Dominic Thiem engagiert sich mit einer Spende und einer Störpatenschaft für den Schutz der in der Donau bedrohten Störarten und besuchte das Projekt LIFE-Boat4Sturgeon, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen.
Dominic Thiem engagiert sich mit einer großzügigen Spende für die Arbeit des WWF Österreich zum Schutz von Stören. Damit leistet er einen Beitrag zu ihrem Fortbestand – denn die in der OTS genannten urzeitlichen Fische gehören zu den am stärksten gefährdeten Tiergruppen der Welt. "Artenschutz liegt mir schon seit Jahren am Herzen. Als ich von der Situation der Störe erfahren habe, war für mich sofort klar, dass ich mich aktiv dafür einsetzen möchte", sagt Dominic Thiem. Die Hauptbedrohungen der Störe sind vor allem der Verlust ihres Lebensraums und ihrer Wanderrouten durch verbaute Flüsse sowie die illegale Jagd auf die Tiere wegen ihres Fleisches und kostbaren Kaviars. "Die Gefahren für die Störe sind vielfältig. Vor allem in der Donau, dem internationalsten Fluss der Welt, kann Störschutz nur durch die Zusammenarbeit vieler Akteure über Grenzen weg gelingen. Wir freuen uns daher sehr über die prominente Unterstützung durch Dominic Thiem.", so WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides.
Dominic Thiem verschaffte sich bei einem Besuch des Projekts "LIFE-Boat4Sturgeon" der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) einen Eindruck von der dortigen Arbeit. Die Universität leitet das Projekt und züchtet die seltenen Tiere auf einem umgebauten Schiff nach. Die Jungfische werden gemeinsam mit dem WWF und weiteren Partner:innen in der Donau ausgewildert, um die Bestände langfristig zu sichern. "Vor Ort zu erleben, mit wie viel Know-how und Engagement die Jungstöre aufgezogen und auf ihre Auswilderung vorbereitet werden, war beeindruckend", sagt Dominic Thiem. Um das Projekt nachhaltig zu unterstützen, hat Dominic Thiem eine Störpatenschaft für eines der Elterntiere übernommen.
Um die letzten Störpopulationen in der Donau zu schützen, setzt der WWF auf ein umfassendes Maßnahmenpaket. Dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit lokalen Fischer:innen, die in Schutzmaßnahmen eingebunden werden. Gleichzeitig unterstützt der WWF beim Aufbau alternativer Einnahmequellen, um den Druck auf die bedrohten Fische zu reduzieren. Auch die Kooperation mit Behörden in Bulgarien, Rumänien und der Ukraine spielt eine zentrale Rolle: So hilft der WWF etwa beim Aufspüren illegaler Hakenleinen mithilfe von Unterwassersonar-Geräten. Diese stellen eine große Gefahr für die seltenen Fische dar und sind ein wichtiger Ansatzpunkt im Kampf gegen die illegale Störfischerei.
Mit dem Projekt LIFE-Boat4Sturgeon verfolgen internationale Projektpartner:innen das Ziel, vier Donaustörarten vor dem Aussterben zu bewahren. Das Projekt wird von der Universität für Bodenkultur geleitet und großteils durch das EU-Programm LIFE finanziert; weitere österreichische Projektpartner:innen sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, der Wasserstraßenbetreiber viadonau und die Stadt Wien - Wiener Gewässer. Details zum Projekt, Projektpartner:innen und Fördergeber:innen sind in der OTS verlinkt.
Weitere Infos zum Schutz der Störe: hier.