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Wirtschaft

Neues Vorstandsteam der WKÖ: Revolution in der Immobilienbranche?

1. Juli 2025 um 11:38
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Die Immobilienbranche Österreichs erlebt einen bedeutsamen Wandel! Mit der Wahl von Roman Oberndorfer zum neuen Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am 1. Juli 2025, beginnt eine neue Ära. Doch was bedeutet das für den österreichisch

Die Immobilienbranche Österreichs erlebt einen bedeutsamen Wandel! Mit der Wahl von Roman Oberndorfer zum neuen Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am 1. Juli 2025, beginnt eine neue Ära. Doch was bedeutet das für den österreichischen Immobilienmarkt und seine Akteure?

Ein frischer Wind aus Salzburg

Der Salzburger Roman Oberndorfer tritt die Nachfolge von Gerald Gollenz aus der Steiermark an und bringt frischen Wind in die österreichische Immobilienwirtschaft. Oberndorfer, ein erfahrener Immobilientreuhänder mit über 25 Jahren Berufserfahrung, ist bekannt für seinen offenen Dialog und seine lösungsorientierte Herangehensweise. Er betont die Wichtigkeit eines faktenbasierten und konstruktiven Dialogs mit Politik und anderen Interessenvertretungen, um die Herausforderungen der Branche zu meistern. „Unsere Branche ist nicht nur ein wirtschaftlicher Motor, sondern trägt auch gesellschaftliche Verantwortung“, erklärte Oberndorfer in einer ersten Stellungnahme.

Wer sind die neuen Gesichter?

Neben Oberndorfer wurden Ellen Moll aus Tirol als Stellvertreterin und Berufsgruppensprecherin der Immobilienverwalter, Hans Jörg Ulreich aus Wien als Berufsgruppensprecher der Bauträger und stellvertretender Fachverbandsobmann sowie Mario Zoidl aus Oberösterreich als Berufsgruppensprecher der Immobilienmakler und neues Mitglied des Fachverbandsvorstandes gewählt. Diese Neubesetzungen versprechen frische Impulse für die Branche.

Herausforderungen und Visionen

Die Immobilienbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen, darunter der Mangel an leistbarem Wohnraum, steigende Baukosten und die Notwendigkeit, nachhaltige Baupraktiken zu integrieren. Oberndorfer sieht seine Aufgabe darin, Investitionen zu fördern, Stabilität zu gewährleisten und soziale Ausgewogenheit in Sachen Wohnraum zu erreichen. „Es ist entscheidend, dass wir die Bedürfnisse der Gesellschaft mit den wirtschaftlichen Erfordernissen in Einklang bringen“, so Oberndorfer.

Bildung als Schlüssel zum Erfolg

Ein besonderes Anliegen des neuen Obmanns ist die Ausbildung junger Fachkräfte. Seit 2012 organisiert er die Bundeslehrlingstagungen, die ein fester Bestandteil der Ausbildung in der Immobilienwirtschaft sind. Die nächste Tagung wird vom 23. bis 26. September 2025 in der Landesberufsschule Tamsweg stattfinden. Diese Initiativen sind entscheidend, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die Qualität der Ausbildung zu sichern.

Vergleich mit anderen Bundesländern

Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt: Auch in anderen Bundesländern stehen die Immobilienmärkte vor ähnlichen Herausforderungen. Während Wien mit steigenden Mietpreisen kämpft, ist in ländlichen Regionen der Leerstand ein Problem. Oberndorfers Ansatz, den Dialog zu fördern und auf Zusammenarbeit zu setzen, könnte als Vorbild für andere Regionen dienen.

Auswirkungen auf den Bürger

Für die Bürger bedeutet die Neubesetzung des Vorstandsteams vor allem Hoffnung auf eine stabilere und gerechtere Immobilienwirtschaft. Die Förderung von Investitionen und die Sicherung von leistbarem Wohnraum könnten langfristig zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt führen. Doch diese Veränderungen brauchen Zeit und die Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Expertenmeinungen und Prognosen

Ein Branchenexperte erklärt: „Die Wahl von Roman Oberndorfer könnte der Anfang einer positiven Entwicklung für die Immobilienbranche sein. Seine Erfahrung und sein Engagement für die Ausbildung junger Fachkräfte sind genau das, was die Branche jetzt braucht.“

Ein Blick in die Zukunft

Die nächsten Monate werden zeigen, wie das neue Vorstandsteam die Herausforderungen angeht. Klar ist, dass der Fokus auf Zusammenarbeit und Bildung liegt. Wenn diese Initiativen erfolgreich sind, könnte dies nicht nur die Immobilienbranche, sondern auch die gesamte Wirtschaft Österreichs positiv beeinflussen.

Bleiben Sie auf dem Laufenden und verfolgen Sie die Entwicklungen in der Immobilienbranche auf der offiziellen Webseite der Wirtschaftskammer Österreich unter diesem Link.

Schlagworte

#Fachkräfte#Immobilienbranche#Immobilientreuhänder#Investitionen#Roman Oberndorfer#Wirtschaftskammer Österreich#Wohnraum

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