PRESSEFEUER
StartseiteFeaturesPreiseToolsDocs
Zurück zum Newsroom

Heringsschmaus mit gutem Gewissen: Worauf Konsumenten achten sollten

Tierschutzombudsstelle Wien warnt vor mangelnder Transparenz bei Fischprodukten und gibt Tipps für bewussten Konsum

15. Februar 2026
Teilen:

Zum traditionellen Heringsschmaus mahnt die Stadt Wien zu mehr Bewusstsein beim Fischeinkauf. Ein Ratgeber hilft bei der ethischen Kaufentscheidung.

Mit dem Ende der Faschingszeit steht der traditionelle Heringsschmaus wieder auf dem Speiseplan vieler österreichischer Haushalte. Doch was als kulinarische Tradition gefeiert wird, verdient aus Sicht des Tierschutzes einen kritischeren Blick. Die Tierschutzombudsstelle Wien nimmt den Anlass zum Anlass, um auf die problematischen Hintergründe des Fischkonsums aufmerksam zu machen und Konsumentinnen und Konsumenten praktische Hilfestellung zu bieten.

Überfischung und Tierleid: Die Schattenseiten des Fischkonsums

Knapp acht Kilogramm Fisch verzehren Menschen in Österreich durchschnittlich pro Jahr. Eine Zahl, die angesichts der globalen Situation der Fischbestände nachdenklich stimmen sollte. Die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy mahnt zur Besonnenheit: „In Zeiten heillos überfischter Heringsbestände in den Ozeanen und hochtechnisierter Fangmethoden, die großes Leid bei den Tieren verursachen, sollte diese Tradition zeitgemäßer gelebt werden."

Die industrielle Fischerei hat in den vergangenen Jahrzehnten Ausmaße angenommen, die viele Fischpopulationen an den Rand des Zusammenbruchs gebracht haben. Moderne Fangflotten sind mit Technologien ausgestattet, die kaum einem Fischschwarm eine Chance lassen. Schleppnetze, die über den Meeresboden gezogen werden, zerstören dabei nicht nur die Lebensräume am Grund, sondern fangen auch unzählige Tiere als sogenannten Beifang, die tot oder sterbend wieder über Bord geworfen werden.

Tierschutzstadtrat Jürgen Czernohorszky appelliert daher an die Wienerinnen und Wiener: „Starten Sie mit gutem Gewissen in die Fastenzeit und setzen Sie mit der Wahl Ihres Fischgerichts ein Zeichen für Tier- und Umweltschutz."

Mangelnde Kennzeichnung erschwert bewusste Entscheidungen

Wer beim Heringsschmaus auf Nachhaltigkeit und Tierwohl achten möchte, steht vor einem grundlegenden Problem: Die Kennzeichnung von Fischprodukten ist lückenhaft und für Verbraucher oft undurchschaubar. Eine aktuelle Recherche der Tierschutzombudsstelle Wien zeigt, dass Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei verarbeiteten Fischprodukten kaum gegeben sind.

„Verarbeitete Produkte wie Konserven oder Salate sind von der EU-Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Die Rückverfolgbarkeit sowie das Treffen einer ethischen Kaufentscheidung sind daher viel schwieriger

Schlagworte

#Tierschutz#Ernährung#Tiere#Verbraucher

Weitere Meldungen

OTS
Sonstiges

TKG fordert Löschung des ÖVP-Posts zum Integrationsbarometer

19. Juni 2026
Lesen
OTS
Sonstiges

Fahrbahnerneuerung L 107: Rotheau–Steubach, 1,4 km

19. Juni 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

Kesseltausch-Budget 2026 erschöpft: Wärmepumpe Austria in Seekirchen

19. Juni 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Deutschsprachige KI-PR-Software aus Österreich für den DACH-Raum.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API & Agents
  • Docs

Ressourcen

  • Kostenlose Tools
  • Tools-Doku
  • MCP für Agenten
  • MCP Tool-Referenz
  • Agent Security
  • llms.txt
  • llms-full.txt
  • agents.txt

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.