PRESSEFEUER
StartseiteFeaturesPreiseToolsDocs
Zurück zum Newsroom
Bildung

Fachhochschulen vor dem Kollaps: Bundesländer fordern Rettungspaket

14. April 2026
Teilen:

Ein alarmierender Hilferuf hallt durch Österreichs Bildungslandschaft: Die Fachhochschulen stehen vor einer existenziellen Krise. Nach jahrelanger Unterfinanzierung schlagen nun alle neun Wissensch...

Ein alarmierender Hilferuf hallt durch Österreichs Bildungslandschaft: Die Fachhochschulen stehen vor einer existenziellen Krise. Die Wissenschaftslandesräte haben die angespannten finanziellen Rahmenbedingungen des FH/HAW-Sektors thematisiert und fordern Maßnahmen.

Finanzielle Schieflage bedroht die Qualität und Weiterentwicklung

Die Ergebnisse der bundesweiten Fachkonferenz in Salzburg machen deutlich, dass die bestehenden Rahmenbedingungen den gewachsenen Aufgaben des FH/HAW-Sektors nicht mehr gerecht werden. Reale Wertverluste der Studienplatzfinanzierung, fehlende automatische Valorisierung sowie das Fehlen einer strukturellen Forschungsbasisfinanzierung erschweren nachhaltige Personalplanung, Kompetenzaufbau und strategische Weiterentwicklung der FH/HAW erheblich.

„Die Bundesländer sprechen offen aus, was seit Jahren sichtbar ist: Ohne verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen geraten unsere Hochschulen in ihrer Rolle für Lehre, Forschung, Innovation und regionale Entwicklung zunehmend unter Druck“, betont FHK-Präsidentin Ulrike Prommer.

Realitätscheck: Wenn das Geld nicht mehr reicht

Die Studienplatzfinanzierung verliert seit Jahren real an Wert. Während die Kosten für Personal, Technologie und Infrastruktur steigen, blieben Fördersätze und Valorisierungsmechanismen problematisch. Das macht es für FH/HAW schwieriger, langfristig zu planen und notwendige Investitionen zu tätigen.

Besonders problematisch ist laut FHK das Fehlen einer strukturellen Forschungsbasisfinanzierung, wodurch nachhaltige Forschungsaufbauten und langfristige Personalplanung erschwert werden.

Doktoratstudien als neue wissenschaftliche Perspektive

Die Wissenschaftslandesrät:innen der neun Bundesländer haben betont, dass ohne eigenständige Doktoratsstudien eine wesentliche Entwicklungsperspektive in der anwendungs- und transferorientierten Forschung und Entwicklung fehlt. "Wir freuen uns sehr, dass die Wissenschaftslandesrät:innen dies erkannt haben und einhellig eine Promotionsmöglichkeit für unsere Hochschulen fordern. Wir haben großes Vertrauen, dass Frau Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner die breite Unterstützung als Auftrag annimmt und die Umsetzung vorantreibt", so FHK-Präsidentin Ulrike Prommer.

Bürokratische Hürden bremsen Innovation

Die Länder fordern außerdem den Abbau bürokratischer Hürden – insbesondere im Bereich der Programm-Akkreditierung – als einen wesentlichen Hebel. „Wer von unseren Hochschulen erwartet, flexibel auf technologische Entwicklungen und den Fachkräftemangel zu reagieren, muss ihnen auch die notwendigen Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume geben“, so FHK-Generalsekretär Kurt Koleznik.

Planungssicherheit und Autonomie als Voraussetzung für Innovationsfähigkeit

Die Forderung der Bundesländer nach einem raschen Vorliegen eines neuen FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplans 2026–2030 wird von der FHK ausdrücklich unterstützt. Planungssicherheit ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass FH/HAW langfristige Investitionen tätigen, Fachkräfte halten und neue Kompetenzfelder aufbauen können.

Schlagworte

#Budget#Hochschulwesen#Innovationen

Weitere Meldungen

OTS
Bildung

LFS Hollabrunn: 2. Platz bei Animal Care Competition

15. Juni 2026
Lesen
OTS
Bildung

Sommerferien auf dem Prüfstand: 9 Wochen zu lang? Studie

15. Juni 2026
Lesen
OTS
Bildung

Samariterbund Wien renovierte und erweiterte Zentrale

12. Juni 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Deutschsprachige KI-PR-Software aus Österreich für den DACH-Raum.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API & Agents
  • Docs

Ressourcen

  • Kostenlose Tools
  • Tools-Doku
  • MCP für Agenten
  • MCP Tool-Referenz
  • Agent Security
  • llms.txt
  • llms-full.txt
  • agents.txt

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.