Die Bagger sind angerollt, der Widerstand formiert sich: Mit scharfer Kritik reagiert Europaabgeordnete Lena Schilling auf den Baubeginn des umstrittenen Lobau-Straßenprojekts in Wien.
„Die Menschen spüren die aktuelle geopolitische Großwetterlage jeden Tag im eigenen Geldbeutel. Überall wird gespart, bei Sozialem, beim Klimaschutz und bei den Öffis. Und ausgerechnet jetzt entscheidet sich die SPÖ, ein fossiles Milliardengrab voranzutreiben. Während den Menschen immer mehr abverlangt wird, rollt in Wien trotz fehlender Rechtssicherheit schweres Gerät an, um ein fossiles Betonprojekt zu zementieren. Wer in Zeiten wie diesen glaubt, dass neue Autobahnen die Antwort sind, hat nichts anderes als ein Brett vorm Kopf,“ kritisiert Lena Schilling, Europaabgeordneten der Grünen, scharf.
„Mit jedem Meter Asphalt wird ein Stück Natur unwiederbringlich zerstört. Die Lobau ist kein leerer Raum auf der Landkarte, sie ist Lebensraum, Rückzugsort und eines der letzten großen Naturgebiete Wiens. Wer diese Autobahn baut, stellt Beton über Menschen und fossile Interessen über Lebensqualität“, so Schilling abschließend.