebenfalls Anpassungen in ihren Russlandgeschäften vornehmen mussten, hebt sich die RBI durch ihre proaktive Strategie und das starke Wachstum in anderen Märkten ab.
Für die österreichischen Kunden der RBI bedeutet das solide Ergebnis eine stabile Basis für künftige Finanzdienstleistungen. Die bankinterne Fokussierung auf nachhaltiges Kreditwachstum und Risikominimierung bietet Sicherheit für Einlagen und Investitionen. Ein Beispiel für den direkten Nutzen ist der vorgeschlagene Dividendenvorschlag von 1,60 Euro je Aktie, der den Aktionären zugutekommt.
Die RBI erwartet für 2026 eine Steigerung der Kernerträge im mittleren einstelligen Bereich und ein Kreditwachstum von rund 7%. Die harte Kernkapitalquote soll über 15% bleiben, was auf eine weiterhin stabile finanzielle Grundlage hinweist. Diese Prognosen zeigen, dass die Bank trotz externer Herausforderungen auf einem soliden Wachstumspfad bleibt.
Mittelfristig strebt die RBI einen Konzern-Return-on-Equity von mindestens 13% an, ohne die Belastungen durch Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Fremdwährungskrediten in Polen. Die strategische Ausrichtung auf Wachstumsmärkte und die Reduzierung geopolitischer Risiken sind zentrale Elemente der Zukunftsstrategie der Bank.
Die Raiffeisen Bank International AG hat mit ihrem vorläufigen Ergebnis für 2025 ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, auch in herausfordernden Zeiten erfolgreich zu agieren. Für die österreichische Wirtschaft und ihre Kunden stellt die RBI einen stabilen Finanzpartner dar, der sich durch Anpassungsfähigkeit und strategisches Wachstum auszeichnet. Interessierte Leser können weitere Informationen auf der offiziellen Website der RBI finden.