Thomas John und Benjamin Wallner übernehmen Führungsrollen im Bereich Audit & Assurance
Das Beratungsunternehmen Deloitte erweitert seine Führungsebene in der Wirtschaftsprüfung: Zwei erfahrene Experten steigen zum Director auf.
Das internationale Beratungsunternehmen Deloitte Österreich setzt seinen Wachstumskurs fort und verstärkt die Führungsebene im Bereich Wirtschaftsprüfung. Mit Thomas John und Benjamin Wallner wurden zwei langjährige Mitarbeiter zu Directors im Bereich Audit & Assurance befördert. Die Ernennungen sind Teil der strategischen Ausrichtung des Unternehmens, seine Position am österreichischen Markt weiter auszubauen.
Die beiden Beförderungen zum Jahresbeginn 2026 unterstreichen die Bedeutung interner Talentförderung bei Deloitte Österreich. Sowohl Thomas John als auch Benjamin Wallner haben sich über Jahre hinweg im Unternehmen bewährt und bringen spezifische Expertise in ihre neuen Führungsrollen ein.
Thomas John, 43 Jahre alt und gebürtiger Niederösterreicher, blickt auf sieben Jahre Betriebszugehörigkeit bei Deloitte zurück. In dieser Zeit hat er sich als Spezialist für Finanzdienstleister im Bereich Zahlungsverkehr und IT-Compliance etabliert. Seine Ernennung zum Director mit Wirkung vom 1. Januar 2026 markiert einen wichtigen Karriereschritt. In seiner neuen Position wird sich John verstärkt auf die Ausweitung des bestehenden Serviceportfolios konzentrieren. Darüber hinaus soll er die internationale Zusammenarbeit innerhalb des globalen Deloitte-Netzwerks intensivieren.
Benjamin Wallner, mit 37 Jahren der jüngere der beiden neu ernannten Directors, ist gebürtiger Wiener und hat sich auf die Prüfung internationaler Unternehmensgruppen spezialisiert. Diese Expertise ist angesichts der zunehmenden Globalisierung österreichischer Unternehmen von besonderer Bedeutung. Als Director wird Wallner seinen Fokus auf zwei zentrale Bereiche legen: die Steigerung der Effizienz in den Prüfungsprozessen sowie die Führung und Entwicklung von Teams.
Die Stärkung der Führungsebene im Bereich Audit & Assurance kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Wirtschaftsprüfungsbranche vor bedeutenden Herausforderungen steht. Regulatorische Anforderungen werden komplexer, die Digitalisierung verändert Prüfungsprozesse grundlegend, und der Fachkräftemangel zwingt Unternehmen dazu, verstärkt in die eigene Talententwicklung zu investieren.
Die Spezialisierung von Thomas John auf IT-Compliance und Zahlungsverkehr spiegelt dabei einen wichtigen Trend wider. Mit der zunehmenden Digitalisierung des Finanzwesens und dem Aufkommen neuer Zahlungsmethoden steigt der Bedarf an Experten, die sowohl regulatorische Anforderungen als auch technische Aspekte verstehen. Die europäische Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 und ihre erwartete Weiterentwicklung sowie neue Vorschriften zur digitalen operationellen Resilienz im Finanzsektor erhöhen den Prüfungsaufwand für Finanzdienstleister kontinuierlich.
Benjamin Wallners Fokus auf internationale Unternehmensgruppen adressiert ebenfalls einen wachsenden Marktbedarf. Österreichische Unternehmen sind zunehmend global vernetzt, sei es durch Tochtergesellschaften im Ausland, internationale Lieferketten oder grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen. Dies erfordert Wirtschaftsprüfer, die nicht nur lokale, sondern auch internationale Rechnungslegungsstandards und regulatorische Rahmenbedingungen beherrschen.
Mit rund 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an 17 Standorten in Österreich zählt Deloitte zu den größten Beratungsunternehmen des Landes. Das Unternehmen positioniert sich selbst mit dem Anspruch, der beste Arbeitgeber der Branche zu sein – ein Ziel, das angesichts des intensiven Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte im Bereich Wirtschaftsprüfung und Beratung von strategischer Bedeutung ist.
Die Beförderung interner Talente wie John und Wallner auf die Director-Ebene ist Teil dieser Strategie. Karriereperspektiven innerhalb des Unternehmens sind ein wichtiger Faktor, um hochqualifizierte Mitarbeiter langfristig zu binden. Die Wirtschaftsprüfungsbranche kämpft traditionell mit hoher Fluktuation, insbesondere in den mittleren Karrierestufen, wenn Mitarbeiter nach einigen Jahren Berufserfahrung attraktive Angebote aus der Industrie erhalten.
Der Bereich Audit & Assurance, in dem die beiden neuen Directors tätig sind, bildet einen der Kernbereiche von Deloitte Österreich. Daneben bietet das Unternehmen Dienstleistungen in den Bereichen Steuerberatung (Tax), strategische Beratung, Risikomanagement und Transaktionsberatung sowie Technologie- und Transformationsberatung an.
Ergänzt wird dieses Portfolio durch Deloitte Legal, eine Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei Jank Weiler Operenyi, sowie Deloitte Digital, das sich auf digitale Transformationsprojekte spezialisiert hat. Diese breite Aufstellung ermöglicht es dem Unternehmen, Kunden ganzheitlich zu betreuen und verschiedene Aspekte unternehmerischer Herausforderungen aus einer Hand zu adressieren.
Die von Thomas John angestrebte Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit nutzt eine der großen Stärken des Deloitte-Netzwerks. Als Teil von Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), einem der weltweit größten Netzwerke für professionelle Dienstleistungen, haben die österreichischen Mitarbeiter Zugang zu globalem Know-how und können bei grenzüberschreitenden Projekten auf Kollegen in anderen Ländern zurückgreifen.
Diese internationale Vernetzung ist insbesondere für die Prüfung multinationaler Konzerne von Vorteil. Wenn ein österreichisches Unternehmen Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern hat, können die lokalen Deloitte-Büros vor Ort die Prüfungsarbeiten koordiniert durchführen. Umgekehrt profitieren ausländische Unternehmen mit österreichischen Niederlassungen von der lokalen Expertise des Wiener Teams.
Neben dem Kerngeschäft engagiert sich Deloitte Österreich auch gesellschaftlich. Der Deloitte Future Fund setzt verschiedene Initiativen im sozialen Bereich um. Dieses Engagement ist Teil einer breiteren Bewegung in der Beratungsbranche, Corporate Social Responsibility stärker in den Fokus zu rücken – nicht zuletzt, weil dies auch für die Gewinnung von Nachwuchskräften relevant ist, die zunehmend Wert auf die gesellschaftliche Verantwortung ihres Arbeitgebers legen.
Die Erweiterung der Führungsebene in der Wirtschaftsprüfung deutet auf Wachstumspläne bei Deloitte Österreich hin. Mit zwei neuen Directors, die jeweils spezifische Schwerpunkte mitbringen – IT-Compliance und Zahlungsverkehr einerseits, internationale Unternehmensgruppen andererseits – positioniert sich das Unternehmen für die Anforderungen eines sich wandelnden Marktes.
Die kommenden Jahre werden zeigen, wie erfolgreich diese Strategie ist. Der Markt für Wirtschaftsprüfung und Beratung in Österreich ist wettbewerbsintensiv, mit mehreren großen internationalen Netzwerken und zahlreichen mittelständischen Kanzleien, die um Kunden und Talente konkurrieren. Die Investition in erfahrene Führungskräfte wie Thomas John und Benjamin Wallner ist ein Signal, dass Deloitte Österreich in diesem Wettbewerb eine führende Rolle spielen will.