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Niederösterreich baut roboterassistierte Chirurgie aus

Dritter OP-Roboter geht in Krems in Betrieb - weitere Standorte geplant

8. April 2026 um 11:11
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Niederösterreich erweitert seine medizinische Hightech-Ausstattung: Nach Wiener Neustadt und St. Pölten nimmt nun auch Krems einen OP-Roboter in Betrieb.

Meilenstein für die Medizin in Niederösterreich

Im Universitätsklinikum Krems informierten Landesrat Anton Kasser, LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam und Oberarzt DDr. Bernhard Grubmüller, der Leiter des Prostatakrebszentrums Krems, über den Ausbau der roboterassistierten Chirurgie in Niederösterreich. "Die Weiterentwicklung der roboterassistierten Chirurgie hier in Krems stellt einen wesentlichen Meilenstein in der Umsetzung des NÖ Gesundheitsplans 2040+ dar", sagte Landesrat Anton Kasser. "Heute ist ein guter Tag für die Gesundheitsversorgung in Niederösterreich."

Systematischer Ausbau nach Gesundheitsplan

Bereits seit 2015 gebe es die roboterassistierte Chirurgie am Universitätsklinikum Wiener Neustadt und am Universitätsklinikum St. Pölten, so Kasser: "Wir geben heute den Startschuss und gehen mit unseren OP-Robotern in die Gesundheitsregionen. In Krems geht der dritte Roboter in Betrieb, die nächsten werden in Mistelbach, Horn, Mödling und Amstetten sein." Im Endausbau werde man in Niederösterreich sieben Geräte zur Verfügung haben.

Weiterentwicklung der minimalinvasiven Chirurgie

LGA-Vorständin Elisabeth Bräutigam konkretisierte: "Die OP-Roboter unterstützen die Chirurgen bei der Operation." Es sei eine Weiterentwicklung der Schlüssellochtechnik: "Durch kleinere Schnitte sind eine schnellere Genesung und kürzere Krankenhausaufenthalte möglich. Die Roboter operieren nicht selbstständig, sondern unterstützen. Auch für die Teams sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dadurch die Operationen weniger belastend."

Breites Einsatzspektrum in verschiedenen Fachbereichen

Oberarzt DDr. Bernhard Grubmüller erklärte: "In Krems werde der Roboter in verschiedenen Fachbereichen im Einsatz sein, in der Urologie, in der Gynäkologie, in der allgemeinen Viszeralchirurgie, im HNO-Bereich und in der Thoraxchirurgie."

Konkrete Vorteile für Patientinnen und Patienten

Grubmüller nannte mögliche Vorteile der roboterassistierten Chirurgie: "Durch den minimalinvasiven Zugang kann viel schonender operiert werden." Er nannte als Vorteile weniger Komplikationen, weniger Blutverlust, weniger Schmerzen, kürzere Krankenhausaufenthalte und somit langfristig bessere Ergebnisse.

Impulse für medizinischen Nachwuchs

Landesrat Kasser betonte die Bedeutung für die Personalentwicklung: "Man brauche junge Medizinerinnen und Mediziner an den Klinikstandorten in Niederösterreich. Die roboterassistiere Chirurgie ist ein wichtiger Impuls, um Lehre und Technik gemeinsam auf den Punkt zu bringen." Das stärke die chirurgische Aus- und Weiterbildung sowie die regionale Versorgungskompetenz, so Kasser.

Integration in den NÖ Gesundheitsplan 2040+

Die Weiterentwicklung der roboterassistierten Chirurgie wurde von Kasser im Zusammenhang mit dem NÖ Gesundheitsplan 2040+ genannt.

Nähere Informationen beim Medienservice der NÖ Landesgesundheitsagentur unter E-Mail [email protected] bzw. beim Büro LR Anton Kasser unter 0676/81212345, Jan Teubl, und E-Mail [email protected].

Schlagworte

#Roboterassistierte Chirurgie#Niederösterreich#Universitätsklinikum Krems#Gesundheitsplan 2040+#Minimalinvasive Chirurgie#Anton Kasser

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