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Wirtschaft

AGRANA überrascht mit optimistischer Jahresprognose trotz Marktturbulenzen!

9. Oktober 2025
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Die AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft, ein führender Lebensmittel- und Industriegüterkonzern, hat kürzlich ihre Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 nach oben korrigiert. Dies geschieht trotz eines herausfordernden Marktumfelds im Zucker- und Stärkebereich. Die beeindruckende Performanc

Die AGRANA Beteiligungs-Aktiengesellschaft, ein führender Lebensmittel- und Industriegüterkonzern, hat kürzlich ihre Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2025/26 nach oben korrigiert. Dies geschieht trotz eines herausfordernden Marktumfelds im Zucker- und Stärkebereich. Die beeindruckende Performance im Bereich Food & Beverage Solutions ist der Haupttreiber für diese positive Entwicklung.

Ein Blick auf die Zahlen

Im ersten Halbjahr 2025/26 verzeichnete AGRANA einen Rückgang des Ergebnisses der Betriebstätigkeit (EBIT) um 50,5 % auf 28,0 Mio. €. Der Konzernumsatz sank um 9,1 % auf 1.691,6 Mio. €. Trotz dieser Rückgänge konnte AGRANA dank der starken Ergebnisse im zweiten Quartal die Jahresprognose anheben. Das Unternehmen erwartet nun einen EBIT-Anstieg von +10 % bis +50 %, mit einer Prognose in der Bandbreite von 45 bis 60 Mio. €.

Food & Beverage Solutions als Wachstumstreiber

Der Geschäftsbereich Food & Beverage Solutions (FBS) verzeichnete im ersten Halbjahr 2025/26 Umsatzerlöse von 859,1 Mio. €, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das EBIT in diesem Segment stieg auf 68,0 Mio. €, was einer EBIT-Marge von 7,9 % entspricht. Der Bereich FBS hat sich als stabilisierender Faktor für das Gruppen-EBIT erwiesen und ist die Hauptgrundlage für die aktualisierte Jahresprognose.

Herausforderungen im Zucker- und Stärkebereich

Im Gegensatz dazu steht der Bereich Agricultural Commodities & Specialities (ACS), insbesondere die Segmente Stärke und Zucker. Der Umsatz im Bereich ACS – Stärke sank im ersten Halbjahr auf 506,5 Mio. €, was auf rückläufige Absatzmengen und sinkende Verkaufspreise zurückzuführen ist. Das EBIT in diesem Segment fiel auf 3,1 Mio. €.

Der Bereich Zucker verzeichnete einen noch deutlicheren Rückgang. Der Umsatz fiel auf 309,6 Mio. €, und das EBIT verschlechterte sich auf –36,3 Mio. €. Maßgeblich für diesen Rückgang sind gesunkene Zuckerverkaufspreise und erhöhte Restrukturierungskosten in Österreich und Tschechien.

Strategische Neuausrichtung und Zukunftsausblick

AGRANA-CEO Stephan Büttner betont, dass sich das Unternehmen in einer Transformationsphase befindet, die im Rahmen der neuen Konzernstrategie NEXT LEVEL durchgeführt wird. Diese Strategie zielt darauf ab, die Effizienz zu steigern und neue Wachstumsfelder zu erschließen.

Für das Geschäftsjahr 2025/26 erwartet AGRANA einen deutlichen Anstieg beim EBIT, während der Konzernumsatz moderat zurückgehen könnte. Das Investitionsvolumen soll bei rund 100 Mio. € liegen, was unter dem Vorjahresniveau und den geplanten Abschreibungen bleibt.

Historische Parallelen und Vergleiche

Der aktuelle Rückgang im Zucker- und Stärkebereich erinnert an ähnliche Herausforderungen, die AGRANA in der Vergangenheit bewältigen musste. Bereits in den frühen 2000er Jahren sah sich das Unternehmen mit Volatilitäten im Zuckermarkt konfrontiert, die durch EU-Zollregelungen und globale Marktveränderungen bedingt waren. Damals wie heute setzt AGRANA auf Innovation und Diversifizierung, um sich gegen Marktrisiken zu wappnen.

Konkrete Auswirkungen auf den Bürger

Für den durchschnittlichen Konsumenten könnten die Entwicklungen bei AGRANA bedeuten, dass die Preise für Zucker und stärkehaltige Produkte stabil bleiben oder sogar sinken könnten, da das Unternehmen gezwungen ist, wettbewerbsfähige Preise zu halten, um Marktanteile zu sichern. Gleichzeitig könnte die starke Performance im Bereich Food & Beverage Solutions zu einem breiteren Angebot an innovativen Produkten führen.

Expertenmeinungen und politische Zusammenhänge

Ein Branchenexperte kommentiert: „AGRANAs Fähigkeit, sich in einem volatilen Marktumfeld zu behaupten, zeigt die Wirksamkeit ihrer Strategie und die Stärke ihrer Marktposition.“ Politisch gesehen könnte AGRANAs Strategie auch Auswirkungen auf die Agrarpolitik in der EU haben, insbesondere in Bezug auf Subventionen und Handelsabkommen, die den Zucker- und Stärkemarkt betreffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite von AGRANA unter agrana.com.

Schlagworte

#AGRANA#Food & Beverage#Lebensmittelkonzern#Marktentwicklung#Prognose#Stärke#Zucker

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