Neue Photovoltaikanlage macht Pflegezentrum energieunabhängiger
Das Pflege- und Betreuungszentrum Pottendorf erzeugt mit 446 PV-Modulen jährlich genug Strom für 50 Haushalte und spart 31 Tonnen CO₂ ein.
Gemeinsam mit Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister wurde eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) Pottendorf in Betrieb genommen. Die Anlage besteht aus 446 Modulen und erzeugt jährlich rund 174.000 Kilowattstunden Strom. Jährlich werden somit rund 31.000 Kilogramm CO₂ eingespart.
Die Photovoltaikanlage besteht aus 446 Solarmodulen und erzeugt jährlich rund 174.000 Kilowattstunden Strom. Diese Menge entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 50 Einfamilienhaushalten. Durch die Nutzung der Sonnenenergie können jährlich rund 31.000 Kilogramm CO₂ eingespart werden.
Die Anlage ist Teil des Projekts "Sonnenkraftwerk NÖ", mit dem das Land Niederösterreich die Installation von Photovoltaikanlagen auf Landesgebäuden vorantreibt. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister betont, dass mit dem Standort Pottendorf ein weiteres Pflege- und Betreuungszentrum hinzukommt, das künftig auf eigene Stromproduktion setzt.
Der kaufmännische Direktor Johannes Salaban-Hofer erklärt: "Die Inbetriebnahme der neuen PV-Anlage ist für uns ein wesentlicher Schritt, um Betriebskosten langfristig zu stabilisieren und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten." Im OTS-Text wird zudem genannt, dass durch Eigenstromproduktion die Unabhängigkeit von externen Energiepreisschwankungen erhöht wird.
Bei Planung und Umsetzung wurde Wert auf heimische Produkte gelegt: Die PV-Module, Wechselrichter, Elektronik und die Montage stammen fast ausschließlich aus Österreich. Karl Dorninger, stellvertretender Leiter der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, hebt die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben hervor.
Die PV-Anlage erfüllt hohe Sicherheitsanforderungen durch eine automatische, modulnahe Abschaltung im Störfall.