Am 3. Februar 2026 veröffentlicht Greenpeace eine Pressemitteilung, die für Aufsehen sorgt: Der Modekonzern C&A steht im Zentrum einer Kontroverse um PFAS-belastete Jacken der „Iconic Puffer“-Kollektion. In einer Zeit, in der Transparenz und Verbraucherschutz von entscheidender Bedeutung sind, w
Am 3. Februar 2026 veröffentlicht Greenpeace eine Pressemitteilung, die für Aufsehen sorgt: Der Modekonzern C&A steht im Zentrum einer Kontroverse um PFAS-belastete Jacken der „Iconic Puffer“-Kollektion. In einer Zeit, in der Transparenz und Verbraucherschutz von entscheidender Bedeutung sind, wirft die Umweltschutzorganisation C&A mangelnde Offenheit vor. Ein unabhängiges Labor hat verbotene Ewigkeitsgifte in mehreren Modellen nachgewiesen, doch der Konzern schweigt. Diese Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die Verantwortung von Unternehmen im Umgang mit umwelt- und gesundheitsgefährdenden Stoffen.
PFAS, oder per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, sind synthetische Chemikalien, die in vielen Alltagsprodukten verwendet werden, um sie wasser-, fett- und schmutzabweisend zu machen. Diese Substanzen sind extrem langlebig und können sich in der Umwelt und im menschlichen Körper anreichern, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die Europäische Union hat bereits strenge Grenzwerte für PFAS in Textilien festgelegt, um die Verbraucher zu schützen. Greenpeace hat nun aufgedeckt, dass diese Grenzwerte in den Jacken der „Iconic Puffer“-Kollektion von C&A überschritten wurden.
Die Verwendung von PFAS begann in den 1940er Jahren, als ihre einzigartigen Eigenschaften entdeckt wurden. Sie fanden schnell Anwendung in einer Vielzahl von Produkten, von Kochgeschirr über Textilien bis hin zu Feuerlöschschäumen. In den letzten Jahrzehnten wurde jedoch klar, dass PFAS nicht nur in der Umwelt persistent sind, sondern auch gesundheitsschädlich sein können. Studien haben gezeigt, dass sie mit verschiedenen Krankheiten, einschließlich Krebs, in Verbindung gebracht werden können. Diese Erkenntnisse führten zu einem Umdenken und zur Einführung strengerer Regulierungen.
Während Österreich und die EU mittlerweile strenge Vorschriften zur Verwendung von PFAS in Textilien haben, sieht die Situation in anderen Ländern unterschiedlich aus. In Deutschland sind die Grenzwerte vergleichbar streng, jedoch gibt es Unterschiede in der Durchsetzung. In der Schweiz sind die Regulierungen ebenfalls streng, aber die Transparenz bei der Veröffentlichung von Testergebnissen ist höher. Diese Unterschiede zeigen, dass der internationale Druck auf Unternehmen wie C&A wächst, umweltfreundlichere Alternativen zu finden und die Transparenz zu erhöhen.
Die Enthüllungen von Greenpeace haben direkte Auswirkungen auf die österreichischen Verbraucher. Viele Menschen sind besorgt über die möglichen gesundheitlichen Risiken, die von PFAS-belasteten Kleidungsstücken ausgehen. Die Forderung nach einem sofortigen Rückruf der betroffenen Jacken ist laut und deutlich. Verbraucher haben ein Recht auf Sicherheit und Transparenz, und das Schweigen von C&A wird als Vertrauensbruch wahrgenommen. Dies könnte das Kaufverhalten nachhaltig beeinflussen, da immer mehr Menschen Produkte bevorzugen, die nachweislich sicher und umweltfreundlich sind.
Laut Greenpeace zeigen die Testergebnisse, dass die PFAS-Konzentration in den Jacken der „Iconic Puffer“-Kollektion die gesetzlichen Grenzwerte überschreitet. Diese Werte sind alarmierend, da sie das potenzielle Risiko für die Gesundheit der Verbraucher erhöhen. PFAS sind bekannt dafür, dass sie nicht nur die Umwelt belasten, sondern auch schwer abbaubar sind. Die langfristigen Kosten für die Umwelt und das Gesundheitssystem könnten erheblich sein, wenn nicht sofort Maßnahmen ergriffen werden, um die Verbreitung dieser Chemikalien zu stoppen.
Die Zukunft der Modeindustrie könnte in der Entwicklung und Verwendung von umweltfreundlichen Alternativen zu PFAS liegen. Unternehmen sind gefordert, innovative Lösungen zu finden, die sowohl den Anforderungen der Verbraucher als auch den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Die EU plant, die Regulierungen weiter zu verschärfen und die Transparenzanforderungen zu erhöhen. Für C&A und andere Modekonzerne bedeutet dies, dass sie ihre Produktionsprozesse überdenken und anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kontroverse um die „Iconic Puffer“-Kollektion von C&A ein Weckruf für die gesamte Branche ist. Verbraucher fordern mehr Transparenz und Sicherheit, und Unternehmen müssen diesen Forderungen nachkommen. Die Zukunft gehört jenen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und nachhaltige Praktiken zu integrieren.
Für weitere Informationen und die vollständigen Testergebnisse von Greenpeace besuchen Sie bitte die offizielle Website.