Die idyllischen Berglandschaften Österreichs sind weit mehr als nur ein schönes Postkartenmotiv. Sie sind das Ergebnis einer jahrhundertelangen, symbiotischen Beziehung zwischen Landwirtschaft und Bergbahnen, die gemeinsam die Grundlage für den florierenden Tourismus in der Region bilden. Am 8. Okto
Die idyllischen Berglandschaften Österreichs sind weit mehr als nur ein schönes Postkartenmotiv. Sie sind das Ergebnis einer jahrhundertelangen, symbiotischen Beziehung zwischen Landwirtschaft und Bergbahnen, die gemeinsam die Grundlage für den florierenden Tourismus in der Region bilden. Am 8. Oktober 2025 wurde diese einzigartige Partnerschaft in einem Pressegespräch auf der Wieslechalm am Fastenberg/Planai eindrucksvoll präsentiert.
Die Beziehung zwischen der Landwirtschaft und dem Tourismus in Österreich hat tiefe historische Wurzeln. Schon im 19. Jahrhundert, als die ersten Touristen die Alpen für sich entdeckten, war die Kulturlandschaft ein entscheidender Faktor für die Attraktivität der Region. Die Almen, die heute als touristische Juwelen gelten, sind das Ergebnis einer intensiven Bewirtschaftung durch Generationen von Landwirten. Diese Kulturlandschaften sind nicht nur schön anzusehen, sondern bewahren auch die Biodiversität und die kulturelle Geschichte der Region.
Die Planai-Hochwurzen-Bahnen GmbH, ein führendes Unternehmen in der Region, spielt eine entscheidende Rolle in dieser Partnerschaft. Der Geschäftsführer, Georg Bliem, betont die Verantwortung, die das Unternehmen für die Region trägt: „Wir haben das Privileg, die Landschaft für unsere Angebote zu nutzen und tragen zugleich Verantwortung – für Natur, Gäste und die Region.“ Diese Verantwortung spiegelt sich in den zahlreichen Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens wider, darunter intelligentes Schneemanagement und der Einsatz von fossilfreien Treibstoffen.
Die Planai-Hochwurzen-Bahnen haben sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Der Einsatz von HVO, einem fossilfreien Treibstoff, und die Installation von Photovoltaik-Anlagen sind nur einige der Maßnahmen, die das Unternehmen ergriffen hat, um seine Umweltbilanz zu verbessern. Diese Initiativen wurden im neuen Folder „Nachhaltig in die Zukunft“ detailliert vorgestellt.
Hannes Royer, Gründer von Land schafft Leben, unterstreicht die Bedeutung der Kulturlandschaften für den Tourismus: „Österreichs menschengemachte Kulturlandschaften sind der wichtigste Grund, warum Gäste ihren Urlaub hier verbringen.“ Die Almen und Berglandschaften sind nicht nur ein ästhetischer Genuss, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil des touristischen Angebots der Region.
Ähnliche Initiativen finden sich auch in anderen österreichischen Bundesländern. In Tirol beispielsweise spielen die Bergbahnen ebenfalls eine zentrale Rolle im Tourismus, und es gibt zahlreiche Projekte, die die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus fördern. Diese Kooperationen sind entscheidend für den Erhalt der Kulturlandschaften und bieten gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile für die Region.
Für die Einwohner der Region bedeutet die Zusammenarbeit zwischen Bergbahnen und Landwirtschaft nicht nur wirtschaftliche Stabilität, sondern auch den Erhalt ihrer Heimat. Die Landwirtschaft sorgt für Arbeitsplätze und trägt zur Erhaltung der Landschaft bei, während der Tourismus zusätzliche Einnahmequellen schafft.
Die Zukunft dieser Partnerschaft sieht vielversprechend aus. Experten sind sich einig, dass die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Regionalität weiter zunehmen wird. Die Planai-Hochwurzen-Bahnen und Land schafft Leben planen bereits weitere Initiativen, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und die Region noch attraktiver für Touristen zu machen.
Insgesamt zeigt das Pressegespräch eindrucksvoll, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus für die Region ist. Diese Partnerschaft sichert nicht nur die wirtschaftliche Zukunft der Region, sondern trägt auch zum Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaften bei, die Österreich so besonders machen.