Musikalische Highlights und Stadtentwicklung im Fokus der kostenlosen Touren
Die beliebten Gemma-Zukunft-Touren erweitern ihr Angebot um ESC-Specials. Silent Walking Disco und Guerillawalks laden zur Entdeckung ein.
Die Stadt Wien bietet in der fünften Saison der "Gemma-Zukunft"-Touren erstmals ESC-bezogene Angebote im Programm. Anlässlich des 70. Eurovision Song Contest, der 2026 in Wien stattfindet, gibt es spezielle musikalische Formate und performative Elemente.
Nach der bislang bestgebuchten Saison im letzten Jahr gibt es auch heuer noch bis Ende Oktober ein breit gefächertes Angebot. Die Touren sind ein Projekt der Abteilung für Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) und werden gemeinsam mit Expert*innen der Stadt und erfahrenen Guides durchgeführt. Wienerinnen und Wiener entdecken bei Gemma Zukunft ihre Stadt aus einer neuen Perspektive.
Das Spezial-Angebot richtet sich an Musikfans und umfasst Formate wie die Silent Walking Disco, performative Guerillawalks, eine Spezialführung entlang musikalischer Gräber auf dem Zentralfriedhof sowie die Tour „United by Music – zwischen Glitzer und Alltag“, die Wiens Rolle als Austragungsort thematisiert.
Den ESC-Auftakt macht der Guerillawalk "Wien im Ausnahmezustand" mit Oliver Hangl feat. Tex Rubinowitz am 16. und 23. April. Beim Spaziergang "United by Music – zwischen Glitzer und Alltag" werden Orte besucht, an denen Wien ESC-Geschichte geschrieben hat.
Weitere Termine im Mai umfassen einen Spaziergang am Wiener Zentralfriedhof auf den Spuren berühmter Musiker*innen und Komponist*innen sowie die Silent Gehsteigdisco. Beim Baulückenkonzert auf dem Gelände des Nordwestbahnhofs am 9. Mai wird der ehemalige Frachtenbahnhof zur Bühne.
Im Programm finden sich auch Evergreens aus den Vorjahren wie eine Tour durchs Kabelwerk oder ein Rundgang durch die Biotope City Wienerberg. Neuzugänge führen etwa ins Umfeld des Naschmarkts mit dem Naschpark, in das klimafitte Hippviertel am Rande des Brunnenmarkts, auf den neuen Radhighway entlang der Wagramer Straße oder zur Fahrradstraße Argentinierstraße.
"Die Gemma-Zukunft-Touren haben sich zu einem echten Renner etabliert. Wir hatten letztes Jahr mit 2.000 Anmeldungen so viele Teilnehmer*innen wie noch nie und von Jahr zu Jahr kommen mehr Interessierte dazu. Diese Touren sind Abenteuerreisen durch die eigene Stadt. Ich bedanke mich bei den Mitarbeiter*innen der MA 18 Stadtentwicklung für das spannende Programm, das sie Jahr für Jahr zusammenstellen und gemeinsam mit Expert*innen durchführen", sagt Ulli Sima, die zuständige Stadträtin für Stadtentwicklung, Mobilität und Wiener Stadtwerke.
"'Gemma Zukunft' ist Planung zum Anfassen: Die Touren machen die Ziele der Stadt erlebbar. Vor Ort lässt sich zeigen, wie Klimaanpassung oder der Mobilitätswandel konkret wirken, Fragen können gestellt und gemeinsam diskutiert werden. So haben alle Zugang zur Wiener Vision einer lebenswerten Stadt und wissen, wie sich ihre Stadt weiterentwickelt", meint Clemens Horak, Leiter der Abteilung für Stadtentwicklung und Stadtplanung.
Die Spaziergänge dauern im Schnitt circa eineinhalb Stunden, in denen ausreichend Zeit für Fragen und Antworten bleibt. Seit Mitte März können Touren online gebucht werden. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Im Drei-Wochen-Rhythmus werden neue Spaziergänge freigeschalten.
Alle Informationen finden Sie hier: ticket.wien.gv.at/M18/gemma-zukunft/