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FMA warnt vor versteckter Terrorismusfinanzierung

Neue Verbraucherinformation zeigt Risiken bei Spenden und Online-Zahlungen auf

26. März 2026
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Die FMA klärt über versteckte Terrorismusfinanzierung auf und gibt Tipps für sicheres Spenden über Social Media und Online-Plattformen.

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) widmet die neue Ausgabe ihrer Verbraucherinformation „Reden wir über Geld“ dem Thema Terrorismusfinanzierung. Unter dem Titel „Terror? Nicht mit meinem Geld!“ erklärt die aktuelle Ausgabe, wie Menschen auch unbeabsichtigt mit Terrorismusfinanzierung in Berührung kommen können – etwa durch vermeintlich humanitäre Spendenaufrufe, irreführende Sammelaktionen oder Zahlungen über soziale Medien. Die Broschüre zeigt, warum das Thema auch für Verbraucher:innen relevant ist und worauf bei Spenden und sonstigen Zahlungen zu achten ist.

Wenn humanitäre Hilfe missbraucht wird

Die Ausgabe erklärt, wie Menschen unbeabsichtigt zur Finanzierung terroristischer Aktivitäten beitragen können, etwa durch vermeintlich humanitäre Spendenaufrufe oder irreführende Sammelaktionen.

Terrorismusfinanzierung ist oft schwer zu erkennen, weil sie nicht immer offen, sondern vielfach indirekt über Vereine, Hilfsstrukturen oder kleine Einzelbeträge erfolgt. Gerade das macht Prävention so wichtig. Finanzunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu prüfen; deshalb kann es auch im Alltag vorkommen, dass Kund:innen zusätzliche Angaben zum Zweck einer Zahlung oder zu Empfänger:innen machen müssen. Die neue Ausgabe erläutert, wie solche Kontrollen dazu beitragen, dass der Finanzmarkt nicht für kriminelle oder terroristische Zwecke missbraucht wird.

Social Media als Bereich mit besonderer Vorsicht

Die Broschüre weist darauf hin, dass bei Spendenaufrufen in sozialen Medien besondere Vorsicht geboten ist. Irreführende Sammelaktionen können es schwer machen, auf den ersten Blick zu erkennen, wer hinter einem Spendenaufruf steht.

Zahlungen in Kryptowerten

Die Ausgabe thematisiert außerdem, dass Zahlungen in Kryptowerten besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Finanzunternehmen als erste Verteidigungslinie

Dass Bankkunden manchmal nach dem Zweck einer Überweisung oder nach Details zu Empfängern gefragt werden, ist kein Zufall. Finanzunternehmen sind gesetzlich verpflichtet, Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu prüfen. Diese Kontrollen dienen dazu, den Finanzmarkt vor missbräuchlicher Nutzung zu schützen.

Praktische Hinweise für Spender:innen

Die Broschüre gibt Hinweise, wie Verbraucher:innen Spendenaufrufe kritisch prüfen und sich an bekannten und transparenten Organisationen orientieren können. Als Orientierungshilfe verweist die Ausgabe auf das österreichische Spendengütesiegel.

Umfassende Aufklärung als Präventionsstrategie

Mit der neuen Ausgabe von „Reden wir über Geld“ setzt die FMA ihre Aufklärungsarbeit fort. Die Broschüre beantwortet grundlegende Fragen: Was ist Terrorismusfinanzierung überhaupt? Warum können schon gutgläubige Spenden missbraucht werden? Weshalb ist besondere Vorsicht bei Spendenaufrufen in sozialen Medien geboten?

Digitale Verfügbarkeit und Social Media Präsenz

Die neue Ausgabe von „Reden wir über Geld“ kann wie alle bisherigen Ausgaben auf der Website https://redenwiruebergeld.fma.gv.at/ abgerufen werden. „Reden wir über Geld“ ist auch auf Instagram vertreten: @redenwiruebergeld

Schlagworte

#FMA#Terrorismusfinanzierung#Spenden#Online-Zahlungen#Kryptowährungen#Verbraucherschutz#Social Media#Geldwäsche

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