Globalisierungsfonds unterstützt Umschulung von 420 ehemaligen Beschäftigten
Nach der größten Insolvenz Oberösterreichs erhalten frühere KTM-Mitarbeiter EU-Unterstützung für Weiterbildung und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.
Die Insolvenz des Motorradherstellers KTM war die bisher größte in Oberösterreich. Jetzt beteiligt sich die EU mit 1,8 Millionen Euro für die Umschulung und Weiterbildung für 420 Arbeitnehmer, die ihren Job bei KTM verloren haben. "Die Insolvenz von KTM hat die Wirtschaftslandschaft in Oberösterreich erschüttert und uns vor Augen geführt, welche schlimmen Folgen unternehmerische Fehleinschätzungen haben können. Für viele früheren KTM-Mitarbeiter springt jetzt die EU ein und unterstützt Österreich dabei, diese Arbeitskräfte schnell wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren", sagt die oberösterreichische Europaabgeordnete Angelika Winzig, Wirtschafts- und Arbeitsmarktsprecherin der ÖVP im Europaparlament. Das Europaparlament hat die Auszahlung heute im Plenum verabschiedet.
Konkret übernimmt der sogenannte Globalisierungsfonds 60 Prozent der Gesamtkosten für die Umschulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für 420 ehemaligen KTM-Mitarbeiter in der Höhe von gut drei Millionen Euro. "Das trägt dazu bei, dass die Menschen in der Region schneller wieder einen Arbeitsplatz finden, und davon profitiert das ganze Innviertel. Die EU ist eben doch da, wenn man sie braucht", schließt Winzig. (Schluss)