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OTS-MeldungSaudi-Arabien/Meinungsäußerungsfreiheit/Haftstrafe/Frauenrechte/Gefängnis/Bundesregierung/Grundrecht

Meinl-Reisinger in Saudi-Arabien: Amnesty fordert Menschenrechtsdialog

7. April 2026 um 12:38
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Während Außenministerin Beate Meinl-Reisinger derzeit zu einem offiziellen Besuch in Saudi-Arabien weilt, richtet Amnesty International Österreich einen eindringlichen Appell an die Regierung: Die

Während Außenministerin Beate Meinl-Reisinger derzeit zu einem offiziellen Besuch in Saudi-Arabien weilt, richtet Amnesty International Österreich einen eindringlichen Appell an die Regierung: Die besorgniserregende Menschenrechtslage im Königreich dürfe nicht unerwähnt bleiben. Besonders der Fall der inhaftierten Fitness-Trainerin und Aktivistin Manahel al-Otaibi steht exemplarisch für die Unterdrückung von Frauenrechten und freier Meinungsäußerung in dem Golfstaat. Amnesty International fordert, dass die Außenministerin die menschenrechtliche Lage anspricht und Verbesserungen fordert.

Systematische Repression gegen Menschenrechtsaktivisten

Menschenrechtsverteidiger*innen und Personen, die ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausüben, werden in Saudi-Arabien weiterhin willkürlich festgenommen, inhaftiert und in unfairen Gerichtsverfahren zu langen Haftstrafen verurteilt. Das zeigt nicht zuletzt der Fall von Manahel al-Otaibi.

Der Fall Manahel al-Otaibi

Manahel al-Otaibi wurde am 16. November 2022 verhaftet. Sie wurde angeklagt, gegen das Gesetz gegen Internetkriminalität verstoßen zu haben – und das, obwohl sie sich lediglich mit Beiträgen auf X (Twitter) für Frauenrechte einsetzte und Fotos von sich ohne Abaya veröffentlichte. In einem Verfahren vor dem Sonderstrafgericht wurde Manahel al-Otaibi am 9. Jänner 2024 zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach großem internationalem Druck wurde die Haftstrafe im August 2025 auf fünf Jahre reduziert. Amnesty International fordert ihre sofortige Freilassung.

Österreichs Rolle und Amnesty-Aussage

Amnesty International Österreich appelliert an Außenministerin Meinl-Reisinger, die menschenrechtliche Lage in Saudi-Arabien gegenüber den saudischen Gesprächspartnern anzusprechen und Verbesserungen zu fordern. "Es darf nicht vergessen werden, dass die saudi-arabische Regierung immer wieder zu autoritären Praktiken greift, wie etwa der Inhaftierung von Menschenrechtsverteidiger*innen", sagt Shoura Hashemi, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich.

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