Wirtschaftsmagazin beleuchtet ungarische Wahl-Auswirkungen und Signa-Stiftungspleite
Das ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" widmet sich am 9. April den wirtschaftlichen Folgen von Orbáns Politik für österreichische Unternehmen.
Das ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" präsentiert am Donnerstag, dem 9. April 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON Beiträge zu internationalen Politik- und Wirtschaftsthemen sowie zum Strukturwandel im Einzelhandel. Dieter Bornemann präsentiert die Sendung.
Am 12. April entscheidet sich, ob Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán nach 16 Jahren an der Macht bleibt. Unter dem Motto "Ungarn zuerst" hat er die Wirtschaft tiefgreifend umgebaut, was messbare Auswirkungen zeigt: Gegenüber den Nachbarländern kämpft Ungarn mit schwächerem Wachstum und Höchstwerten bei der Inflation. Österreichische Firmen wie Spar spüren die gezielte Bevorzugung von ungarischen Mitbewerbern durch Orbán. Bericht: Paul Krisai, Michael Mayrhofer
Die Villa in Igls, das Chalet in Lech, weitere Immobilien von Innsbruck bis Berlin und eine millionenschwere Kunstsammlung: Die Laura Privatstiftung war lange Zeit die geheime Reserve der Familie von René Benko – selbst die Pleite der Signa-Gruppe und die Verhaftung des einstigen Milliardärs konnten der Stiftung nichts anhaben. Doch nun ist die Privatstiftung selbst insolvent und damit für Benko und seine Familie verloren. Bericht: Johannes Schwitzer-Fürnsinn
Kleine, inhabergeführte Fachgeschäfte verschwinden immer mehr aus den österreichischen Einkaufsstraßen. Die alteingesessenen „Geschäfte mit Geschichte" gibt es oft seit Jahrzehnten, manche sogar schon seit mehr als 150 Jahren. Vom Handwerker-Fachbetrieb über Handschuhverkauf bis zum Hutmacher. Internationale Konzerne mit Flagship-Stores treiben die Mieten in den begehrten Lagen stark nach oben und billige Ware zumeist aus Asien bringen die kleinen Händler zunehmend in Bedrängnis. Bericht: Florian Höller, Florian Riedelsperger.