Österreichs Medaillengewinner erhielten Wiener Philharmoniker im Wert von bis zu 20.000 Euro
Bei der Ehrung in Innsbruck bekamen Olympioniken statt Geld goldene Münzen - eine Tradition, die sich für frühere Gewinner besonders gelohnt hat.
Die feierliche Ehrung der österreichischen Olympia-Medaillengewinner am Montagabend in Innsbruck sorgte nicht nur für emotionale Momente, sondern auch für zahlreiche Nachfragen bei der Münze Österreich. Der Grund: Die Prämien wurden wie seit Jahren üblich nicht in bar, sondern in Form von wertvollen Goldmünzen ausgezahlt.
Das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) setzte auch diesmal auf eine bewährte Tradition und überreichte die Medaillenprämien in Form von Wiener Philharmoniker Goldmünzen. Die Staffelung folgt dabei einem klaren Schema: Goldmedaillengewinner erhielten Münzen im Wert von 20.000 Euro, Silbermedaillisten bekamen 17.000 Euro und Bronzemedaillengewinner 14.000 Euro.
Diese beträchtlichen Summen werden ausschließlich durch Sponsorengelder finanziert. Die Münze Österreich AG selbst trug zur Finanzierung bei und spendete die Münzen für eine Goldmedaille. "Ein glänzender Abschluss für das Olympic Team Austria", wie das Unternehmen mitteilte.
Die Auszahlung von Olympia-Prämien in Form von Goldmünzen hat in Österreich bereits eine lange Tradition. Seit vielen Jahren fungieren die Wiener Philharmoniker - selbst ein Symbol österreichischer Erfolgsgeschichte - als Belohnung für olympische Erfolge. Diese Praxis erweist sich für die Athleten als besonders vorteilhaft, da die Münzen nicht nur ihren ursprünglichen Wert behalten, sondern durch Wertsteigerungen zusätzliche Gewinne ermöglichen.
Frühere Medaillengewinner können sich über einen zusätzlichen Gewinn freuen, denn der Wert der Wiener Philharmoniker ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Dies macht die goldenen Prämien zu einer Art Investition, die über die Zeit an Wert gewinnt.
Die Zusammenarbeit zwischen der Münze Österreich und dem Österreichischen Olympischen Comité reicht weit über die Prämienübergabe hinaus. Als Top-Partner des Austria House begleitet das Unternehmen das ÖOC seit vielen Jahren zu den Olympischen Spielen. Diese Partnerschaft wird auch bei den kommenden Winterspielen in Mailand-Cortina 2026 fortgesetzt.
Generaldirektor Gerhard Starsich hebt die Bedeutung dieser Zusammenarbeit hervor: "Die Partnerschaft zwischen der Münze Österreich und dem ÖOC zeichnet das große gegenseitige Vertrauen und das Verständnis für die Ziele des anderen aus. Uns vereint das Streben nach höchster Qualität, Leistung und Erfolg."
Während der vergangenen Olympischen Spiele hatte die Münze Österreich eine erkennbare Präsenz im ÖOC-Studio und auf den digitalen Kanälen. Diese Sichtbarkeit gipfelte nun in der feierlichen Medaillenzeremonie in Innsbruck, wo die symbolische Übergabe der goldenen Wiener Philharmoniker stattfand.
Die Medaillenfeier in Innsbruck war von einer besonderen Atmosphäre geprägt. "Innsbruck stand am Montag für kurze Zeit still", beschreibt die Münze Österreich die überwältigende Stimmung. Gold-, Silber- und Bronze-Medaillen funkelten um die Wette, während die feierliche Übergabe der goldenen Wiener Philharmoniker Münzen für zusätzlichen Glanz sorgte.
Die ikonische Münze symbolisiert dabei mehr als nur materiellen Wert - sie steht für Wertbeständigkeit, Exzellenz und internationale Strahlkraft. Die Übergabe an die erfolgreichen Athletinnen und Athleten war ein Zeichen großer Anerkennung in einer Atmosphäre voller Stolz, Dankbarkeit und echter Begeisterung.
Familien, Fans sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport kamen zusammen, um jene zu feiern, die Österreich auf der größten Bühne des Sports vertreten hatten.
Die Verbindung der Münze Österreich zum Sport geht über die Olympia-Partnerschaft hinaus. Das Unternehmen produziert regelmäßig Sammlermünzen rund um sportliche Großereignisse, fungiert als Produzent von Medaillen und unterstützt das Austria House bei internationalen Veranstaltungen.
"Die gelebte Partnerschaft zwischen der bedeutendsten europäischen Münzstätte und dem Olympic Team Austria ist in den vergangenen Jahren noch enger geworden", betont das Unternehmen. Die Münze Österreich AG versteht sich mittlerweile als fester Bestandteil der olympischen Familie.
Generaldirektor Starsich zieht eine Parallele zwischen den olympischen Erfolgen und den Goldmünzen: "Die Strahlkraft der Olympischen Spiele bleibt bestehen, wie der Wert unserer Wiener Philharmoniker!" Diese Aussage unterstreicht sowohl die dauerhafte Bedeutung olympischer Leistungen als auch die Wertbeständigkeit der österreichischen Goldmünzen.
Die Tradition, Olympia-Prämien in Form von Goldmünzen zu vergeben, verbindet somit sportliche Exzellenz mit finanzieller Weitsicht. Für die Athleten bedeutet dies nicht nur eine sofortige Anerkennung ihrer Leistungen, sondern auch eine Investition in ihre finanzielle Zukunft. Die steigenden Goldpreise machen die Wiener Philharmoniker zu einer attraktiven Alternative zu herkömmlichen Geldprämien.