Die österreichische Chemieindustrie steht vor entscheidenden Wochen: Seit dem 24. März verhandeln die Gewerkschaften GPA und PRO-GE mit den Arbeitgebervertretern über neue Löhne und Arbeitsbedingungen für rund 50.000 Beschäftigte.
Die österreichische Chemieindustrie steht vor entscheidenden Wochen: Seit dem 24. März verhandeln die Gewerkschaften GPA und PRO-GE mit den Arbeitgebervertretern über neue Löhne und Arbeitsbedingungen für rund 50.000 Beschäftigte. Die Gewerkschaften haben Forderungen übergeben, darunter eine lineare Erhöhung der Löhne, Gehälter und Lehrlingseinkommen über der Inflationsrate sowie Maßnahmen zur Weiterentwicklung attraktiver Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 09. April statt.
Mit rund 50.000 Beschäftigten zählt die Chemieindustrie zu den wichtigen Wirtschaftszweigen Österreichs.
Die Verhandlungsführer Mario Mayrwöger (GPA) und Hubert Bunderla (PRO-GE) verweisen auf eine Stabilisierung der Branche: Sowohl die Wertschöpfung als auch die Produktionsleistung und Auftragslage hätten sich positiv entwickelt, trotz eines weiterhin angespannten allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds.
Die Gewerkschaften GPA und PRO-GE fordern eine lineare Erhöhung aller Löhne, Gehälter und Lehrlingseinkommen über der Inflationsrate sowie Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. Die Verhandler betonen die Wichtigkeit einer fairen Anerkennung der Leistung der Beschäftigten und einer zukunftsorientierten Lehre sowie gesundheitsfördernden und lebensphasenorientierten Angeboten.
Die Verhandlungen begannen am 24. März. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 09. April geplant. Der neue Kollektivvertrag soll mit 01. Mai 2026 gelten.
Die laufenden Kollektivvertragsverhandlungen betreffen rund 50.000 Beschäftigte in der österreichischen Chemieindustrie. Die Gewerkschaften fordern Lohn- und Gehaltsanpassungen über der Inflationsrate sowie Verbesserungen bei Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. Die Gespräche werden in den kommenden Wochen fortgesetzt.