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Simulationstraining für schonende OP-Methoden im LK Amstetten

Moderne Ausbildung für minimalinvasive Chirurgie stärkt Patientensicherheit

2. April 2026 um 10:11
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Jungärztinnen und Jungärzte trainieren im Landesklinikum Amstetten moderne OP-Techniken an Simulatoren

Die medizinische Ausbildung in Niederösterreich setzt verstärkt auf innovative Trainingsmethoden: Im Landesklinikum Amstetten absolvierten kürzlich Jungärztinnen und Jungärzte aus dem Mostviertel ein spezielles Simulationstraining für minimalinvasive Operationstechniken. Der klinikübergreifende Workshop vermittelte den angehenden Fachärztinnen und -ärzten unter Anleitung erfahrener Oberärztinnen und Oberärzte moderne chirurgische Fertigkeiten.

Klinikübergreifende Zusammenarbeit im Fokus

Das Trainingskonzept bringt medizinische Fachkräfte aus verschiedenen Landeskliniken des Mostviertels zusammen. Unter der fachkundigen Anleitung von Oberärztinnen und Oberärzten aus den Abteilungen für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie Frauenheilkunde eigneten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer komplexe Operationstechniken an. Diese Form der regionalen Vernetzung stärkt die fachliche Expertise und die Zusammenarbeit innerhalb der Gesundheitsregion.

"Die gezielte Aus- und Weiterbildung unserer jungen Ärztinnen und Ärzte ist eine wichtige Grundlage für eine hochwertige medizinische Versorgung in Niederösterreich", betont Landesrat Anton Kasser, der für die Kliniken zuständig ist. "Regionale Schulungsangebote wie diese tragen wesentlich dazu bei, Know-how zu bündeln und die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig zu sichern."

Realitätsnahe Übungen an P.O.P.-Simulatoren

Im Rahmen des praxisnahen Trainings an speziellen Trainingsmodellen, sogenannten P.O.P.-Simulatoren, wurden unterschiedliche chirurgische Eingriffe geübt. Dazu zählten unter anderem Eingriffe am Bauchraum, gefäßchirurgische Eingriffe und gynäkologische Eingriffe, wie beispielsweise das Vernähen von Blutgefäßen.

Hohe Anforderungen an chirurgische Präzision

Dr. Kathrin Zöchmann, Leiterin der Abteilung für Chirurgie am Landesklinikum Amstetten, erklärt die besonderen Herausforderungen sanfter Operationsmethoden: "Sanfte Operationsmethoden mit möglichst kleinsten Schnitten stellen hohe Anforderungen an Chirurginnen und Chirurgen: Präzision, Koordination und ein ausgeprägtes räumliches Verständnis sind entscheidend für den Behandlungserfolg."

"Das Zusammenspiel von Optik, Handbewegung und Instrumenten erfordert intensives Training, um Eingriffe sicher und effizient durchführen zu können", so Dr. Zöchmann weiter.

Vorteile des Simulationstrainings

Simulationstrainings bieten die Möglichkeit, komplexe Operationstechniken unter realitätsnahen Bedingungen zu erlernen und zu perfektionieren – ohne Risiko für Patientinnen und Patienten. Die angehenden Fachärztinnen und -ärzte profitieren dabei von der engen Anleitung und dem Erfahrungsschatz der Oberärztinnen und Oberärzte.

Investition in die Ausbildung

Dr. Zöchmann unterstreicht die Bedeutung solcher Ausbildungsmaßnahmen: "Die Ausbildung unserer jungen Ärztinnen und Ärzte hat einen hohen Stellenwert. Durch moderne Simulationstrainings können chirurgische Fertigkeiten gezielt und unter sicheren Bedingungen trainiert werden. Das ist eine wichtige Grundlage für höchste Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung."

Weitere Informationen bei Gabriele Lehenbauer, Landesklinikum Amstetten, Tel.: +43 7472/9004-12001, E-Mail: [email protected]

Schlagworte

#Simulationstraining#Landesklinikum Amstetten#Minimalinvasive Chirurgie#Medizinische Ausbildung#Niederösterreich

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