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Wirtschaft

FFG Forum 2025: Revolutionäre Technologien im Rampenlicht - Österreichs Weg in die Zukunft

11. September 2025 um 07:40
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Am 10. September 2025 verwandelte sich das MuseumsQuartier Wien in ein pulsierendes Zentrum der Innovation. Über 1.000 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und der Startup-Szene kamen zusammen, um am FFG Forum 2025 teilzunehmen. Diese jährliche Veranstaltung der Österreichischen Forschungsför

Am 10. September 2025 verwandelte sich das MuseumsQuartier Wien in ein pulsierendes Zentrum der Innovation. Über 1.000 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und der Startup-Szene kamen zusammen, um am FFG Forum 2025 teilzunehmen. Diese jährliche Veranstaltung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) stand diesmal ganz im Zeichen von Schlüsseltechnologien wie Künstlicher Intelligenz, Quantenforschung und Deep Tech. Diese Technologien werden in den kommenden Jahren entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit Österreichs beitragen.

Ein Blick auf die Zukunftstechnologien

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer eröffnete das Tagesprogramm mit einer eindrucksvollen Rede. Er hob die Bedeutung von Forschung und Innovation als Motor für Wachstum und Wohlstand hervor. 'Mit der FFG haben wir seit über zwei Jahrzehnten eine starke Partnerin, die Unternehmen und Wissenschaft vernetzt und Impulse für den Standort setzt', betonte Hattmannsdorfer. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei es entscheidend, Verlässlichkeit zu zeigen. Das Forschungsbudget bleibe auch künftig gesichert, was ein klares Bekenntnis zur zukunftsorientierten Wirtschaftspolitik darstelle.

Diskussionen und Impulse

Der Nachmittag des Forums bot eine Vielzahl von Diskussionen und Formaten. Internationale Expert:innen diskutierten in Panels wie „Quantum Leap oder Quantum Hype“ oder „Closing the AI Gap“ über Chancen und Grenzen neuer Technologien. Diese Diskussionen zogen großes Interesse auf sich, ebenso wie die Side-Events in Kooperation mit den Standortagenturen aus der Steiermark und Oberösterreich, SFG und Business Upper Austria, sowie Austrian Startups.

  • Quantum Leap oder Quantum Hype: Hier wurde über die realistischen Anwendungen der Quantenforschung gesprochen und welche Mythen es zu entkräften gilt.
  • Closing the AI Gap: Experten erörterten, wie Österreich im globalen Wettlauf um Künstliche Intelligenz aufholen kann.

Ein besonderes Highlight war der Pitch-Wettbewerb „Falling Walls“, bei dem junge Talente ihre zukunftsweisenden Ideen präsentierten. Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in der österreichischen Jugend steckt.

Politische Unterstützung für Forschung

Die Abendgala wurde von Innovationsminister Peter Hanke eröffnet. 'Österreich ist ein Land der Innovationen', erklärte er. 'Von der Quantentechnologie bis zur ersten wasserstoffbasierten CO2-neutralen Bahnschiene treiben wir die Entwicklungen voran.' Hanke betonte, dass die gezielte Förderung von Schlüsseltechnologien im Rahmen der Industriestrategie neue hochwertige Arbeitsplätze schaffen werde.

Die FFG-Geschäftsführerinnen Henrietta Egerth und Karin Tausz unterstrichen den klaren Auftrag der FFG, in Forschung, Entwicklung und Innovation zu investieren. 'Nur so bleibt Österreich als Standort attraktiv', sagten sie übereinstimmend. In Zeiten von Sparmaßnahmen sei Forschung kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in die Zukunft.

FFG als Innovationsmotor

FFG-Aufsichtsratsvorsitzende Gertrude Tumpel-Gugerell hob die Rolle der FFG als Innovationsmotor hervor. 'Die FFG hilft entscheidend dabei, den Standort Österreich zukunftsfit zu machen', erklärte sie. Es sei wichtig, das Tempo hochzuhalten und die Forschungsquote weiter in Richtung vier Prozent zu entwickeln. 'Nur mit Innovationen sichern wir unseren Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit.'

Galaabend mit KI-Kunst

Der Abend wurde von Moderator Andi Knoll charmant und humorvoll begleitet. Ein Höhepunkt war der Auftritt von AI-Artist Klemens Özelt, der in einer beeindruckenden KI-generierten Vision zeigte, wie Künstliche Intelligenz die Kreativwirtschaft revolutionieren könnte. Beim anschließenden Networking-Ausklang nutzten die Gäste die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen.

Über die FFG

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG ist die nationale Förderagentur für angewandte Forschung und Entwicklung in Österreich. Sie unterstützt österreichische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem umfassenden Angebot an Förderungen und Services. Die FFG steht im Eigentum der Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET).

Das FFG Forum 2025 hat erneut gezeigt, wie wichtig der Austausch und die Vernetzung von Experten aus verschiedenen Bereichen für die Zukunft Österreichs sind. Mit dem Fokus auf Schlüsseltechnologien und der Unterstützung durch die Politik ist Österreich gut gerüstet, um im globalen Innovationswettbewerb eine führende Rolle einzunehmen.

Die Zukunftsaussichten sind vielversprechend. Die Investitionen in Forschung und Entwicklung werden nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen und Österreichs Position als Innovationsland festigen. Experten sind sich einig, dass die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt sind. Österreich hat das Potenzial, ein Vorreiter in der Anwendung neuer Technologien zu werden und anderen Ländern als Vorbild zu dienen.

Schlagworte

#Deep Tech#FFG Forum 2025#Innovationsstandort#Künstliche Intelligenz#Österreich#Quantenforschung#Schlüsseltechnologien

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