Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und in den österreichischen Küchen wird wieder fleißig geknetet, gerollt und gebacken. Vom flaumigen Osterstriezel über die traditionelle Kärntner Reindling bis zur süßen Osterpinze – viele dieser Klassiker beginnen mit Mehl.
Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und in den österreichischen Küchen wird wieder fleißig geknetet, gerollt und gebacken. Vom flaumigen Osterstriezel über die traditionelle Kärntner Reindling bis hin zur süßen Osterpinze – alle diese Klassiker haben eine gemeinsame Basis: Mehl.
Aktuelle Zahlen der AMA-Marketing zeigen: Österreicherinnen und Österreicher kauften im Jahr 2025 rund 41.100 Tonnen Mehl im Lebensmitteleinzelhandel und gaben dabei 48,4 Millionen Euro aus. Das entspricht einem durchschnittlichen Preis von 1,18 Euro pro Kilogramm.
Ob Brot, Kuchen, Palatschinken oder Strudel, Mehl ist aus der heimischen Küche nicht wegzudenken. Gerade rund um Ostern zeigt sich die Vielfalt der Mehlverwendung: Für Klassiker wie Osterpinze, Reindling oder Osterstriezel wird meist feines Weizenmehl glatt oder Universal verwendet. Die verschiedenen Mehlarten erfüllen dabei unterschiedliche Funktionen: Glattmehl eignet sich besonders für feine Teige und Kuchen, griffiges Mehl für Teige, die stabil bleiben sollen – etwa für Knödel oder Nudeln – während Universalmehl ein praktischer Allrounder im Haushalt ist.
Die Nachfrage nach klassischen Hefeteig-Spezialitäten steigt rund um Ostern besonders deutlich. Der Absatz von Brioche und Striezel – darunter auch Osterbrot und Pinze – legte von 2024 auf 2025 um 11 Prozent zu und stieg von rund 8.500 Tonnen auf rund 9.400 Tonnen. Brioche und Striezel zählen das ganze Jahr über zu beliebten Backwaren, in der Osterzeit erreicht der Konsum jedoch regelmäßig seinen saisonalen Höhepunkt.
Ein Blick auf die Marktstruktur zeigt klare Präferenzen im Einkaufskorb der Österreicherinnen und Österreicher: Weizenmehl dominiert mit fast 80 Prozent Marktanteil weiterhin deutlich, gefolgt von Dinkel mit rund 13 Prozent und Roggen mit etwa sieben Prozent. Auch bei den Mehlarten gibt es klare Favoriten: Glattes Mehl ist mit rund 46 Prozent Marktanteil die meistgekaufte Variante, gefolgt von Universalmehl mit rund 21 Prozent. Gleichzeitig liegt der Bio-Anteil am Mehlmarkt bei rund 30 Prozent des Umsatzes.
„Mehl ist weit mehr als ein Rohstoff, es ist die Grundlage unserer Brot- und Backkultur. Gerade bei einem so zentralen Lebensmittel möchten Konsumentinnen und Konsumenten wissen, woher die Rohstoffe stammen. Das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel steht für kontrollierte Herkunft und geprüfte Qualität aus Österreich - vom Acker bis ins Regal“, sagt Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing.
Das AMA-Gütesiegel garantiert, dass das Getreide zu 100 Prozent aus Österreich stammt und entlang der gesamten Produktionskette unabhängig kontrolliert wurde. Ein wichtiger Beitrag dazu kommt auch aus dem Österreichischen Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL): Viele Getreidebetriebe nehmen daran teil und setzen freiwillige Maßnahmen für Boden-, Wasser- und Klimaschutz um.
Quelle: RollAma Gesamtjahr 2025 / AMA-Marketing
Glattes Mehl: fein vermahlen – ideal für luftige Teige
Griffiges Mehl: etwas gröber – nimmt Flüssigkeit langsamer auf
Universalmehl: Mischung aus glatt und griffig, der Allrounder