Österreichische Regionalbank profitiert von starker RBI-Beteiligung
Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien steigerte ihr Konzerngesamtergebnis 2025 auf 783,8 Millionen Euro und mehr als verdoppelte damit das Vorjahresergebnis.
Die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem starken Ergebnis abgeschlossen. Das Konzerngesamtergebnis erreichte 783,8 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert von 342,7 Millionen Euro um mehr als das Doppelte. Auch die zur Holding gehörende Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) konnte mit 758,4 Millionen Euro ihr Konzerngesamtergebnis ebenfalls mehr als verdoppeln.
"Wir sind mit dem Konzerngesamtergebnis sehr zufrieden", so Generaldirektor Michael Höllerer, Raiffeisen NÖ-Wien. Die Bank konnte das Wachstum im Kerngeschäft, insbesondere bei den Einlagen, weiter ausbauen und das Finanzierungsvolumen hochhalten.
Zum deutlichen Ergebnisanstieg trugen insbesondere die STRABAG, der NÖM-Konzern sowie der starke Ergebnisbeitrag der über die Bankbeteiligung RLB NÖ-Wien at equity bilanzierten Raiffeisen Bank International (RBI) bei.
Die RLB NÖ-Wien erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein Konzerngesamtergebnis von 758,4 Millionen Euro, verglichen mit 324,5 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 437,6 Millionen Euro und lag damit über dem Vorjahreswert von 397,2 Millionen Euro.
Der Bankbetrieb ohne RBI erzielte ein operatives Betriebsergebnis von 198,4 Millionen Euro (VJ: 241,3 Millionen Euro).
Der Zinsüberschuss belief sich auf 318,9 Millionen Euro (VJ: 352,9 Millionen Euro). Die Einlagen von Kunden stiegen um 3,9 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro, während die Forderungen an Kunden leicht um 1,1 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro sanken.
Der Provisionsüberschuss stieg um 8,5 Prozent auf 59,3 Millionen Euro (VJ: 54,7 Millionen Euro). Wesentliche Treiber waren das Wertpapiergeschäft und der Zahlungsverkehr im Privatkundengeschäft.
Das Betriebsergebnis des RLB-Bankbetriebes wurde im Jahresverlauf durch deutlich höhere Risikovorsorgen sowie durch die deutlich erhöhte Sonderbankenstabilitätsabgabe belastet. In der Folge erzielte der Bankbetrieb ohne RBI ein Ergebnis vor Steuern von 69,7 Millionen Euro (VJ: 169,4 Millionen Euro). Die NPL-Quote lag bei 3,3 Prozent (VJ: 2,9 Prozent).
Die harte Kernkapitalquote (CET-1 Ratio) stieg auf 24,8 Prozent (VJ: 22,5 Prozent). Die Gesamtkapitalquote (TC-Ratio) liegt bei 26,9 Prozent (VJ: 24,0 Prozent).
Die 41 niederösterreichischen Raiffeisenbanken verzeichnen ein voraussichtliches Betriebsergebnis von 565,0 Millionen Euro (VJ: 680,4 Millionen Euro). Das Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit (EGT) betrug 178,8 Millionen Euro (VJ: 286,5 Millionen Euro). Von der gesamten Raiffeisenbankengruppe Niederösterreich-Wien werden mehr als 1,26 Millionen Kund:innen betreut.
Der Jahresfinanzbericht 2025 der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien ist ab sofort auf der Website der Raiffeisen-Holding abrufbar. Der Jahresfinanzbericht 2025 der RLB NÖ-Wien ist ab sofort auf der Website der Raiffeisenbank abrufbar.