Die Bau- und Sanierungsbranche in Niederösterreich hat einen neuen Meilenstein erreicht! Am 22. September 2025 wurden im Rahmen der klimaaktiv-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus ganze 60 Gebäude ausgezeichnet, die durch ihre nachhaltige Bauweise und Energieeffizi
Die Bau- und Sanierungsbranche in Niederösterreich hat einen neuen Meilenstein erreicht! Am 22. September 2025 wurden im Rahmen der klimaaktiv-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus ganze 60 Gebäude ausgezeichnet, die durch ihre nachhaltige Bauweise und Energieeffizienz glänzen. Diese Ehrung fand am Universitätscampus Krems statt und zeigt eindrucksvoll, dass wirtschaftliche Stärke und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.
Der klimaaktiv Gebäudestandard ist ein Gütesiegel, das seit 20 Jahren höchste Qualität im Bereich des nachhaltigen Bauens und Sanierens in Österreich repräsentiert. Es setzt Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz, ressourcenschonendes Bauen und der Verwendung ökologischer Baustoffe. Der Standard ist ein unabhängiges Qualitätszeichen, das europaweit als führend im Bereich des umweltfreundlichen Bauens gilt.
Der klimaaktiv Gebäudestandard wurde vor zwei Jahrzehnten eingeführt, um den Bau von Gebäuden zu fördern, die nicht nur energieeffizient, sondern auch zukunftsfähig sind. In den letzten Jahren hat sich der Standard stetig weiterentwickelt und ist heute ein zentraler Bestandteil der österreichischen Strategie zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor.
Die Auszeichnung von 60 Gebäuden in Niederösterreich ist nicht nur ein Beweis für die Innovationskraft der Region, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft. Die Gebäude, darunter die Firmenzentrale der Windkraft Simonsfeld in Ernstbrunn und die Erweiterung des Universitätscampus Krems, erreichten die Höchstwertung von 1000 Punkten durch die Umsetzung innovativer Energiekonzepte.
Der Bau- und Gebäudesektor ist eine tragende Säule der österreichischen Wirtschaft. Mit über 40.000 Betrieben und 310.000 Beschäftigten generiert er mehr als 60 Milliarden Euro Umsatz jährlich. Die Förderung von klimafreundlichem Bauen ist daher nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein wirtschaftliches Anliegen. Die Investitionen in Photovoltaik und Windkraft, wie sie im neuen Klima- und Energiefahrplan vorgesehen sind, sollen bis 2030 1,6 Milliarden Euro heimische Wertschöpfung schaffen und 60.000 Arbeitsplätze sichern.
Während Niederösterreich mit seinen Bauprojekten als Vorreiter gilt, ziehen auch andere Bundesländer nach. In Tirol beispielsweise wird der Einsatz von Holz als nachhaltiger Baustoff stark gefördert, während in der Steiermark innovative Sanierungskonzepte im Fokus stehen. Diese regionalen Unterschiede zeigen, dass es viele Wege gibt, um den Bau- und Gebäudesektor nachhaltiger zu gestalten.
Ein Experte aus der Bauwirtschaft kommentierte die Auszeichnung: „Diese Ehrung zeigt, dass Niederösterreich auf dem richtigen Weg ist. Die Integration von erneuerbaren Energien in den Bauprozess ist entscheidend für die Zukunft des Bauens.“ Ein weiterer Experte ergänzte: „Die klimaaktiv-Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt, um den Gebäudesektor nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile zu erzielen.“
Für die Bürger bedeutet die Förderung nachhaltiger Bauweisen nicht nur eine bessere Umweltbilanz, sondern auch eine höhere Lebensqualität. Energieeffiziente Gebäude bieten ein angenehmes Raumklima und tragen zur Senkung der Energiekosten bei. Zudem schaffen die Investitionen in den Bau- und Sanierungssektor Arbeitsplätze und stärken die regionale Wirtschaft.
Die Ziele für die kommenden Jahre sind ambitioniert. Bis 2030 sollen in Niederösterreich 4.500 GWh Photovoltaik und 8.000 GWh Windkraft erzeugt werden. Diese Investitionen sind Teil eines umfassenden Plans, um das Bundesland unabhängiger von fossilen Energieimporten zu machen. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Pläne könnte Niederösterreich als Modellregion für nachhaltiges Bauen etablieren.
Die Förderung nachhaltiger Bauweisen ist ein zentrales Anliegen der österreichischen Regierung. Die klimaaktiv-Initiative ist Teil eines umfassenden Klimaschutzplans, der darauf abzielt, die Treibhausgasemissionen des Landes bis 2040 auf null zu reduzieren. Diese politischen Ziele erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden sowie der Privatwirtschaft.
Die Auszeichnung der 60 Gebäude am 22. September 2025 ist ein aktuelles Beispiel für die Fortschritte im Bereich des nachhaltigen Bauens in Österreich. Die Veranstaltung am Universitätscampus Krems zeigt, wie wichtig es ist, innovative Konzepte zu fördern und gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen.
Weitere Informationen zur Auszeichnungsveranstaltung und eine Liste der ausgezeichneten Gebäude finden Sie hier.