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Börsencrash-Angst: So schützen Österreicher ihr Vermögen

Fintech fynup gibt Orientierung bei Marktturbulenzen

26. März 2026
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Volatile Märkte verunsichern Anleger. Experten raten zu strategischem Vorgehen, unabhängiger Beratung und transparenten Produkten.

Die Nervosität an den Finanzmärkten ist spürbar. Hohe Volatilität und die Sorge vor einem möglichen Börsencrash verunsichern Anleger in Österreich. Doch Panik ist der falsche Ratgeber, wie Finanzexperten betonen.

Ruhe bewahren statt Panik verbreiten

"Man braucht sich vor nichts zu fürchten. Entscheidend ist, dass man bei der Geldanlage strategisch vorgeht, langfristig denkt und unabhängige Informationen bekommt", erklärt Wolfgang Staudinger, CEO von fynup. Das Unternehmen analysiert Finanzprodukte unabhängig, nachvollziehbar und datenbasiert.

Eine Betrachtung der Aktienmärkte der letzten 65 Jahre zeigt, dass über 85 Prozent der Zeit positive Renditen erzielt wurden. Selbst wer zum ungünstigsten Zeitpunkt investierte, konnten über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren Gewinne erzielt werden. Diese historische Perspektive verdeutlicht die Wichtigkeit eines langfristigen Anlagehorizonts.

Österreichische Anleger setzen auf vermeintliche Sicherheit

Aktuelle Branchenzahlen zeigen: Acht von zehn Anlegern in Österreich priorisieren Sicherheit über Rendite. Viele übersehen, dass Wertgarantie-Produkte im Regelfall oft nicht ausreichen, um die Inflation auszugleichen. Damit besteht das Risiko, dass das eigene Vermögen in Kaufkraft schrumpft.

Bildung als Grundlage für erfolgreiche Geldanlage

"Das Wichtigste ist, dass man die grundlegenden Mechanismen des Finanzmarkts versteht", betont Staudinger. fynup bietet einen frei zugänglichen digitalen Wissenspool an, etwa Webinare, Podcasts, Aufklärungsartikel, Studien, Rechenbeispiele und kostenlose Investmentkurse.

Das Problem der scheinbar kostenlosen Beratung

Von den rund 37.000 Finanzberater:innen in Österreich sind laut Branchenzahlen rund 80 Prozent faktisch nicht unabhängig und haben damit keine vollständige Marktübersicht. Beratung ist selten wirklich gratis; Kosten können über Produkte verrechnet werden. Als Alternative wird das Modell der Honorarberatung genannt: Kund:innen zahlen für die Beratung.

Versteckte Kosten als Renditekiller

Eine Studie von fynup und der Arbeiterkammer Wien kommt zu dem Ergebnis, dass Geldanlage-Produkte in Österreich im europäischen Vergleich deutlich teurer sind. Demnach verlieren Anleger:innen einen erheblichen Teil ihrer Gewinne durch Kosten, ein Großteil davon durch Provisionen. Staudinger rät: Nachfragen, wie viel der Finanzberater an der Beratung und am Produkt verdient, und das schriftlich zusammenfassen lassen; bei Intransparenz sollte man kritisch sein.

Die Macht des Zinseszinseffekts

Wer früh mit dem Sparen beginnt, profitiert vom Zinseszinseffekt. Ein Rechenbeispiel im OTS zeigt: Bei einem Sparplan über 50 Jahre mit einem Gesamtinvestment von 36.000 Euro könnte ein deutlich höheres Vermögen entstehen, wenn über lange Zeiträume Renditen erwirtschaftet werden und keine laufenden Vertriebsvergütungen die Rendite schmälern.

Praktische Hilfe für Anleger

Auf fynup.at können Interessenten ihr aktuelles Vorsorgeprodukt unabhängig prüfen. Dort lassen sich laut OTS Angaben zu Kosten und Empfängern der Kosten einsehen und die Plattform bietet eine kostenlose Erstberatung oder Möglichkeiten zur weiteren Wissensbildung. "Das Ziel von fynup ist es, Konsument:innen eine klare Entscheidungsgrundlage zu bieten – frei von Verkaufsinteressen und ohne Provisionen", so Staudinger.

Fazit: Strategie schlägt Emotionen

Die aktuellen Marktturbulenzen sind kein Grund für übereilte Entscheidungen. Erfolgsfaktoren für den langfristigen Vermögensaufbau bleiben: strategisches Vorgehen, unabhängige Beratung, transparente Kostenstrukturen und Geduld.

Schlagworte

#Börse#Geldanlage#Fintech#Österreich#Vermögensaufbau

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