Niederösterreich investiert in sichere Infrastruktur im Kamptal
Die marode Holzbrücke aus 2001 wird durch eine moderne Stahlbetonkonstruktion ersetzt. Baustart im Mai 2026.
Die Niederösterreichische Landesregierung hat am Dienstag den Beschluss für den Neubau der Kamp-Brücke in Plank am Kamp gefasst. Das Land investiert rund 730.000 Euro in das Infrastrukturprojekt, wie Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer bekannt gab.
Die bestehende Brücke aus dem Jahr 2001 weist erhebliche Witterungs- und Fäulnisschäden an der Holzkonstruktion auf und muss daher erneuert werden. Das Tragwerk wird durch eine zeitgemäße Stahlbetonkonstruktion ersetzt.
"Damit schaffen wir nicht nur eine moderne und langlebige Lösung, sondern erhöhen auch die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer – Autolenker, Fußgänger sowie Wanderer und Radfahrer", erklärte Verkehrslandesrat Landbauer.
Besonders hervorzuheben ist die Eigenleistung des Landes: Die benötigten Betonfertigteile werden von der Brückenmeisterei Zwettl in Eigenregie hergestellt. "Das sichert nicht nur höchste Qualität, sondern zeigt auch, wie effizient und wirtschaftlich im Sinne der Steuerzahler gearbeitet wird", betonte Landbauer.
Die neue Brücke erhält eine verbreiterte Fahrbahn und eine Tempobeschränkung von 50 km/h, was die Sicherheit maßgeblich verbessern soll.
Die Bauarbeiten sind von Mitte Mai bis August 2026 geplant und erfordern eine Totalsperre der L 1244. Für Fußgänger und Radfahrer wird während der Bauzeit eine Behelfsbrücke errichtet, wobei Räder geschoben werden müssen.
"Ein sicheres und modernes Straßennetz ist die Lebensader für unsere Regionen. Mit gezielten Investitionen in unsere Infrastruktur sorgen wir dafür, dass die Lebensqualität in Niederösterreich auch in Zukunft auf höchstem Niveau bleibt", so Landbauer abschließend.