Analyse zeigt Finanzierungskreislauf der österreichischen Wohnbauförderung
Österreich nimmt jährlich 2,48 Mrd. Euro durch Wohnbauförderung ein, gibt aber nur 2,05 Mrd. Euro aus. Der Überschuss wirft Fragen auf.
Eine aktuelle Analyse des Österreichischen Verbands gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV) nennt Zahlen zur heimischen Wohnbauförderung: Zwischen 2018 und 2024 lagen die durchschnittlichen jährlichen Gesamteinnahmen bei etwa 2,48 Milliarden Euro und die durchschnittlichen Ausgaben für Wohnbauförderung bei rund 2,05 Milliarden Euro. Österreichweit wurden in diesen Jahren im Schnitt rund 430 Millionen Euro mehr eingenommen als für Wohnbau und Sanierung ausgegeben wurde.
Die Analyse nennt durchschnittliche jährliche Einnahmen von rund 1,27 Milliarden Euro aus Wohnbauförderungsbeiträgen und rund 1,17 Milliarden Euro aus Darlehensrückflüssen. Hinzu kamen in einzelnen Jahren Einnahmen aus Forderungsverkäufen.
Der Vergleich zwischen den genannten Gesamteinnahmen und Ausgaben ergibt im Mittel eine Differenz von etwa 430 Millionen Euro jährlich.
Der GBV beschreibt die gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBVs) als zentrale Akteure: Mit rund 173 gemeinnützigen Wohnbauträgern stellen sie über eine Million Wohnungen zur Verfügung und beherbergen mehr als zwei Millionen Bewohnerinnen und Bewohner.