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Bundesbäuerinnentag 2026: Frauen prägen Zukunft der Landwirtschaft

8. April 2026 um 06:36
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Am 16. April 2026 versammeln sich im Montforthaus Feldkirch führende Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und internationalen Organisationen, um über die Rolle der Frauen in der österreichischen A...

Am 16. April 2026 versammeln sich im Montforthaus Feldkirch führende Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und internationalen Organisationen, um über die Rolle der Frauen in der österreichischen Agrarwirtschaft zu diskutieren. Der Bundesbäuerinnentag 2026 steht unter dem programmatischen Motto "Wo Frauen wirken, wächst Zukunft" und beleuchtet die entscheidende Bedeutung weiblicher Führungskräfte für die Ernährungssicherheit und die Entwicklung ländlicher Regionen. Mit hochrangigen Rednern wie Bundesministerin Norbert Totschnig und einem Vertreter der FAO der Vereinten Nationen verspricht die Veranstaltung wichtige Impulse für die Agrarpolitik der kommenden Jahre zu setzen.

Bäuerinnen als tragende Säulen der österreichischen Landwirtschaft

Die österreichische Landwirtschaft ist ohne die aktive Beteiligung von Frauen nicht denkbar. Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger wird bei der Pressekonferenz am 16. April 2026 um 8:00 Uhr in der Dachgalerie des Montforthauses die zentrale Rolle der Bäuerinnen in der modernen Agrarwirtschaft beleuchten. Die Arbeitsgemeinschaft der Bäuerinnen Österreich vertritt dabei nicht nur die Interessen von über 80.000 landwirtschaftlichen Betrieben, sondern setzt sich auch für verbesserte Rahmenbedingungen ein, unter denen Frauen ihre vielfältigen Potenziale in der Land- und Forstwirtschaft vollständig entfalten können.

Die Rolle der Bäuerinnen erstreckt sich weit über die traditionellen landwirtschaftlichen Tätigkeiten hinaus. Sie sind Unternehmerinnen, Innovatorinnen, Direktvermarkterinnen und oft auch die treibende Kraft hinter nachhaltigen Produktionsmodellen. In Österreich werden etwa 40 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen geleitet oder mitgeführt, was ihre unverzichtbare Position in der Ernährungssicherung des Landes unterstreicht. Diese Zahlen verdeutlichen, warum der Bundesbäuerinnentag 2026 nicht nur eine brancheninterne Veranstaltung darstellt, sondern gesamtgesellschaftliche Relevanz besitzt.

Vorarlberg als Austragungsort mit symbolischer Bedeutung

Die Wahl von Feldkirch als Veranstaltungsort für den Bundesbäuerinnentag 2026 ist keineswegs zufällig. Vorarlberg gilt als Pionierregion für innovative landwirtschaftliche Ansätze und nachhaltige Bewirtschaftungsformen. Landesbäuerin Esther Bitschnau wird als Gastgeberin die besonderen Herausforderungen und Chancen der Berglandwirtschaft thematisieren, die in Vorarlberg aufgrund der topographischen Gegebenheiten eine besondere Rolle spielt. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft des westlichsten Bundeslandes steht exemplarisch für die Innovationskraft österreichischer Bäuerinnen, die auch unter schwierigen geografischen Bedingungen erfolgreiche Betriebe führen.

Das Montforthaus Feldkirch bietet als modernes Kulturzentrum den angemessenen Rahmen für eine Veranstaltung, die Tradition und Zukunft der österreichischen Landwirtschaft miteinander verbindet. Die Dachgalerie des am Montfortplatz 1 gelegenen Gebäudes ermöglicht es, die diskutierten Themen in einem repräsentativen Ambiente zu behandeln, das der Bedeutung der Bäuerinnen für die österreichische Gesellschaft entspricht.

Internationale Perspektive durch FAO-Beteiligung

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung wird die Teilnahme von Raschad Al-Khafaji sein, der als Direktor des Verbindungsbüros mit der EU und Belgien die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) der Vereinten Nationen vertritt. Seine Anwesenheit unterstreicht die internationale Dimension der Herausforderungen, denen sich Frauen in der Landwirtschaft weltweit gegenübersehen. Die FAO hat in ihren jüngsten Berichten wiederholt auf die Schlüsselrolle von Frauen bei der Bekämpfung des Welthungers und der Förderung nachhaltiger Landwirtschaft hingewiesen.

Die FAO-Statistiken zeigen, dass Frauen etwa 43 Prozent der landwirtschaftlichen Arbeitskräfte in Entwicklungsländern stellen, jedoch oft keinen gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen wie Land, Krediten oder Ausbildung haben. In entwickelten Ländern wie Österreich stehen andere Herausforderungen im Vordergrund: Work-Life-Balance, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie die Anerkennung der wirtschaftlichen Leistung von Frauen in landwirtschaftlichen Betrieben. Al-Khafajis Expertise wird wichtige internationale Vergleichsperspektiven in die Diskussion einbringen und zeigen, wie österreichische Ansätze als Modell für andere Regionen dienen können.

Das Internationale Jahr der Frauen und Mädchen in der Landwirtschaft

Der Bundesbäuerinnentag 2026 findet in einem besonderen zeitlichen Kontext statt, da die Vereinten Nationen das Jahr 2026 zum "Internationalen Jahr der Frauen und Mädchen in der Landwirtschaft" (IYWF) erklärt haben könnten. Diese internationale Initiative zielt darauf ab, die Sichtbarkeit weiblicher Beiträge zur Landwirtschaft zu erhöhen und strukturelle Barrieren abzubauen, die Frauen daran hindern, ihr volles Potenzial in diesem Sektor zu entfalten. Österreich positioniert sich mit dem Bundesbäuerinnentag als Vorreiter bei der Umsetzung der UN-Ziele auf nationaler Ebene.

Die Bedeutung dieses internationalen Fokus wird auch durch die Tatsache unterstrichen, dass nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherheit zu den wichtigsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gehören. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und sich verändernde Konsumgewohnheiten erfordern innovative Lösungsansätze, bei denen Frauen eine Schlüsselrolle einnehmen. Österreichische Bäuerinnen haben bereits in vielen Bereichen Pionierarbeit geleistet, von der biologischen Landwirtschaft bis hin zu regionalen Vermarktungskonzepten.

Politische Unterstützung auf höchster Ebene

Die Teilnahme von Bundesminister Norbert Totschnig am Bundesbäuerinnentag 2026 signalisiert die hohe politische Priorität, die der Förderung von Frauen in der Landwirtschaft beigemessen wird. Als Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft trägt Totschnig die Verantwortung für die Gestaltung der agrarpolitischen Rahmenbedingungen, die entscheidend für den Erfolg weiblicher Führungskräfte in der Landwirtschaft sind. Seine Anwesenheit deutet darauf hin, dass konkrete politische Maßnahmen zur Stärkung der Position von Bäuerinnen zu erwarten sind.

Die österreichische Agrarpolitik steht vor wichtigen Weichenstellungen, insbesondere im Hinblick auf die nächste Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union. Frauen in der Landwirtschaft benötigen spezielle Förderinstrumente, die ihre besonderen Bedürfnisse berücksichtigen. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuungsmöglichkeiten in ländlichen Gebieten, sowie Zugang zu Weiterbildungs- und Finanzierungsangeboten. Minister Totschnig wird voraussichtlich konkrete Initiativen vorstellen, die diese Herausforderungen adressieren.

Landwirtschaftskammer als starker Partner

Josef Moosbrugger, der sowohl die Landwirtschaftskammer Vorarlberg als auch die Landwirtschaftskammer Österreich präsidiert, repräsentiert die Standesvertretung der österreichischen Landwirte. Seine doppelte Funktion macht ihn zu einem idealen Sprecher für die Anliegen der Bäuerinnen auf regionaler und nationaler Ebene. Die Landwirtschaftskammern spielen eine zentrale Rolle bei der Beratung und Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe und können entscheidend dazu beitragen, geschlechtsspezifische Barrieren abzubauen.

Unter Moosbruggers Führung haben die Landwirtschaftskammern bereits verschiedene Initiativen zur Stärkung von Frauen in der Landwirtschaft gestartet. Dazu gehören spezielle Beratungsangebote, Netzwerkveranstaltungen und Weiterbildungsprogramme, die auf die besonderen Bedürfnisse von Bäuerinnen zugeschnitten sind. Die Zusammenarbeit zwischen den Landwirtschaftskammern und der ARGE Bäuerinnen hat sich als besonders fruchtbar erwiesen und soll weiter ausgebaut werden.

Herausforderungen und Chancen für Bäuerinnen in Österreich

Die österreichischen Bäuerinnen stehen vor vielfältigen Herausforderungen, die sowohl struktureller als auch gesellschaftlicher Natur sind. Eine der größten Hürden ist nach wie vor die ungleiche Verteilung von Eigentums- und Entscheidungsrechten in landwirtschaftlichen Betrieben. Obwohl Frauen oft maßgeblich am Betriebserfolg beteiligt sind, sind sie rechtlich häufig nicht als gleichberechtigte Partnerinnen anerkannt. Dies hat weitreichende Konsequenzen für ihre soziale Absicherung, ihren Zugang zu Krediten und ihre Mitsprachemöglichkeiten bei wichtigen Betriebsentscheidungen.

Ein weiteres zentrales Thema ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Landwirtschaftliche Betriebe erfordern oft eine 24-Stunden-Betreuung, insbesondere in der Tierhaltung. Frauen tragen dabei häufig eine doppelte Belastung, da sie sowohl für den Betrieb als auch für die Kinderbetreuung und Haushaltsführung verantwortlich sind. Die fehlende Infrastruktur in ländlichen Gebieten, insbesondere bei Kinderbetreuungseinrichtungen, verstärkt diese Problematik zusätzlich.

Innovative Lösungsansätze und Best Practices

Trotz dieser Herausforderungen entwickeln österreichische Bäuerinnen innovative Lösungsansätze, die international Beachtung finden. Ein Beispiel ist die wachsende Bedeutung der Direktvermarktung, wo Frauen oft federführend sind. Ab-Hof-Verkauf, Bauernmärkte und Online-Plattformen ermöglichen es Bäuerinnen, ihre Produkte direkt an die Endverbraucher zu verkaufen und dadurch höhere Gewinnmargen zu erzielen. Diese Form der Vermarktung stärkt nicht nur die wirtschaftliche Position der Betriebe, sondern schafft auch eine direkte Verbindung zwischen Produzenten und Konsumenten.

Ein weiterer Bereich, in dem Bäuerinnen Pionierarbeit leisten, ist der Agrotourismus. Viele Betriebe haben erfolgreich zusätzliche Einkommensquellen durch "Urlaub am Bauernhof"-Angebote erschlossen. Diese Diversifizierung ermöglicht es, die wirtschaftliche Basis der Betriebe zu verbreitern und gleichzeitig städtischen Besuchern authentische Einblicke in die Landwirtschaft zu bieten. Frauen bringen dabei oft besondere Fähigkeiten in der Gästebetreuung und im Marketing mit, die für den Erfolg dieser Konzepte entscheidend sind.

Digitalisierung als Chance für mehr Gleichberechtigung

Die fortschreitende Digitalisierung der Landwirtschaft eröffnet neue Möglichkeiten für Bäuerinnen, ihre Position zu stärken. Precision Farming, automatisierte Fütterungssysteme und digitale Betriebsführung können dazu beitragen, körperlich anstrengende Arbeiten zu reduzieren und mehr Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung zu schaffen. Frauen zeigen oft eine hohe Affinität zu digitalen Technologien und können als Treiber der Modernisierung in landwirtschaftlichen Betrieben fungieren.

Besonders im Bereich der sozialen Medien und des Online-Marketings haben sich viele Bäuerinnen als Expertinnen etabliert. Sie nutzen Plattformen wie Instagram, Facebook und TikTok, um ihre Betriebe zu präsentieren, Produkte zu vermarkten und Verbraucher über moderne Landwirtschaft aufzuklären. Diese Kommunikationskompetenz ist in einer Zeit, in der die Landwirtschaft zunehmend erklärungsbedürftig wird, von unschätzbarem Wert.

Bildung und Weiterbildung als Schlüssel zum Erfolg

Die Qualifikation der österreichischen Bäuerinnen hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert. Immer mehr Frauen absolvieren landwirtschaftliche Fachschulen, berufsbildende höhere Schulen oder sogar Universitätsstudien. Diese Entwicklung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der österreichischen Landwirtschaft, da gut ausgebildete Betriebsleiterinnen bessere Entscheidungen treffen und innovative Konzepte entwickeln können.

Die Bedeutung der Bildung wird auch durch internationale Vergleiche untermauert. Studien zeigen, dass landwirtschaftliche Betriebe, die von gut ausgebildeten Frauen geleitet werden, oft eine höhere Produktivität und Rentabilität aufweisen. Sie setzen häufiger auf nachhaltige Produktionsmethoden, investieren in neue Technologien und entwickeln innovative Vermarktungsstrategien. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Wichtigkeit, Bildungsangebote für Frauen in der Landwirtschaft weiter auszubauen und zu verbessern.

Internationale Vergleiche und Österreichs Vorreiterrolle

Im internationalen Vergleich nimmt Österreich bei der Förderung von Frauen in der Landwirtschaft eine Spitzenposition ein. Während in vielen Ländern der Europäischen Union Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind, hat Österreich früh erkannt, dass die Gleichstellung der Geschlechter ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft ist. Die ARGE Bäuerinnen Österreich gilt als Modellorganisation, die von anderen europäischen Ländern studiert und teilweise kopiert wird.

Besonders bemerkenswert ist der Vergleich mit Deutschland, wo trotz ähnlicher Strukturen die Beteiligung von Frauen an landwirtschaftlichen Führungspositionen geringer ist. In der Schweiz hingegen gibt es ähnliche Entwicklungen wie in Österreich, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während sich österreichische Bäuerinnen stark in der Direktvermarktung und im Agrotourismus engagieren, stehen in der Schweiz eher genossenschaftliche Strukturen und die Verarbeitung von Milchprodukten im Vordergrund.

EU-weite Initiativen und deren Umsetzung in Österreich

Die Europäische Union hat die Bedeutung der Geschlechtergleichstellung in der Landwirtschaft erkannt und entsprechende Maßnahmen in die Gemeinsame Agrarpolitik integriert. Österreich nutzt diese Möglichkeiten konsequent und hat spezielle Förderprogramme entwickelt, die gezielt Frauen in der Landwirtschaft unterstützen. Dazu gehören Existenzgründungshilfen für Jungbäuerinnen, Weiterbildungsförderungen und Programme zur Verbesserung der Work-Life-Balance.

Ein besonders innovatives Beispiel ist das österreichische Programm "Frauen am Land", das verschiedene Maßnahmen zur Stärkung der ländlichen Frauen bündelt. Es umfasst nicht nur landwirtschaftliche Aspekte, sondern auch die Förderung von Unternehmensgründungen, die Verbesserung der Infrastruktur und die Unterstützung beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. Diese ganzheitliche Herangehensweise hat dazu beigetragen, dass der ländliche Raum in Österreich attraktiv bleibt und junge Frauen nicht in die Städte abwandern.

Zukunftsperspektiven und erwartete Entwicklungen

Die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft wird maßgeblich von der weiteren Stärkung der Frauen in diesem Sektor abhängen. Demografische Entwicklungen, wie die Alterung der Betriebsleiter und der Mangel an Hofnachfolgern, machen es notwendig, alle verfügbaren Potenziale zu nutzen. Frauen können dabei eine Schlüsselrolle spielen, nicht nur als Betriebsleiterinnen, sondern auch als Innovatorinnen und Modernisiererinnen der österreichischen Landwirtschaft.

Experten prognostizieren, dass sich der Trend zur Professionalisierung und Spezialisierung in der Landwirtschaft fortsetzen wird. Dies eröffnet neue Chancen für gut ausgebildete Frauen, die oft über die notwendigen Kompetenzen in Bereichen wie Marketing, Kommunikation und Betriebswirtschaft verfügen. Gleichzeitig werden sich die Anforderungen an landwirtschaftliche Betriebe weiter erhöhen, insbesondere im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Tierwohl und Umweltschutz – Bereiche, in denen Frauen traditionell stark engagiert sind.

Der Klimawandel wird weitere Anpassungen in der landwirtschaftlichen Produktion erforderlich machen. Dabei werden innovative Ansätze und kreative Lösungen gefragt sein, für die Frauen aufgrund ihrer oft interdisziplinären Denkweise besonders prädestiniert sind. Die Integration von traditionellem Wissen und modernen Technologien, die Entwicklung resilienter Anbausysteme und die Erschließung neuer Märkte sind Bereiche, in denen weibliche Führungskräfte wichtige Beiträge leisten können.

Konkrete Maßnahmen für die kommenden Jahre

Der Bundesbäuerinnentag 2026 wird voraussichtlich konkrete Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Frauen in der österreichischen Landwirtschaft beschließen. Dazu könnte die Einrichtung eines speziellen Mentoring-Programms gehören, das erfahrene Bäuerinnen mit Berufseinsteigerinnen vernetzt. Auch die Verbesserung der sozialen Absicherung für Frauen in der Landwirtschaft steht auf der Agenda, ebenso wie die Entwicklung flexibler Arbeitsmodelle, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stärkung der politischen Partizipation von Frauen in landwirtschaftlichen Interessensvertretungen. Obwohl Frauen einen großen Teil der landwirtschaftlichen Arbeit leisten, sind sie in Führungspositionen von Genossenschaften, Verbänden und Kammern noch immer unterrepräsentiert. Gezielte Programme zur Förderung weiblicher Führungskräfte sollen diese Situation verbessern und mehr Frauen ermutigen, Verantwortung in der Agrarpolitik zu übernehmen.

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