Österreich steht wirtschaftlich an einem kritischen Punkt. Drei Jahre in Folge Rezession, ein immer größer werdender Staatsapparat und steigende Lohnstückkosten haben das Land in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht. Die Frage, die sich nun stellt: Wie kann Österreich seine Wettbewerbsfähigkeit
Österreich steht wirtschaftlich an einem kritischen Punkt. Drei Jahre in Folge Rezession, ein immer größer werdender Staatsapparat und steigende Lohnstückkosten haben das Land in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht. Die Frage, die sich nun stellt: Wie kann Österreich seine Wettbewerbsfähigkeit wieder stärken?
Am 4. Oktober 2025 hat die Generalversammlung von UNOS – Unternehmerisches Österreich – einen Leitantrag beschlossen, der die wirtschaftliche Zukunft des Landes nachhaltig beeinflussen könnte. Die zentrale Forderung: Zwei gesetzliche Feiertage sollen gestrichen werden, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
„Österreich hat im internationalen Vergleich deutlich mehr Feiertage. Das verteuert den Standort und schwächt unsere Produktivität. Eine moderate Reduktion um zwei Feiertage würde spürbar entlasten, ohne die Balance zwischen Arbeit und Freizeit grundlegend zu gefährden“, erklärt der UNOS-Bundessprecher.
Österreich ist bekannt für seine zahlreichen Feiertage, die historisch aus religiösen und kulturellen Gründen eingeführt wurden. Im Vergleich zu den BENESCAND-Ländern (Belgien, Niederlande, Skandinavien) hat Österreich mehr Feiertage, was die Produktivität im internationalen Vergleich beeinflusst.
Laut dem aktuellen IMD-Ranking ist Österreich von Platz 19 im Jahr 2021 auf Platz 26 im Jahr 2025 zurückgefallen. Zehn EU-Länder und die Schweiz liegen bereits vor uns. Diese Entwicklung zeigt, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um den Anschluss an die Spitzengruppe Europas nicht zu verlieren.
Die Streichung von Feiertagen könnte auf den ersten Blick wie ein Einschnitt in die Freizeit der Arbeitnehmer erscheinen. Doch Experten argumentieren, dass dies langfristig zu einer Stabilisierung der Wirtschaft und Sicherung von Arbeitsplätzen führen könnte. „Weniger Feiertage sind ein erster, aber entscheidender Schritt, um Betriebe zu entlasten, Arbeitsplätze zu sichern und den Wohlstand langfristig abzusichern“, so ein Wirtschaftsexperte.
UNOS, gegründet 2014, vertritt die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich. Mit ihrer neuen Forderung wollen sie den politischen Diskurs anregen und Reformen vorantreiben, die das Land wirtschaftlich voranbringen.
Bei der Generalversammlung wurde der UNOS-Vorstand erweitert, um den Reformkurs zu verstärken. Neue Mitglieder wie Rebecca Gölles, Veronika Kärle-Haid und Cornelia Pfeiffer-Janisch bringen frische Perspektiven aus verschiedenen Regionen und Branchen ein.
Die vorgeschlagenen Reformen könnten weitreichende Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft haben. Langfristig könnte die Reduktion der Feiertage die Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärken und Österreich wieder in die Spitzengruppe der europäischen Wirtschaftsnationen führen.
„Mit der Verbreiterung des Vorstands setzen wir ein starkes Signal: Wir stehen geschlossen hinter unserer Hauptforderung und werden sie mit Nachdruck in den politischen Diskurs einbringen“, betont der UNOS-Bundessprecher.
Die Forderung von UNOS kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die österreichische Wirtschaftspolitik unter Druck steht, Reformen umzusetzen. Die Regierung muss abwägen, wie sie die Forderungen der Wirtschaft mit den Interessen der Arbeitnehmer in Einklang bringen kann.
Einige Politiker könnten die Streichung von Feiertagen als unpopulär ansehen, doch die wirtschaftlichen Vorteile könnten letztlich schwerer wiegen. Die Diskussion wird zeigen, ob Österreich bereit ist, mutige Schritte zu gehen, um seine wirtschaftliche Zukunft zu sichern.
Österreich steht vor einer wirtschaftlichen Herausforderung, die mutige Reformen erfordert. Die Vorschläge von UNOS könnten der erste Schritt auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung sein. Wie die Regierung und die Bürger auf diese Forderungen reagieren werden, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Ein „Weiter wie bisher“ ist keine Option mehr.
Für weitere Informationen besuchen Sie die vollständige Pressemitteilung auf der UNOS-Website.